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Risi: ''Einer der grössten Siege in Zürich''
Risi: ''Einer der grössten Siege in Zürich''
Bruno Risi: ''Die Fans haben uns zum Sieg getragen''

Was für ein Gefühl!!! Zusammen mit meinem Partner Danny Stam konnte ich gestern Nacht das Zürcher Sechstagerennen gewinnen.

In einer packenden Jagd, bei der wir mehrere bange Momente zu überstehen hatten, konnten wir den entscheidenden Rundengewinn realisieren. Danny und ich versuchten es immer wieder mit Attacken, doch Marvulli und Llaneras, der wohl das 6-Days seines Lebens fuhr, hielten lange erfolgreich dagegen. Auf der Bahn herrschte ein offener Schlagabtausch und wir hatten teilweise Glück, nicht durch einen Konter selbst eine Runde zu kassieren. Wir wussten, dass uns nur ein Rundengewinn den Triumph bringen würde. So suchten wir einen passenden Moment um die Entscheidung herbeizuführen. Nachdem Marvulli den zweiten Sprint gewonnen hatten, attackierten wir gleich und konnten nach einem langen und harten Kampf wenige Runden vor Schluss den Rundengewinn vollziehen.

Die Stimmung war gigantisch, die Fans haben uns zum Sieg getragen.

Dieser Sieg bedeutet mir sehr, sehr viel. Nach der Enttäuschung an Olympia und den sportlichen und zwischenmenschlichen Problemen in diesem Winter mit Franco, ist mir ein grosser Stein vom Herzen gefallen. Es ist dies einer meiner grössten Siege in Zürich. Für mich bedeutet der Sieg Glück, Erleichterung und Bestätigung in einem. Ich bin einfach unheimlich glücklich, gewonnen zu haben.

Auch wenn in den letzten Tagen und Wochen viel über mich und Franco geschrieben und erzählt wurde, war es kein Feldzug gegen ihn. Mir war einzig und allein der Sieg wichtig. Gegen wen ich gewinne, war nicht von Bedeutung. Ich habe nichts persönlich gegen Franco und wir werden voraussichtlich auch diesen Winter zusammen in Berlin und Kopenhagen fahren. Dazu bin ich auch bereit, denn Marvulli hat in den letzten sechs Tagen bewiesen, dass er hart gearbeitet hat und wozu er eigentlich fähig ist.

Nun freue ich mich zuerst ein paar Tage mit meiner Frau und meinen Kindern zu geniessen. Im Januar und Februar geht es dann Schlag auf Schlag und es folgen die 6-Jours von Rotterdam, Bremen, Berlin, Kopenhagen und Hasselt. Danach werde ich einen Monat pausieren und dabei das Rad nicht anfassen. Ich freue mich aufs Ski fahren und auf die Zeit mit meiner Family.

Im Sommer werde ich Kriterien, Rundstreckenrennen und Bahnrennen bestreiten um dann in meiner Abschiedssaison mich von meiner besten Seite präsentieren zu können. Ich will so abtreten, wie ich mich immer während meiner Karriere gezeigt habe.

Bereits jetzt habe ich gehört, dass man im Feld darüber spricht mir an meinem letzten Rennen die Haare zu schneiden. Doch vielleicht komme ich den Jungs zuvor und erscheine bereits mit einer Glatze...

Liebe sport.ch-Leser, ich hoffe, dass ich euch einen guten Einblick in das Leben eines Sechstageprofis geben konnte. Ich würde mich freuen, euch im nächsten Jahr im Hallenstadion begrüssen zu dürfen. Ich zähle auf euch!!!

Liebe Grüsse, euer Bruno


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'' Na ja war klar. Mit lozärn passiert das gleiche wie letztes jahr. In der hinrunde spielten die weit über ihren möglichkeiten. Das geht halt ned ne ganze saison, zudem ohne hatsch. Wenn sie glück haben kommen sie auf platz 3. Yb ist das einzige team das den FCB noch ein klein wenig fordern kann, aber natürlich auch ned wirklich ''
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'' Also ich lese hier viele gute Artikel, da sei ein Ausrutscher mal verziehen... ''
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