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14.12.2008 Risi: ''Auf Süsses könnte ich nie verzichten.''![]() Bruno Risi: ''Langsam Zeit, ans Aufhören zu denken'' 3. Tag, 13. Dezember 08 Eigentlich könnte man meinen, ich sollte auch mit der gestrigen zweiten Nacht zufrieden sein. Danny und ich haben wieder die grosse Madison gewonnen. Dabei hatten wir aber ein weinendes und lachendes Auge. Denn wir wollten nicht nur den Sieg, sondern wir wollten den Rundengewinn, zu dem uns nur wenige Meter fehlten. Dabei war ich nicht glücklich über das Verhalten von Aeschbach/Lampater, aber auch von Marvulli/Llaneres. Denn mit unserem Angriff brachten wir die Dänen in Gefahr und anstatt dieses Team arbeiten zu lassen, übernahmen die zwei oben genannten Duos die Führung und retteten so Rasmussen/Mørkøv. Genug vom Rennen... Immer wieder werde ich drauf angesprochen, dass ich bereits 40 Jahre alt bin. Ich bin selbst manchmal ein bisschen schockiert, wenn mir diese Zahl vor Augen geführt wird, denn ich fühle mich absolut nicht alt. Ich habe kein Geheimrezept, wie ich auch in meinem Alter noch an der Spitze mitfahren kann. Ich trainiere nicht mehr als früher, achte mich aber vermehrt auf die Erholung. Das ist enorm wichtig. Dabei habe ich eine ausgeprägte Planung und bin bis ins Detail organisiert. Auf meine Ernährung achte ich nicht gross, nur unmittelbar vor und während den Wettkämpfen. Da schaue ich, nichts Schwerverdauliches zu essen. Heikel bin ich überhaupt nicht. Ich esse eigentlich immer das, was auf den Tisch kommt. Auch Süsses gehört auf meine Speisekarte, denn darauf könnte ich nie und nimmer verzichten. Doch der entscheidende Punkt bei mir ist die Freude am Sport. Die Leidenschaft für meinen Sport ist auch mit 40 noch nicht erlischt. Für mich ist der Kopf entscheidend. Wenn ich mental nicht bereit wäre, könnte ich keine Höchstleistungen mehr erbringen. Doch auch für mich ist es langsam Zeit, ans Aufhören zu denken. Ich werde noch diesen und nächsten Winter fahren, dann ist Schluss. Das ist bereits jetzt beschlossene Sache. Ein wenig ist es ein Abschied auf Raten, denn die Olympiade in Peking war meine letzte grosse Meisterschaft. Ich habe meinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft gegeben. Die grossen Meisterschaften haben immer viel Zeit gekostet und diese Zeit möchte ich von nun an mit meiner Familie verbringen. Ich freue mich auf weitere Nächte mit euch im Hallenstadion! Grüsse, euer Bruno |
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Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...





Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern