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Stan weiter - Chiudinelli scheitert

Marco Chiudinelli (ATP 63) hat die Überraschung knapp verpasst. Der Baselbieter unterlag dem amerikanichen Service-Giganten John Isner. Stanislas Wawrinka seinerseits zog mit einem Sieg über Juan Ignacio Chela in die dritte Runde ein.

Protokoll des letzten, aus Sicht Marco Chiudinellis sehr frustrierenden Games: Ein Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag zum 15:0, ein Ass zum 30:0, ein Ass zum 40:0 und dann zum bitteren Ende ein Ass mit dem zweiten Aufschlag zum Sieg für Isner. Wie erwartet war er Aufschlag der grösste Faktor zugunsten des Mannes, der in Wimbledon mehr als elf Stunden auf dem Platz verbracht hatte. Am Schluss wies die Statistik 24 Asse und nur einen Doppelfehler aus - einen sensationellen Wert!

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Eine enge Partie

Chiudinelli war schon vor der Partie klar gewesen, dass nur wenige Punkte entscheiden würden, falls er selber gut serviere. Und so war es auch und bei den wichtigsten Punkten im Tiebreak des dritten Satzes fehlte ganz wenig. Chiudinelli hatte bei 6:5 einen Satzball, den der 206-Zentimeter-Hüne allerdings mit einer "Bombe" mit dem zweiten Ball abwehrte. Bei 7:7 verzog dann "MC" eine Vorhand unbedrängt weit und fand sich alsbald mit einem 1:2-Handicap wieder. Allzu viel vorwerfen konnte er sich - abgesehen von dieser Vorhand - aber nicht, wenn der Gegner in der Kurzentscheidung drei Asse und vier Servicewinner schlägt, ist es für jeden Gegner schwierig.

Im vierten Satz dann eine ähnliche Situation: Bis zum 4:4 waren sich die beiden Spieler wiederum ebenbürtig, Isner schaffte das entscheidende Break zum 5:4 nach einem erneuten Vorhand-Fehler Chiudinellis und packte dann wie erwähnt noch einmal vier unreturnierbare Aufschläge aus.

Wie geht es weiter?

Der Baselbieter hat damit knapp die dritte US-Open-Sechzehntelfinalqualifikation verpasst. Für ihn geht damit eine durchzogene Nordamerika-Kampagne zu Ende: Den zwei positiven Events in Washington und New York stehen drei enttäuschende Turniere (Toronto, Cincinnati, New Haven) gegenüber. Chiudinelli steht in den nächsten Monaten unter Druck, muss er doch viele Punkte verteidigen, um in den Top 100 zu bleiben.

Wawrinka relativ souverän

Stanislas Wawrinka überzeugte gegen den Gaucho Juan Ignacio Chela, obwohl ihn sein Aufschlag mehr als nur einmal im Stich liess. Immer wieder musste Wawrinka über den zweiten Aufschlag und eröffnete seinem Gegner somit die Möglichkeit, in die Offensive zu gehen. Dass der Romand sich am Schluss trotzdem ohne Satzverlust in die nächste Runde kämpft, zeugt von seiner starken Form. Sollte die Schweizer Nummer 2 seinen Aufschlag im Verlaufe des Turniers weiter verbessern können, dann liegt noch einiges drin für den 25-Jährigen.

Die nächste Hürde auf dem Weg in die zweite Turnierwoche heisst Andy Murray. Der Brite setzte sich gegen den Jamaikaner Brown problemlos mit 7:5 6:3 6:0 durch und hinterliess einen bärenstarken Eindruck. Wir dürfen gespannt sein, ob Wawrinka gegen den Schotten der grosse Exploit gelingt.

Clijsters drückt aufs Gas

Es schien, als wollte Kim Clijsters noch rechtzeitig ihr Tagwerk verrichten, bevor die Ausläufer von Hurrikan "Earl", der gestern über die Ostküste hinwegzog, New York streiften. Sie geriet gegen Petra Kvitova (Tsch/27) zwar rasch 0:3 in Rückstand, überliess der Doppelpartnerin von Stefanie Vögele dann aber kein Game mehr. Clijsters hat zwar kaum Energie verloren, es fehlt ihr aber auch ein echter Test vor der heissen Phase.Nun droht ihr ein Kaltstart: Am Sonntag trifft sie auf die Siegerin der Partie zwischen Ana Ivanovic und Virginie Razzano. Ein Vergleich mit der Serbin könnte den ersten Höhepunkt im Frauen-Tableau bedeuten: Die einstige Weltnummer 1 hat unter Heinz Günthardt wieder zu deutlich besserer Form gefunden und könnte mit noch etwas mehr Selbstvertrauen viel Schaden anrichten.

Serbisches Hoch in NY

Auch sonst läuft es den Serben gut: Janko Tipsarevic sorgte ja mit dem Sieg gegen Andy Roddick für eine der bisher grössten Überraschungen und auch Novak Djokovic und Jelena Jankovic stehen jweeils in Runde 3. Hinter den Formstand des Topduos sind allerdings Fragezeichen zu setzen: Der "Djoker" blieb gegen gegen den Ried-Wollerau-Interrclubspieler Philipp Petzschner nur mit Glück ohne Satzverlust und Jankovic musste auch gegen Mirjana Lucic über die volle Distanz. Die Kroatin hatte nach acht Jahren erstmals wieder einen Match bei einem Major-Turnier gewonnen. (Si/sma)

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'' Beim Tennis haben scheinbar - wie im Eishockey oder im Fussball - etwas seltsame "Nasen" das Sagen? Wir haben draussen Winter und Minustemparaturen und "unser Roger national" spielt auf schnellen Belägen sein bestes Tennis. Aber man wählt Sand! Logo - die Amerikaner sind ja vielleicht auf Sand nicht so gut, weil die kennen ja keine Sandplätze! Tolle Strategie - gratuliere! ''
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'' Ich finde es auch wahrscheinlicher, dass bei einem Robben-Ausfall Gustavo spielt, Kroos nach vorn geht und Müller auf die rechte Seite. Bei Ausfall Rib sind die Chancen schon besser.. ''
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