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Frankreich blamiert sich - Italien mit Dusel

Der Schock über den erschütternden Auftritt bei der WM ist noch nicht einmal verarbeitet, da setzte es für die Franzosen schon den nächsten Nackenschlag. Das Team blamierte sich mit einem 0:1 zum Auftakt der EM-Qualifikation gegen Weissrussland.

Der eingewechselte Sergei Kislyak machte in der 86. Minute den Sieg der Gäste perfekt. Frankreichs neuer Nationaltrainer Laurent Blanc verzichtete nach der missratenen WM auf einige gesperrte Spieler, darunter Franck Ribéry von Bayern München.

Weiterführende Links:
 
  EM-Quali: Alle Ergebnisse
 
Zittersieg für Italien

Mit Italien konnte ein anderes Sorgenkind der WM immerhin ein Erfolgserlebnis verbuchen. Der 2:1-Erfolg in Estland war indes nicht dazu angetan, in allzu grosse Euphorie zu verfallen.

Die neu formierten Italiener siegten nach einem 0:1-Rückstand noch 2:1 (0:1). Nach der Führung der Gastgeber durch Sergei Zenjov (31. Minute) schafften Antonio Cassano (60.) und Leonardo Bonucci (63.) in Tallinn mit einem Doppelschlag die Wende. Damit feierte der neue Trainer Cesare Prandelli ein erfolgreiches Pflichtspiel-Debüt. Am Dienstag empfangen die Italiener das Team der Färöer-Inseln. Der Aussenseiter verlor daheim 0:3 (0:2) gegen Serbien.

Dreierpack von Defoe

Souveräner präsentierte sich England, beim ersten Pflichtspiel nach dem enttäuschenden WM-Auftritt. Die Three Lions von Coach Fabio Capello liessen Bulgarien beim 4:0 im Londoner Wembley-Stadion keine Chance. Überragender Akteur war Jermaine Defoe, der drei Tore erzielte (2./61./86.). Den letzten Treffer steuerte der eingewechselte Adam Johnson bei (83.).

Weltmeister Spanien und Finalgegner Niederlande haben ihre ersten Aufgaben souverän gelöst. Die Spanier gewannen 4:0 (2:0) in Liechtenstein, Oranje kam zu einem standesgemässen 5:0 (2:0) in San Marino.

Torres trifft wieder

Spaniens bei der WM noch enttäuschender Torjäger Fernando Torres meldete sich in Liechtenstein mit zwei Toren in der 18. und 54. Minute zurück. David Villa (26.) und David Silva (62.) markierten die weiteren Treffer für den Favoriten.

Mann des Abends für die Oranje-Auswahl war der Neu-Schalker Klaas-Jan Huntelaar mit drei Treffern in der 38., 48., und 67. Minute. Die Führung hatte Dirk Kuyt (16.) per Elfmeter besorgt, den Schlusspunkt setzte Rückkehrer Ruud van Nistelrooy vom Hamburger SV (90.). Als Kapitän fungierte erstmals Bayern-Profi Mark van Bommel. Die Niederländer erwarten in der Gruppe E am Dienstag Finnland. Die Nordeuropäuer erlebten im ersten Spiel eine böse Überraschung.

Moldau überrascht Finnland

Fussball-Zwerg Moldau überraschte Finnland, dessen Kapitän Sami Hyypiä von Bayer Leverkusen in der 36. Minute die Rote Karte sah, mit einem 2:0-Sieg. Hyypiä hatte Viorel Frunza an den Beinen festgehalten und zu Fall gebracht. Alexandru Suvorov (69.) und Anatolie Doros (74.) machten den Erfolg der Gastgeber perfekt. Ebenfalls in der Staffel E setzte sich Schweden 2:0 (0:0) gegen Ungarn durch. Pontus Wernbloom (51./73.) gelang ein Doppelpack gegen 1860-Torhüter Gabor Kiraly.

Mit einem ungefährdeten Auswärtssieg ist der deutsche Gruppen-Rivale Türkei gestartet. Die Türken gewannen 3:0 (2:0) in Kasachstan, das vom deutschen Trainer Bernd Storck betreut wird.

Türkei fertigt Kasachstan ab

Den praktisch schon entscheidenden zweiten Treffer erzielte Hamit Altintop vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München in der 28. Minute. Nur zwei Minuten zuvor hatte Arda Turan die Gäste in der kasachischen Hauptstadt Astana in Führung gebracht. Zum Endstand traf Nihat Kahveci (76.). Der Frankfurter Halil Altintop wurde vom neuen türkischen Auswahltrainer Guus Hiddink in der Schlussphase eingewechselt.

Die Türkei empfängt am Dienstag den ersten deutschen Gegner Belgien und ist danach am 8. Oktober zu Gast in Berlin. Vier Tage später muss die DFB-Auswahl in Kasachstan antreten.

Irland mühte sich zu einem 1:0 (0:0)-Startsieg in Armenien. Erst der eingewechselte Keith Fahy erlöste mit seinem ersten Länderspieltor in der 76. Minute die Mannschaft von Trainer Giovanni Trapattoni. Robby Keane hatte zuvor nur den Pfosten getroffen.

Pavel Pogrebnyak hat Russland beim glanzlosen 2:0 in Andorra geschossen. Nach seinem Führungstreffer in der 14. Minute machte Pogrebnyak per Foulelfmeter in der 64. Minute alles klar für Russlands Auswahl, die vom Niederländer Dick Advocaat betreut wird. Am kommenden Dienstag erwarten die Russen in der Gruppe B WM-Achtelfinalist Slowakei.

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USER KOMMENTARE
'' "Selbst schuld" "Nicht ganz fair" "selbst an die Nase fassen" Ekelhaft, wie wenig sich die Kommentatoren an einer krassen Unsportlichkeit stören. Leute, das ist armselig und lässt tief blicken. Ich stimme zu, dass Hubnik nicht gerade sehr geschickt agiert, das rechtfertigt oder gar deckt das Verhalten von de Camargo in keinster Weise. ''
Kommentar von HAns Wurst zum Artikel
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'' Ich finde es auch wahrscheinlicher, dass bei einem Robben-Ausfall Gustavo spielt, Kroos nach vorn geht und Müller auf die rechte Seite. Bei Ausfall Rib sind die Chancen schon besser.. ''
Kommentar von KUBA zum Artikel
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