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Hält Wölfli Basels Traum-Sturmduo stand?
Daniel Bossi
Von Daniel Bossi
@sport.ch
 
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Fällt heute beim Knaller Basel - YB bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel? sport.ch hat die beiden Vereine einem Teamcheck unterzogen und sagt Ihnen, wer die drei Punkte holen wird.

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Schon heute Sonntag findet das wohl wichtigste Spiel im Kampf um den Schweizer Meistertitel im Fussball statt. Ab 16.00 Uhr spielt der FC Basel daheim gegen die Young Boys. Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren nimmt Basel in der Rückrunde der Axpo Super League die Verfolgung des Leaders auf. "Uns ist bewusst, dass ein wegweisendes Spiel ansteht. Für den weiteren Saisonverlauf hängt sehr viel davon ab", sagt Marco Streller. "Wir müssen gewinnen. Aber selbst wenn wir verlieren, ist noch nicht alles verloren."

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Meistertitel für Bern ein Muss

Leader YB ist überzeugt, den Vorsprung ins Ziel bringen zu können. Denn Bern sehnt sich nach einem Titel. Für die Berner Fans ist der erste Meistertitel seit 1986 ein Muss. Die Frage, ob YB wieder einmal vom "Chnöischlotteri" befallen wird, stellt sich für sie gar nicht erst.

Wie sieht es um den Formstand der beiden Teams aus? Wer ist auf den Schlüsselpositionen besser besetzt? sport.ch hat die beiden Teams unter die Lupe genommen:

Torhüterposition: Vorteil YB

Fast jedes ASL-Team würde sich alle Finger nach der Torhüterauswahl des FC Basel lecken. Mit Costanzo, Colomba und Wessels verfügt der FCB über ein Trio mit überdurchschnittlicher Qualität. Trainer Fink hat da die Qual der Wahl. Da die nominelle Nummer 1, Franco Costanzo, zurzeit verletzt ist, wird Massimo Colomba gegen YB das Tor hüten. Die Berner verfügt zwar nicht über diese Breite im Torwart-Bereich, dafür haben sie mit Marco Wölfli den zurzeit wohl besten Torhüter der Super League zwischen den Pfosten. Wölfli spielt eine überragende Saison und hat sich sogar bis zur Nummer 2 hinter Diego Benaglio ins Schweizer Nationalteam hochgespielt. Basel mag über drei überdurchschnittliche Keeper verfügen, YB braucht nur einen: Marco Wölfli.

Abwehr: Vorteil Basel

Obwohl die Berner bevorzugt im offensiven 3-4-3-System antreten, stellt YB die beste Abwehr der Liga. Mit Saif Ghezal hat aber einer der drei Stützpfeiler in der Defensive den Verein verlassen. Ghezal, Dudar und der junge Affolter waren ein eingespieltes Team, nun muss sich die neu formierte Abwehr erst finden. Nachdem der FC Basel zu Beginn der Saison einige Mühe in der Defensive verzeichnete, war die Viererkette in der zweiten Hälfte der Hinrunde mehrheitlich eine verlässliche Bank und die Basis für die Aufholjagd. Die Steigerung war auch der Rückkehr von Abwehrchef David Abraham zu verdanken, der zu Saisonbeginn verletzt ausfiel. Nun steht der Abwehrriegel sicher, was den Bernern wohl einige Probleme bereiten dürfte.

Mittelfeld: Vorteil YB

Zwar verursachten die Wechselabsichten von Gilles Yapi (zu Basel?) einige Unruhe im Umfeld der Berner, der Spieler selber ist jedoch Profi genug, um bis zuletzt Vollgas zu geben für Gelb-Schwarz. Zusammen mit Xavier Hochstrasser bildet der Ivorer das Herzstück von YB, die beiden bestimmen den Rhythmus und das Tempo des Leaders. Dazu kommen noch die beiden Flügelzangen Scott Suter und David Degen, die sich immer wieder in die Offensive miteinschalten. Basel hat mit den Ausfällen von Carlitos, Chipperfield und Da Silva (alle verletzt) hartes Brot zu essen. Da hat Thorsten Fink Improvisationsbedarf, vor allem was die zentrale offensive Mittelfeld-Position betrifft. Gesetzt sind die beiden Nationalspieler Benjamin Huggel und Valentin Stocker.

Angriff: Vorteil Basel

YB hat zwar mit Seydou Doumbia den besten Torschützen der Hinrunde in seinen Reihen. Doch mit der Verletzung von Stossstürmer Marco Schneuwly dürfte es für Doumbia nun einiges schwerer werden, sich in Szene setzen zu können. Schneuwly war derjenige, der für Doumbia die Lücken aufriss und die Abwehrspieler auf sich zog. Ob nun Matar Coly diese Aufgabe übernehmen kann? Der Senegalese konnte im Dress der Gelb-Schwarzen bislang noch nicht überzeugen. Ganz anders das Basler Traum-Sturmduo Alex Frei und Marco Streller. Der ehemalige Nationalsturm ist in Basel nun wieder vereint und hat in der Hinrunde für Furore gesorgt. Die beiden ergänzen sich hervorragend und haben beide bereits elf Treffer auf dem Konto. Das sind zwar nicht so viele wie bei Doumbia, dafür ist Basel nicht so stark von einer Person abhängig.

Während YB also im Mittelfeld und auf der Torhüterposition besser besetzt ist, hat Basel in der Abwehr und im Angriff Vorteile. Ob das Geschehen auf dem Rasen sich auch so ausgeglichen präsentieren wird? (Si/dab)

 

Hinweis: Verfolgen Sie die Hammerpartie ab 16.00 Uhr im Live-Ticker von sport.ch

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Achtung, Shaq: Alles scheint perfekt, aber...
'' wie teuer waren denn rossi und gimenez ? ''
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