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13.12.2008 Risi: ''Ich bin den ganzen Winter ein Nachtmensch''![]() Bruno Risi: ''Die Stimmung war noch etwas verhalten - aber das kann ja noch kommen'' 2. Tag, 12 Dezember 08 Mit dem Start in der ersten Nacht sind Danny Stam und ich sehr zufrieden. Unser Hauptziel, uns gut aufeinander abzustimmen, haben wir erreicht. Wir haben keine Runde verloren und nur wenige Punkte Rückstand. Wir sind im Plan, alles im grünen Bereich. Im Fernsehen, Radio, in Zeitungen und im Internet wird immer von den ''6-TAGE-Rennen" gesprochen. Ganz so verrückt sind wir dann aber doch nicht, dass wir sechs Tage ohne Unterbruch auf der Bahn sind. Es ist für mich unvorstellbar, dass dies ganz früher der Fall war. Eigentlich müsste es heute 6-NÄCHTE-Rennen heissen, denn wir fahren am Abend, bzw. in der Nacht. Hier in Zürich starten wir meist um 20 Uhr und sind erst gegen 3 Uhr in der Früh fertig. Nach dem Rennen versuchen wir, so schnell es geht, ins Hotel zu kommen. Wir übernachten in Regensdorf. Alle Profis sind dort untergebracht. Tagwache ist bei mir jeweils dann, wenn Normalsterbliche Mittagspause machen. Um halb eins, eins stehe ich auf und gehe dann gemütlich brunchen. Im Laufe des Nachmittags gehen wir ins Hallenstadion, wo dann meist ein kurzes Training, maximal 30 Minuten, auf der Bahn ansteht, um die Beine zu lockern. Auch die Massage, die sehr wichtig ist für die Erholung, darf natürlich nicht fehlen. Gegen 17 Uhr gehe ich Mittagessen, bevor ich mich gerne noch hinlege, ein bisschen schlafe, oder einfach meine Ruhe haben will. Durch diesen Arbeitsrhythmus bin ich den ganzen Winter ein Nachtmensch. Auch wenn ich zu Hause bin und trainiere, gehe ich spät ins Bett und schlafe länger. Nicht so extrem wie während den Rennen, doch vor Mitternacht gehe ich nie ins schlafen. Heute fand im Hallenstadion noch ein Frauenrennen statt. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich gar keine Zeit, mir das Rennen anzuschauen. Dafür gab es einen Rollentausch. Ich hatte die Ehre, bei der Siegerehrung anstatt Küsschen zu erhalten, den jungen, schnellen Damen küssend gratulieren durfte. Mein Bezug zum Frauenradsport ist jedoch nicht so gross. Ich verfolge zwar die Resultate und sehe, dass in der Schweiz durch die international sehr guten Teams ein hohes Niveau herrscht. Die Stimmung in der Halle war gut, aber noch leicht verhalten. Ich hoffe euch noch im Hallenstadion zu sehen. Grüsse, Bruno |
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Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...





Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern