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Happige Sanktionen gegen Sion
Happige Sanktionen gegen Sion
Das wird Sion-Präsident C.C. kaum gefallen.

Der Transfer von Torhüter Essam El Hadary (Ägy) hat für den FC Sion ein teures Nachspiel: Die FIFA verdonnerte die Walliser zu einer Entschädigung von rund 1,36 Millionen Franken an El Hadarys ex-Klub Al Ahly und verhängte gegen den ASL-Klub ein Transferverbot von einem Jahr.

El Hadary wurde vom Weltverband zudem mit einer Sperre von vier Monaten für sämtliche Wettbewerbe belegt. Die FIFA begründete das Urteil damit, dass der Goalie vor eineinhalb Jahren ohne Einwilligung seines ehemaligen Vereins aus einem laufenden Vertrag zu Sion gewechselt sei. Deshalb haften die Walliser und El Hadary solidarisch für die Transfer-Entschädigung an den ägyptischen Klub.

"Der FC Sion und El Hadary haben gegen den Entscheid Rekurs eingelegt", erklärte Sions Präsident Christian Constantin. Sion werde den Fall an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) und an ein zivilies Gericht weiterziehen. Der Fall "El Hadary" droht damit eineinhalb Jahre nach dem eigentlichen Wechsel zu einem lang andauernden (juristischen) Streit zu werden.

Nachdem Sion und Al Ahly Sporting im Februar 2008 keine Einigung über einen Wechsel des in Ägypten äusserst populären Goalies erzielt hatten, schalteten die Walliser die FIFA ein. Diese erteilte El Hadary eine provisorische Spielbewilligung und lieferte nun eineinhalb Jahre später das aus Walliser Sicht unerfreuliche Urteil nach.

El Hadary, der den Cupsieger wieder in Richtung Heimat verlassen will, darf ab Saisonbeginn auch bei einem anderen Klub für vier Monate nicht spielen.

Besonders schmerzhaft ist für Sion die Auflage, dass in den kommenden zwei Transferperioden diesen Sommer und nächsten Winter auf nationaler und internationaler Ebene keine neuen Spieler verpflichtet werden dürfen. Diese "Transfersperre" bezieht sich gemäss FIFA auf den ganzen Klub, also auch auf den Nachwuchs- und den Amateurbereich. Die 1,36 Millionen Franken (oder offiziell 900 000 Euro) müsste Sion innerhalb von 30 Tagen, also bis Ende Juli, nach Ägypten überweisen.

Sollte das Urteil rechtskräftig werden, würde Sion in der Saison 2009/2010 erhebliche Probleme bekunden. Trainer Didier Tholot müsste den angestrebten Neuaufbau verschieben und mit den aktuellen Spielern weiterarbeiten. Jedoch haben nebst El Hadary bereits andere Spieler angekündigt den Klub zu verlassen, so zum Beispiel auch Captain Olivier Monterrubio.

Constantin ist jedoch zuversichtlich, dass es nicht so weit kommt und der Rekurs von den Gerichten gutgeheissen wird. Offenbar stützt sich der umstrittene Präsident beim Rekurs auf einen Widerspruch im Urteil. "Gemäss dem Entscheid der FIFA betrifft das Urteil nur den FC Sion, also den Verein, und nicht die 'Olympique des Alpes SA', die den Profibetrieb regelt. Die erste Mannschaft des FC Sion ist vom Transferverbot damit nicht betroffen", verkündete Christian Constantin. Die FIFA wollte zum Urteil und den entsprechenden Textpassagen, die der FC Sion auf seiner Homepage veröffentlichte, keinen Kommentar abgeben. (Si)

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'' Na ja war klar. Mit lozärn passiert das gleiche wie letztes jahr. In der hinrunde spielten die weit über ihren möglichkeiten. Das geht halt ned ne ganze saison, zudem ohne hatsch. Wenn sie glück haben kommen sie auf platz 3. Yb ist das einzige team das den FCB noch ein klein wenig fordern kann, aber natürlich auch ned wirklich ''
Kommentar von Roland zum Artikel
Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern
'' Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen... ''
Kommentar von Werner zum Artikel
Der FCB lässt die Transferbombe platzen
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