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''Man redet fast das ganze Jahr darüber''

Es ist wohl das emotionalste Duell in der Schweiz: Das Tessiner Derby. Einer, der diese Affiche von beiden Seiten kennt, ist Roman Schlagenhauf. Gegenüber sport.ch erklärt der Stürmer vor der Partie gegen Lugano (ab 20:15 im sport.ch Live-Ticker oder als Live-Stream im 360Player), was diese Partie so speziell macht und er spricht über die Ambri-Misere.

 


Heute im LIVE-Ticker:

ab 19:45    Bern - Zug
ab 19:45    Lakers - Kloten
ab 19:45    Biel-Servette
ab 20:15    Ambri-Piotta - Lugano

Im Sommer 2009 verliess Schlagenhauf seinen Jugendverein Kloten in Richtung Tessin, mit dem Ziel, beim HC Lugano einen Schritt vorwärts machen. Unter den Palmen in der Sonnenstube der Schweiz wurde der talentierte Zürcher jedoch nicht glücklich und nach etwas mehr als einer Saison ausgemustert. Nach einem Intermezzo in Biel und Langenthal fand der Center schliesslich Unterschlupf bei Ambri.

''Ich habe hier die Chance im Tryout bekommen und diese genutzt'', so Schlagenhauf, der sich in der Leventina derzeit pudelwohl fühlt. ''Ich habe viel Vertrauen erhalten, daran bin ich gewachsen.'' Der Stürmer will nun einen weiteren Schritt nach vorne machen. ''Ich will noch mehr Einfluss aufs Spiel nehmen'', konkretisiert der 23-Jährige.

''Habe Constantine viel zu verdanken''

Den miserablen Saisonstart erklärt der Neffe von Kloten-Legende Peter Schlagenhauf mit dem Unvermögen der Leventiner. ''Wir waren nicht immer schlecht, doch die Chancenauswertung war mangelhaft.'' Wenn man dann oft verliert, sei es nicht einfach, aus der Negativspirale rauszukommen. ''Eishockey hat viel mit Selbstvertrauen zu tun'', weiss Schlagenhauf.

Dieses ist nach den zwei Siegen unter Neo-Coach Serge Pelletier natürlich gestiegen. War der Trainerwechsel also nötig? Schlagenhauf gibt sich diplomatisch: ''Ich habe Kevin Constantine viel zu verdanken. Ich bin der Meinung, dass die Spieler für Erfolg und Misserfolg verantwortlich sind. Die letzten Resultate geben aber denen recht, die diese Entscheidung getroffen haben.''

Tessiner Derby: ''Noch emotionaler''

Derzeit trennen Ambri 13 Punkte vom Strich. Dieser Rückstand soll heute mit einem Sieg im Tessiner Derby etwas verkürzt werden. Ein Spiel, in dem eigene Gesetze gelten.

''Ich habe ja auch schon das Zürcher Derby erlebt. Nicht, das ich das schlecht machen will, aber das Tessiner Derby ist einfach noch etwas mehr verwurzelt und es sind noch mehr Emotionen drin. Es bedeutet den Leuten hier sehr viel, man redet fast das ganze Jahr darüber.''

Noch kein Derbysieg mit Ambri

Schlagenhauf weiss, wovon er spricht. 14 Tessiner Derbys hat er bereits in den Knochen. Während er mit den Biancoblu sämtliche sieben verlor, feierte er mit den Bianconeri immerhin fünf Siege. Kann man die Derbys im Lugano-Dress und im Ambri-Dress überhaupt vergleichen? ''Beide Fanlager  bringen sehr viel Emotionen ins Spiel, sie sind aber dennoch nicht vergleichbar'', so der Ambri-Stürmer.

Er präzisiert: ''Die Ambri-Fans unterstützen die Spieler vielleicht noch etwas mehr, wenn es nicht so läuft.'' Im Dorf sei eben alles etwas persönlicher als in der Stadt. Schlagenhauf ist überzeugt, dass die zwei Tessiner Klubs dem Schweizer Eishockey gut tun, auch wenn die Fans ''sehr heissblütig'' sind und ab und zu mal Gegenstände aufs Eis werfen. ''Das passiert ja überall'', so der Ambri-Stürmer.

RIchtiges Mittel zum Sieg?

Und wie will man gegen Lugano nach acht Pleiten in Serie endlich wieder gewinnen? ''Wir müssen aus sicherer Defensive agieren und gutes Forechecking betreiben'', so der Center. Durch viel Laufarbeit soll der Gegner zu Strafen gezwungen werden. Ob es mit diesem Mittel klappt? Es wäre Schlagenhaufs erster Derbysieg im Ambri-Dress. (ade)

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'' "In Kürze finden Sie hier die aktuellen Informationen zum bevorstehenden NLA - Spiel der beiden Mannschaften. Welche Spieler fehlen? Wie ist die aktuelle Form? sport.ch hat alle Fakten." Aber leider kommt hier seit Beginn der Meisterschaft NICHTS... ??? ''
Kommentar von chrischtl zum Artikel
Rappi auf der Suche nach Eldebrink-Schnitt
'' Herzig war der Erklärungsversuch von adc auf srf. sie seien eine junge Manschaft und sie dürfen Fehler machen. Richtig so. Dumm nur; Zug hat um ein 0.5 Jahre jüngeres Kader. 1 Bern 28.24 yrs 2 Kloten 28.19 yrs 3 Lausanne 28.15 yrs 4 ZSC 27.82 yrs 5 Ambrì-Piotta 27.11 yrs 6 Gottéron 27.09 yrs 7 Lugano 26.31 yrs 8 Biel 26.23 yrs 9 Davos 25.63 yrs 10 Zug 25.04 yrs 11 Rapperswil 25.00 yrs 12 Genève-Servette 24.57 yrs ''
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