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Lausanne-Sport watscht den FC Luzern ab

Der FC Luzern kassiert gegen den FC Lausanne-Sport eine bittere Niederlage - die fünfte in Serie. Die Innerschweizer zeigten sich zu Hause zwar engagiert, aber erfolglos und müssen weiter zuschauen, wie die Grasshoppers Anstalten machen, ihnen den sicher geglaubten Europa-League-Platz abzulaufen. Für die Tore waren bei Lausanne in der ersten Halbzeit Gabriel Torres und Samuele Campo besorgt. In der zweiten Halbzeit sorgte Kololli per Penalty für die Entscheidung

Während Lausanne-Sport mit dem vierten Sieg in den letzten fünf Auswärtsspielen trotz des Erfolges des Tabellenletzten Vaduz gegen die Young Boys einen grossen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte, müssen die Luzerner nun sogar um Platz 5 bangen, der ihnen Qualifikationsspiele für die Europa League einbringen würde.

Nach den Unruhen im Umfeld der letzten Tage und der deutlichen Niederlage vom Sonntag gegen YB (1:4) war die junge Mannschaft des FCL völlig verunsichert. In einer ziemlich kritischen Phase riskierte Trainer Markus Babbel personell viel - und gewann nichts. An Stelle des routinierten Abwehrchefs Ricardo Costa brachte er den 20-jährigen Arnold im Zentrum der Dreierabwehr. Davor wirkte mit Idriz Voca ein weiterer 20-Jähriger auf der strategisch wichtigen Position vor der Verteidigung. Diese Achse war zu wenig erfahren, um selbst gegen den Tabellenvorletzten tragfähig zu sein.

Von den Problemen der Vorderleute liess sich offenbar auch Torhüter Jonas Omlin beeindrucken; der in diesem Frühjahr äusserst solide 23-Jährige konnte kurz vor der Pause einen an sich harmlosen Freistoss von Campo aus 30 Metern nicht abwehren.

Das zweite Gegentor war aus Luzerner Sicht der Tiefpunkt eines durch und durch mut- und leblosen Auftritts. Nach einer frühen Doppelchance durch die Stürmer Tomi Juric und Marco Schneuwly (7.) brachte das Heimteam keine Gefahr mehr vor das gegnerische Tor.

Lausanne-Sport dagegen verblüffte mit einem starken und selbstbewussten Auftritt. Die Waadtländer dominierten das Mittelfeld nach Belieben und überforderten die Luzerner Defensive mit dem steten Positionswechsel der Stürmer Mal für Mal. So erzielte Gabriel Torres das Führungstor nach einer Balleroberung und einem Steilzuspiel von Benjamin Kololli (19.). Das dritte Lausanner Tor fiel kurz nach der Pause mittels Foulpenalty (Kololli).

Luzern - Lausanne-Sport 0:3 (0:2)

8707 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 19. Torres (Kololli) 0:1. 41. Campo (Freistoss) 0:2. 55. Kololli (Foulpenalty) 0:3.

Luzern: Omlin; Knezevic, Arnold, Affolter; Voca (57. Rodriguez); Christian Schneuwly, Kryeziu, Ugrinic (46. Haas), Schürpf; Juric (57. Itten), Marco Schneuwly.

Lausanne-Sport: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Taiwo (69. Gétaz); Campo, Maccoppi, Pasche (69. Custodio); Kololli, Torres, Ben Khalifa (80 Pak).

Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger (gesperrt) sowie Zibung, Neumayr und Lucas (alle verletzt), Lausanne ohne Blanco, Frascatore und Margiotta (alle verletzt). Verwarnung: 58. Kololli (Foul). 83. Haas (Foul).

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