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Ambri-Piotta sichert sich den Ligaerhalt

Ambri-Piotta bleibt in der National League A. Die Leventiner gewinnen bei Langenthal 2:0 und beenden die Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister mit 4:0 Siegen.

Der mit Saisonende wegziehende Sandro Zurkirchen feierte bei seinem vorläufig letzten Auftritt für Ambri seinen zweiten Shutout in der noch laufenden NLA-Saison. Er stoppte dafür 21 Schüsse. Wie in Spiel 3 parierte Zurkirchen auch wieder einen Penalty von Jeffrey Füglister, diesmal beim Stande von 2:0 (48.).

Ambris Captain Paolo Duca erzielte das kursweisende 2:0 zum Ende des Mitteldrittels mit einem "Buebetrickli" mittels verzögerter Schussabgabe. Es war ein guter Lohn für die im Mitteldrittel zu passiv gewordenen Leventiner. Sie hatten nach einem fulminanten Startdrittel mit Nachlässigkeiten die Gastgeber im Spiel gehalten. Doch mehr als ein Pfostenschuss von Nico Dünner brachte der NLB-Meister nicht zu Stande.

Bereits in den ersten Minuten der Partie war dagegen Ambri zu hochkarätigen Chancen durch Christian Stucki, Mark Bastl und Paolo Duca gekommen. Roman Hrabec, ein 21-jähriger Tscheche mit Schweizer Lizenz, brachte die Leventiner dann in der 5. Minute verdient in Führung.

Der nur 1,71 m grosse Hrabec war in der auslaufenden Saison in Ambris NLB-Farmteam Biasca Ticino Rockets mit 42 Punkte aus 44 Spielen Topskorer. Er bestritt erst sein zweites NLA-Saisonspiel für die Leventiner und sein drittes NLA-Spiel insgesamt für Ambri. Und am Donnerstag erzielte er sein erstes Tor für die Biancoblu. Noch im Startdrittel verpassten die Leventiner bei einer doppelten Überzahl von 72 Sekunden ein früheres 2:0.

Das seit 32 Jahren A-klassige Ambri-Piotta schaffte am Ende aber gar mit einem "Sweep" den Klassenerhalt. Und dies zum dritten Mal über die Ligaqualifikation. Der Nordtessiner Dorfklub zog dadurch mit Biel gleich, der als A-Vertreter ebenfalls drei Vergleiche gegen einen NLB-Champion zu seinen Gunsten entschied.

Ambri hatte 2011 (gegen Visp) und 2012 (ebenfalls gegen Langenthal) die Klasse mit jeweils 4:1 Siegen erhalten. Die nun 4:0 Siege sind Bestleistung für einen A-Verein gegen den NLB-Meister seit Einführung dieser Formel (2004). 8:5 lautet die Gesamtbilanz für die A-Klubs.

Bei Langenthal war der Kräfteverschleiss nach den NLB-Playoffs (inklusive NLB-Meisterfeier zwei Tage vor Beginn der Ligaqualifikation) teilweise offensichtlich. Spiel 2 der Ligaqualifikation war das neunte Spiel innerhalb von 18 Tagen für Langenthal. Mit etwas Fortune hätten die Berner indes die in der Verlängerung verlorenen Spiele 2 und 3 (jeweils 1:2) auch gewinnen können.

Kein Wunder, dass die Oberaargauer in den Zweikämpfen gerade in jener zweiten Partie vorab bei schnellen Antritten nicht mithalten konnten.

Bei Ambri-Piotta gab es im letzten Saisonspiel im Vergleich zu den ersten drei Spielen der Ligaqualifikation einen Wechsel auf einer der beiden Ausländer-Positionen. Der finnische Offensiv-Verteidiger Mikko Mäenpää spielte anstelle des amerikanischen Stürmers Adam Hall. Dies vor allem auch deshalb, weil mit Marc Gautschi ein Verteidiger von Ambri in Spiel 3 verletzt ausfiel.

Langenthal - Ambri-Piotta 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

4500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Massy, Kovacs/Wüst. - Tore: 5. Hrabec (Bastl) 0:1. 40. (39:00) Duca 0:2. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Langenthal, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Kelly; Emmerton.

Langenthal: Mathis; Cadonau, Ahlström; Pienitz, Wolf; Mike Küng, Aurélien Marti; Colin Gerber; Kelly, Vincenzo Küng, Tschannen; Primeau, Dünner, Füglister; Pivron, Montandon, Kämpf; Tom Gerber, Kläy, Trüssel; Duarte.

Ambri-Piotta: Zurkirchen; Ngoy, Jelovac; Fora, Mäenpää; Zgraggen, Sven Berger; Collenberg; Stucki, Emmerton, Trisconi; Kostner, Lhotak, Lauper; Duca, Kamber, Hrabec; Bastl, Goi, Bianchi; Berthon.

Bemerkungen: Langenthal ohne Campbell, Philipp Rytz, Hess, Schüpbach und Völlmin (alle verletzt) sowie Kummer (krank), Ambri-Piotta ohne Monnet, Fuchs und Guggisberg (alle verletzt), Janne Pesonen, D'Agostini und Hall (alle überzählige Ausländer). - 23. Pfostenschuss Dünner.

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