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Der neue Emile Mpenza rockt das Tourbillon
Der neue Emile Mpenza rockt das Tourbillon
Emile Mpenza feierte in Sion einen Auftakt nach Mass

Christian Constantin und sein FC Sion sind immer wieder für grosse Überraschungen gut. Vor knapp zwei Wochen landete der grosse Patron mit der Verpflichtung von Emile Mpenza einen Transfercoup. sport.ch stellt Ihnen den Belgier genauer vor.

Emile Mpenza erblickte am 4. Juli 1978 im belgischen Zellik das Licht der Welt. Bis zu seinem 17. Lebensjahr spielte Mpenza in der Jugendabteilung des KV Kortijk. Innerhalb kürzester Zeit gelang dem Mittelstürmer den Durchbruch und er bekam nach einem Jahr in der zweithöchsten belgischen Liga einen Kontrakt beim Spitzenklub Standard Lüttich.

Mbo der grosse Bruder

Mbo Mpenza, der grosse Bruder des neuen Stars in Sion, war lange Zeit der Weggefährte von Emile. Zusammen wechselten sie von ihrem Jugendverein zu Excelsior Mouscron und von dort weiter nach Lüttich. Emile und Mbo wurden in der Nationalmannschaft Belgiens zu direkten Konkurrenten und Mbo konnte sich an der Heim-EM 2002 nicht gegen Luc Nilis, Branko Strupar und seinem jüngeren Bruder Emile durchsetzen und kam so nur zu einem Kurzeinsatz gegen Italien.

Nach hervorragenden Leistungen in Lüttich folgte der Schritt in die deutsche Bundesliga. 13 Millionen war der Belgier Schalke 04 wert. Die hohe Ablösesumme rechtfertige der Stürmer mit 28 Toren in 79 Spielen. Doch der Höhenflug auf Schalke endete 2003 und Mpenza kehrte zu Standard zurück. Die Berg- und Talfahrt in der Karriere wurde nun so richtig lanciert und es folgten die Stationen Hamburger SV, Al-Rayyan, Manchster City und Plymouth Argyle bevor der ehemalige Nationalmannschaftsspieler Anfangs Juli im Wallis unterschrieb.

„Nicht mehr der Emile von damals"

Mpenza gilt als eigenwilliger und schwierig zu führender Spieler. In diesem Sinne eine optimale Ergänzung zum Sion-Präsident. Die Querelen, für welche Mpenza auf Schalke besorgt war, sollen nun der Vergangenheit angehören. Die Spritztouren in die Heimat, Autounfälle und Affären gehören nicht mehr in das Leben des dunkelhäutigen Stürmers: „Ich bin nicht mehr der Emile von damals, ich bin erwachsen geworden», sagte der 31-Jährige vor einiger Zeit.

Das Debüt Mpenzas im Sion-Dress hätte nicht besser ausfallen können. Im zweiten Meisterschaftsspiel gegen Luzern wurde die Neuverpflichtung in der 73. Minute eingewechselt und avancierte mit seinem herrlichen Tor zum eigentlichen Matchwinner. Das 2:0 bedeutete die Vorentscheidung und Mpenza war sein Glück nach dem Spiel von den Augen abzulesen: „Dieses Spiel ist richtig schön. Es ist mein erstes Spiel für Sion, mein erstes Tor, der erste Sieg und die drei Punkte sind sehr wichtig", gab der zweifache DfB-Pokalsieger in gutem Deutsch nach dem Spiel den Journalisten zu Protokoll.

Gespannt darf man in den nächsten Woche nach Sion schauen und beobachten, wie lange die neue Liebe zwischen Mpenza und Constantin halten wird. Wie jedes Jahr ist im Tourbillon mit allem zu rechnen.

Von Christian Rocha

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USER KOMMENTARE
'' Na ja war klar. Mit lozärn passiert das gleiche wie letztes jahr. In der hinrunde spielten die weit über ihren möglichkeiten. Das geht halt ned ne ganze saison, zudem ohne hatsch. Wenn sie glück haben kommen sie auf platz 3. Yb ist das einzige team das den FCB noch ein klein wenig fordern kann, aber natürlich auch ned wirklich ''
Kommentar von Roland zum Artikel
Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern
'' Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen... ''
Kommentar von Werner zum Artikel
Der FCB lässt die Transferbombe platzen
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