|
16.12.2008 Risi: ''Meine Locken: Alles begann mit einer Wette...''![]() Bruno Risi: ''Gerne würde ich meinem Staff den Sieg schenken'' 5. Tag, 15. Dezember 08 Es sieht gut aus für mich und Danny. Ich bin optimistisch, dass wir den Sieg hier in Zürich holen können. Doch wir dürfen uns auf keinen Fall zu früh in Sicherheit wähnen. Dafür ist es viel zu knapp. Alles ist noch möglich. Schön ist, dass Danny und ich richtig Freude haben, zusammen auf der Bahn zu sein. Auch mir ist aufgefallen, dass es nicht so viele Zuschauer im Stadion hat wie in den letzten Jahren. Sicherlich ist das eine Enttäuschung, vor allem für die Veranstalter. Trotzdem herrscht aber eine gute Stimmung und es macht mir Spass in Zürich zu fahren. Mein Markenzeichen ist seit zwei Jahrzehnten meine Frisur, meine blonden, langen Locken. Dieser Haarschnitt ist keineswegs ein Zeichen von Eitelkeit. Ich bin kein trendgesteuerter Mensch, ansonsten hätte ich in den letzten zwanzig Jahren mindestens zehnmal meine Frisur ändern müssen. Alles begann mit einer Wette mit meinem Bruder. Wir beide mussten die Haare wachsen lassen und irgendwie hatte ich mit der Zeit Gefallen daran gefunden. Während mein Bruder seine Haare wieder schnitt, blieb ich bei meinen langen Haaren und schliesslich wurde es zu meinem Markenzeichen. Der Sechstage-Zirkus ist für mich wie eine kleine Familie. Meistens sind es die gleichen Fahrer, die sich treffen und gegeneinander auf Rundenjagd gehen. Über die vielen Jahre haben sich einige sehr gute Freundschaften entwickelt. Ich habe auch keine Feindschaften, verstehe mich mit allen Fahrern. Das liegt auch an meiner Position im Feld. Ich bin der verlängerte Arm, das Bindeglied, zwischen den Sportlern, der Sportlichen Leitung und den Organisatoren. Ich versuche allen Leuten mit Respekt zu begegnen und nicht von oben herab. Es soll ein kollegiales Verhältnis sein, auch wenn ich manchmal junge Fahrer mit härteren Worten belehren muss, wenn sie Fehler auf der Bahn gemacht haben. Untereinander sprechen wir alle möglichen Sprachen, vor allem aber die vier, die ich beherrsche: Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch. Ich bin zwar der Athlet, der im Mittelpunkt steht, doch ohne meine Betreuer wäre ich während eines Sechstagerennens aufgeschmissen. Hier in Zürich sind vier Betreuer für mich im Einsatz. Ein Pfleger/Masseur, ein Mechaniker und ein Läufer, der dort anpackt, wo es gerade brennt. Dazu kommt noch meine Mädchen für alles und treue Seele Geni Wipfli. Er begleitet mich jeweils auch im Sommer an viele Rennen. Meinem Staff würde ich in Zürich gerne ein Geschenk machen und zwar in Form eines Sieges. Eure Unterstützung kann mich zum Sieg führen. Euer Bruno |
|
03.10.2010
19.09.2010
30.08.2010
23.07.2010
09.07.2010
04.07.2010
16.06.2010
13.06.2010
12.06.2010
11.06.2010
| |
| Weiterführende Links: | |
![]() |
Zurück zur Startseite - Radsport Blog |
![]() |
Zum Blogarchiv |
![]() |
Permalink |
Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen...





Kein Sieger im ''Gefrierschrank'' Luzern