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12.12.2008 Risi: ''Endlich läuft die Punkte- und Rundenjagd''![]() Bruno Risi: ''Zürich ist für mich der Höhepunkt des Winters'' 1. Tag, 11. Dezember 2008 Endlich ist es los gegangen. Ich habe mich riesig gefreut auf das diesjährige Sechstagerennen im Hallenstadion. Zürich ist mein wichtigstes Rennen und nach der Trennung von Marvulli bin ich extra motiviert. Die Herausforderung mit einem neuen Partner in Zürich zu gewinnen, ist sehr gross. Die Trennung von Franco ist nicht von heute auf morgen erfolgt. Bereits im Frühling hat sich dies abgezeichnet. Es ist kein Geheimnis, dass ich mit der Leistungen meines Standartpartners an der WM und vor allem an der Olympiade in Peking alles andere als zufrieden war. Der Vertrauensbruch nach dem sehr schwachen Start in die Wintersaison war gross. Zwar ist Franco vor zwei Wochen in Holland stark gefahren, doch als die Veranstalter vom Zürcher 6-Tagrennen mit dem Vorschlag der Trennung kamen, hatte ich kein Interesse mich für uns als Mannschaft stark zu machen. Ehrlich gesagt: es war mir egal. Eigentlich kam es mir sogar gelegen. Natürlich hat das persönlich Verhältnis zwischen Franco und mir Schaden genommen. Es ist nicht möglich, das Sportliche vollkommen vom Privaten zu trennen. Doch dieses Thema soll nun nicht mehr im Vordergrund stehen. Ich freue mich auf das Rennen zusammen mit Danny Stam. Zusammen sind wir noch nie gefahren. Doch wir sind beide seit vielen Jahren Profis und wir brauchen nur ein bis zwei Rennen, bis wir uns aneinander gewöhnt haben und die Abstimmung optimal ist. Zürich ist für mich der Höhepunkt dieses Winters. Nach Olympia habe ich nur für vier, fünf Tage das Rad in die Ecke gestellt. Danach begann bereits das Aufbautraining für die 6-Jours-Saison. Ich als Bahnfahrer trainiere 90 Prozent auf der Strasse und deshalb ist das Wetter für mich von grosser Bedeutung. Als Urner habe ich zum Glück die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter schnell im meist sonnigen Tessin zu sein. Auf ein Trainingslager im Süden habe ich verzichtet. Dies vor allem wegen meiner Familie. Früher, als ich noch jung und ledig war, genoss ich das Reisen und das ständige Unterwegs sein. Heute, mit meinen drei Kindern, ist es zu einem Laster geworden. Es zerreist mir jeweils fast mein Herz, wenn meine drei Kleinen mich fragen: ''Daddy, wann kommst du wieder heim?'' Doch als Radprofi gehört die Reiserei halt dazu, das kann ich nicht ändern. Endlich ist die Punkte- und Rundenjagd losgegangen. Ich hoffe auf eure Unterstützung im Hallenstadion in den nächsten Tagen! Euer Bruno |
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Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...





Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern