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03.09.2010 U21 schafft Sprung in die BarrageDie Schweizer U21-Junioren haben in der Qualifikation für die EM 2011 in Dänemark die Barrage erreicht. Die Auswahl von Pierluigi Tami bezwang in Lugano den Gruppenletzten Irland mit 1:0, obwohl sie keinen berauschenden Auftritt bot. Die Schweiz kann von Platz 1 nicht mehr verdrängt werden. Die verbliebenen Verfolger Türkei und Georgien liegen zu weit zurück. Auf wen die SFV-Talente im Oktober in der Barrage treffen, ist noch offen. Die Auslosung der Paarungen erfolgt am nächsten Freitag in der dänischen Stadt Herning. Dass die Schweizer von der EM-Endrunde träumen dürfen, haben sie primär Fabian Frei zu verdanken. Goldener Treffer von Frei Der Mittelfeldspieler vom FC St. Gallen erzielte in der 48. Minute mit einem Weitschuss aus rund 20 Metern Torentfernung den Siegtreffer gegen Irland. Er profitierte dabei von Inkonsequenz in der Gäste-Verteidigung. Die Iren liessen gleich zweimal die Gelegenheit verstreichen, um den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Im personellen Bereich waren die Voraussetzungen für die Schweiz denkbar schlecht gewesen. Mit den Abwesenden hätte Trainer Tami eine schlagkräftige Elf auf den Rasen schicken können. Gefehlt hätte eigentlich nur noch ein Torhüter. Derdiyok, Shaqiri, Costanzo und Affolter weilten bei der A-Nationalmannschaft. Verschärft wurde die Situation durch den kurzfristigen Ausfall des erfahrenen Verteidigers Jonathan Rossini. Der Jung-Profi von Sampdoria Genua zog sich offenbar in letzter Sekunde eine Fussverletzung zu. So mussten gleich einige aus der zweiten Garde in die Bresche springen. Irland mit mangelnder Effizienz Rossini wurde als Abwehr-Chef schmerzlich vermisst. Die Schweizer benötigten lange, bis sie einigermassen in den Tritt fanden. Es gelang ihnen vorab in der ersten Hälfte nicht, dem Aufbau eine Struktur zu verpassen. Ein durchdachtes Konzept wurde während einer ganzen Weile vermisst. Die Rot-Weissen mussten froh sein, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Alleine Anthony Stokes hätte zu Gunsten von Irland die Vorentscheidung herbeiführen können. Er vergab jedoch eine hochkarätige Chance nach der anderen. Auf einfachste Weise brachten sich die "Boys in Green" in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Schweiz - Irland 1:0 (0:0). Cornaredo, Lugano. - 2254 Zuschauer. - SR Karasew (Russ). - Tor: 48. Frei 1:0. Schweiz: Sommer; Berardi, Philippe Koch, Klose, Daprelà; Abrashi (46. Pavlovic); Wüthrich, Frei, Kasami, Zuber (82. Granit Xhaka); Ben Khalifa (72. Mustafi). Irland: Henderson; Coleman, Kierman, Nolan, Gunning; Judge, Clifford (81. Mason), Towell, Brady; Hourihane, Stokes (76. Rooney). Bemerkungen: Schweiz ohne Derdiyok, Shaqiri, Costanzo, Affolter (alle A-Nationalmannschaft), Stocker, Lustenberger, Kusunga, Rossini (alle verletzt), Hochstrasser, Frank Feltscher und Gavranovic (alle gesperrt). -- Verwarnungen: 58. Stokes ("Schwalbe"). 62. Nolan (Foul). 84. Berardi (Foul). 87. Gunning (Ballwegschlagen). EM-Qualifikation der U21-Junioren. Gruppe 2. In Lugano: Schweiz - Irland 1:0 (0:0). In Sakarya: Türkei - Georgien (Samstag, 17 Uhr). -- Rangliste: 1. Schweiz 9/20. 2. Türkei 8/13. 3. Georgien 8/12. 4. Estland 10/12. 5. Armenien 9/10. 6. Irland 9/7. - Die restlichen Spiele. Dienstag, 7. September: Türkei - Irland und Georgien - Armenien. Bemerkungen: Die zehn Gruppensieger und die vier besten Zweiten qualifizieren sich für die Barrage, in der die Hin- und Rückspiele zwischen dem 9. und dem 13. Oktober 2010 stattfinden sollen. Gastgeber Dänemark ist für die EM 2011 (12. bis 25 Juni) gesetzt. An der Endrunde werden acht Teams teilnehmen. Die Barrage-Paarungen werden am nächsten Freitag während einer Auslosung in Herning (Dä) ermittelt. (Si) |
| Fussball EM-Qualifikation | |||
| Platz | Mannschaft | Spiele | Punkte |
| 1 | England | 8 | 18 |
| 2 | Montenegro | 8 | 12 |
| 3 | Schweiz | 8 | 11 |
| 4 | Wales | 8 | 9 |
| 5 | Bulgarien | 8 | 5 |
Ich finde es auch wahrscheinlicher, dass bei einem Robben-Ausfall Gustavo spielt, Kroos nach vorn geht und Müller auf die rechte Seite. Bei Ausfall Rib sind die Chancen schon besser..





















Schwalbe, Rot, Penalty, Tor - ein Skandal?