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23.11.2009 Risi: ''Meine Gegner hören die Kühe schon kommen!''![]() Risi: ''Der Radsport hat sich verändert - zum Positiven'' Am 15. Dezember startet Rennfahrer Bruno Risi zum letzten Mal bei einem Rennen in der Schweiz. Das Zürcher 6-Tagerennen soll zum Höhepunkt seiner Karriere werden. Seine Konkurrenten sind gewarnt. Herzliche Gratulation zum Sieg bei den 6-Days von München. Ein Punktesieg, drei Teams am Schluss in der Nullrunde, das muss ein ganz hartes Stück Arbeit gewesen sein? Bruno Risi: ''Das war es. Wir hatten sogar gegen drei Teams zu kämpfen. Und zum Schluss gegen Rasmussen. Der Däne ist momentan einer der stärksten Sprinter auf der Bahn. Er hat in dieser Woche in München mit 9,98 Sekunden sogar den undenrekord unterboten.'' Die Jungen Wilden wollen den Risi zum Abschluss der Karriere noch ordentlich plagen... Eigentlich habe ich es schon lieber umgekehrt. Und ich versuche zu agieren und nicht zu reagieren. Aber es ist schon so: Die Jungen drängen nach. Und das freut mich auch, dass der Bahnradsport einen sehr guten Nachwuchs hat und starke Typen achkommen. Sie stecken nun also mitten in Ihrer letzten Saison als Radprofi. Ist es wirklich Ihr Ernst aufzuhören? Ja. Den Entschluss habe ich bereits vor drei Jahren gefasst. Ich habe mir damals vorgenommen: Ein Jahr noch an die olympische Saison anhängen und dann im rühjahr 2010 zurücktreten. Und es ist bei diesem Entschluss auch kein bischen Showbiz dabei? So nach dem Motto, jetzt mache ich mal den ersten Rücktritt vor dem nächsten Comeback? Damit die Sixdays-Veranstalter möglichst mehr Zuschauer erhalten? Nein, definitiv nicht. Meinen Beruf kann man nicht bis 65 ausüben. Ich bin jetzt 41, bin noch in guter Form und kann noch einmal richtig Gas geben. Einfach mitgondeln, das war noch nie mein Ding. Ich spüre es aber, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Wie sind Sie in die Saison eingestiegen? Haben Sie mehr trainiert als in den Jahren zuvor? Etwas spezieller, ich habe auch etwas besser trainiert. Vom Zeitaufwand her ging ja kaum noch mehr. Ich bin gut vorbereitet gestartet. Und mein Partner Franco Marvulli ist top motiviert, wie man sieht. Er wird die ganze Saison mit mir fahren, wenn nicht rgendein Veranstalter eine andere Paarung wünscht. Welche Ziele haben Sie sich für diese letzte Saison gesetzt? Sie soll sportlich hochstehend werden. Wie gesagt, ich will nicht bloss mitfahren, geniessen oder mich feiern lassen, sondern ich hoffe, dass ich bis zum letzten Rennen mit den Besten fighten und um Siege fahren kann. Hat es im schönen Zuhause bei den Risi's in Bürglen UR überhaupt noch Platz für neue Pokale? Ja. Ich habe einen passionierten Sammler zuhause, meinen ältesten Sohn Corsin. Sein Zimmer sieht mittlerweile aus wie ein Trophäenzimmer. Und dort hat's noch Platz für ein paar Mitbringsel. Welche Trophäen machen dem Sohn am meisten Freude? Die grossen. Die Silbermedaille von der Olympiade in Athen, welche ich 2004 mit Franco Marvulli Befällt Sie eigentlich schon etwas Sentimentalität, wenn Sie an den 15. Dezember und damit an den letzten Start in der Schweiz beim Zürcher 6-Tagerennen denken? Sentimentalität nicht, eher Freude, Dankbarkeit und Nervosität. Das Rennfieber ist wieder da. Ich freue mich auf das Hallenstadion, mit dem mich so viele schöne Erlebnisse verbinden. Ich bin sicher, das wird ein ganz spezielles Rennen werden - nicht nur für mich, für alle! Wenn Sie ans Zürcher 6-Tagerennen denken, welches Highlight kommt Ihnen spontan in den Sinn? Der erste Sieg mit Kurt Betschart, das war ein sehr spezieller Moment. Wir kamen als Und danach wurde ordentlich gefeiert, wie es sich für Innerschweizer gehört... Das liegt den Innerschweizern und speziell uns Urnern im Blut. Und nun hoffe ich Hoffentlich kommen auch alle Ihre Fans mit sämtlichen Glocken, Treicheln und Fahnen, die es in der Zentralschweiz gibt... Das wäre ein schönes Abschiedsgeschenk. Ich habe gehört, dass einige Vorbereitungen am Laufen sind und sogar Carreisen nach Zürich organisiert werden. Diese Unterstützung brauchen wir aber auch. Ich freue mich unheimlich darauf... ...wenn es richtig laut wird? Wenn die Risi-Fans mit den Treicheln im Anmarsch sind, dann sei der Bruno auf der Rennbahn nicht mehr zu halten, sagen die Konkurrenten. Ist da was Wahres dran? Das meinen jedenfalls meine Gegner. Sie würden die Kühe schon jetzt hören, haben Zürich ist noch nicht das letzte Rennen Ihrer Karriere. Wo werden Sie zum letzten Mal den Renngöppel satteln? Entweder im Februar in Kopenhagen oder sonst im belgischen Hasselt. Das wird sich Wenn Sie an das erste Rennen Ihrer Karriere denken, welche Gedanken tauchen zuerst auf? Es war in Gent. Es war genial. Das erste 6-Tagerennen als Profi. Das Debut gaben Kurt Betschart und ich aber bereits davor beim 3-Tagerennen von Wien. Danach waren wir mit einem kleinen Auto von Wien nach Gent unterwegs. Es kam uns wie eine Weltreise vor. Und dort starteten wir in dieser völlig neuen Welt der 6-Tagerennen. Diese Ambiance dort ist unvergessen. Und wir machten einen Fehler nach dem andern. Haben beispielsweise nicht auf die Ernährung geachtet, viel zu spät gegessen und wurden dann im Rennen entsprechend überrollt. Aber wir haben uns auffangen können und noch auf dem 6. Rang abgeschlossen. Wie hat sich der Bahnradsport seither verändert? Extrem stark zu Gunsten des Sports. Die meisten Hallen sind heute neu, schöner und Letzte Frage: Wie geht's im Frühjahr weiter? Wie sieht das neue Leben von Bruno Risi aus? Es sind drei Optionen offen, die ich prüfen und erst dann darüber reden will. Ich mussnichts überstürzen. Nach dem letzten Rennen werde ich zuerst einmal ganz meiner Familie gehören. Und ich freue mich sehr auf diese Zeit. |
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| Kaiserslautern - Köln |
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| Kombination (H) |
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| Super G (D) |
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| Freiburg - Bremen |
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| GC - Thun |
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| Basel - Sion |
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| YB - Servette |
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| Welcher Schweizer war oder ist der stärkste Fahrer aller Zeiten? |
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Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...











Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern