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18.11.2009 Rafinha: ''Schalke entscheidet über meine Zukunft''
Von Alice Kopp
![]() Der Brasilianer wird Königsblau wohl bald verlassen Wie sport.ch-Leser bereits seit mehreren Monaten wissen, wird Rafinha von einigen Spitzenklubs wie Juventus Turin, AC Milan, FC Barcelona und Bayern München umworben. Nun sprach der 24-jährige brasilianische rechte Aussenverteidiger von Schalke 04 exklusiv unter anderem über die Situation bei den "Königsblauen", über seinen Trainer Felix Magath und über die Bedeutung des Geldes sport.ch: Sind die Gerüchte über einen möglichen Transfer zu Bayern München gerechtfertigt? Rafinha: "Ich geniesse die Zeit auf Schalke und versuche, der Mannschaft auf dem Weg zurück in die Europacup-Bewerbe zu helfen. Das ist wichtig für den gesamten Klub. Wir Spieler sprechen nicht allzu viel über die finanzielle Situation bei Schalke 04. Es entscheidet einzig und alleine der Klub, ob ein Spieler verkauft wird oder nicht. Ich selbst kann nichts über meine Zukunft sagen. Ich werde wahrscheinlich auf neue Herausforderungen in meiner Karriere stossen, aber ich bin auf Schalke glücklich und zufrieden und hoffe, dass mir das auch eine zusätzliche Motivation bringt." Würden Sie gerne in einer Mannschaft mit mehr brasilianischen Akteuren spielen? Rafinha: "Es wäre nett, mit anderen Brasilianern zusammen zu spielen, denn wir hätten einen gemeinsamen kulturellen Hintergrund und das ist immer nett. Aber das stellt für mich keine Pflicht-Situation dar. Ich habe Freunde aus verschiedenen Ländern und es ebenso nett, verschiedene Kulturen kennenzulernen." Welche Liga neben der deutschen Bundesliga ist ideal für Ihren Spielstil? Rafinha: "Ich verfolge meistens einige andere europäischen Ligen und die italienische Serie A, die spanische Primera División sowie die englische Premier League sind meine Lieblingsligen. Aber wie ich bereits gesagt habe, weiss ich noch nichts über meine Zukunft." Wo sehen Sie noch Schwächen in ihrer Spielweise und wo wollen Sie sich unbedingt verbessern? Rafinha: "Ich versuche mich generell zu verbessern. Ich denke, dass ein guter Spieler sowohl im körperlichen als auch im technischen Bereich ein gutes Niveau erreichen und halten sollte. Das versuche ich gerade zu tun." Welcher Trainer hat Sie am meisten in ihrer Entwicklung geprägt? Rafinha: "Antonio Lopes bei Coritiba, weil er zuvor schon bei einigen Grossklubs gearbeitet hatte und einigen späteren Stars wie Romario, Edmundo und Juninho den Sprung ins Profitum ermöglicht hat. Er hat es verstanden, mit jungen Spielern umzugehen und sie an die Profimannschaft heranzuführen." Wie wichtig ist Geld für Sie? Rafinha: "Geld ist wichtig, um sich Bequemlichkeiten und eine Stabilität ermöglichen zu können. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, den Lebensstandard für mich und für meine ganze Familie zu verbessern und das hat für mich keinen Preis. Ich versuche, Geld zu sparen, um auch in Zukunft ein konfortables Leben zu führen. Ich weiss, dass eine Fussballerkarriere so kurz ist und möchte auch danach etwas machen, was mir soviel Freude bereitet." Welches Stadion hat Sie bislang am meisten beeindruckt? Rafinha: "Das Camp Nou in Barcelona und der Signal Iduna Park in Dortmund." Denken Sie, dass die Ablösesumme von 90 Millionen Euro, die Real Madrid für Cristiano Ronaldo hingeblättert hat, fair ist? Rafinha: "Bei keinem Transfer geht es um den echten Preis eines Spielers. Der Deal hängt auch davon ab, wie viel ein Klub in puncto Marketing durch diesen Spieler erreichen kann und was der Akteur für den Verein sonst noch bewirken kann. Wenn das ein guter Deal für den Klub und für den Spieler gewesen ist, war er fair." Sie werden oft mit Cafu verglichen. Er hat für lange Zeit für die AS Roma gespielt und ist dann zur AC Milan gestossen. Würden Sie sich über eine ähnliche Karriere freuen? Rafinha: "Ich freue mich darüber, denn Cafu ist immer eines meiner grossen Vorbilder und ich würde gerne so viel erreichen, wie er. Er war der Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft und hat den WM-Pokal überreicht bekommen. Wer würde sich nicht das Gleiche wünschen?" Wie würden Sie diese Klubnamen ordnen: Juventus Turin, AC Milan, Inter Mailand, FC Liverpool, Manchester United, Real Madrid, FC Barcelona, Bayern München. Rafinha: "Das sind alles grosse Mannschaften, die besten Klubs auf der Welt. Da gibt es keinen Klub, der für mich über den anderen zu stellen ist. Es ist ein Traum für jeden Fussballers, für einen dieser Klubs jemals spielen zu können." Wie ist Ihr Verhältnis zu Felix Magath? Rafinha: "Er ist ein guter Trainer, der immer gerne neues ausprobiert. Er kann eine Mannschaft führen und das bringt bei den Spielern ein angenehmes Gefühl mit sich. Man sagt ihm nach, dass er Harter ist, aber das sehe ich nicht so. Er arbeitet im Training sehr professionell und wir können das am Spielfeld umsetzen: Das ist für mich der Beweis, dass sein System Erfolg hat. Auf der anderen Seite ist er auch über den körperlichen Zustand der Spieler besorgt. Er befasst sich mit der Motivation und mit der Stimmung und wenn das die Mannschaft so aufnimmt, dann bekommt man natürlich Lust auf mehr." |
| Fussball: Axpo Super League | |
| Luzern - Zürich | 1:1 |
| Xamax - Lausanne | abg. |
| Basel - Sion | 0:0 |
| GC - Thun | 0:1 |
| Young Boys - Servette | 3:1 |
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| Kaiserslautern - Köln |
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| Kombination (H) |
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| Super G (D) |
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| Konferenz |
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| Freiburg - Bremen |
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| GC - Thun |
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| Basel - Sion |
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| YB - Servette |
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| Falls Shaqiri wechselt: Wo wäre er am besten aufgehoben? |
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Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...































Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern