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Biel-Gala: Seguin schiesst den Leader ab

Leader Servette kassierte in Biel mit 2:7 die vierte Saison-Niederlage, aber schon die dritte im Kanton Bern (nach Niederlagen in Bern und Langnau).

Die Paradeformation mit Tyler Seguin (4 Tore/1 Assist), Patrick Kane (3 Assists) und Jacob Micflikier (1 Tor/3 Assists) war von den Servettiens nicht aufzuhalten. Der 20-jährige Kanadier Tyler Seguin kam bereits zum zweiten Hattrick im 14. Spiel in der Schweiz.

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Lauper und Haas weisen die Richtung

Im ersten Abschnitt erzielten Adrien Lauper und Gaetan Haas wichtige Tore. Lauper schloss in der 14. Minute einen Bieler Konter zum 2:0 ab. Und auch Haas kam zum ersten Saisontor: drei Sekunden vor der ersten Pause raubte er den Genfern mit dem 3:1 die Hoffnung, die zwei Minuten vorher nach Logan Coutures Anschlussgoal aufgekeimt war.

Was im zweiten und dritten Abschnitt folgte, war ein Bieler Schaulaufen. Die Seeländer imponierten mit sagenhaftem Tempo und hoher Geschwindigkeit. Genfs Star-Backs Goran Bezina und Yannick Weber gaben in diesem Bieler Wirbelsturm eine bedepperte Figur ab. Noch höher als in Biel verlor der Genève-Servette HC letztmals vor sechs Jahren - am 31. Oktober 2006 mit 2:10 in Rapperswil-Jona.

 

Die Tops und Flops von sport.ch

First Star: Tyler Seguin (Biel). Vier Tore, ein Assist. Die Ankunft von Patrick Kane scheint dem Boston-Stürmer Flügel verliehen zu haben. Seinerseits konnte er seine Nebenleute mit einer starken kämpferischen und spielerischen Leistung zu Topleistungen inspirieren.

Second Star: Patrick Kane (Biel). Bei seinem Heimdébut glänzte der Chicago-Stürmer vor allem als Vorbereiter mit gutem Auge und rechtfertigte die Ankündigung der Bieler Fans vor Spielbeginn: "Yes, we Kane!".

Third Star: Gaëtan Haas (Biel). Liess sich von Seguin und Kane am meisten inspirieren, glänzte mit starken Dribblings und einem rotzfrechen und zudem sehr wichtigen Tor drei Sekunden vor Ende des ersten Drittels, welches Servette psychologisch das Genick brach.

Loser: Chris McSorley (Genf-Servette). War im ersten Drittel ohne objektiv erkennbaren Grund das ein oder andere Mal drauf und dran, aufs Eis zu stürmen. Zwei Teamstrafen wegen Wechselfehlers und Spielverzögerung (Zurückhalten des Teams bei der Spielerbank) liessen seine Sympathiewerte in Biel nicht wirklich in die Höhe schnellen. McSorley leistete auch seinem eigenen Team damit heute einen Bärendienst.

 

Biel - Genève-Servette 7:2 (3:1, 3:0, 1:1)

Eisstadion. - 5003 Zuschauer. - SR Prugger, Abegglen/Rohrer. - Tore: 4. Seguin (Peter, Micflikier) 1:0. 14. Lauper (Wetzel) 2:0. 18. Couture (Bezina, Yannick Weber/Ausschluss Kellenberger) 2:1. 20. (19:57) Gaetan Haas (Wetzel) 3:1. 23. Micflikier (Seguin, Kane/Ausschluss Picard) 4:1. 29. Seguin (Kane/Ausschluss Walker) 5:1. 32. Seguin (Micflikier) 6:1. 44. Seguin (Micfliker, Kane) 7:1. 56. Simek (Gautschi/Ausschluss Wetzel; Gian-Andrea Randegger) 7:2. - Strafen: 10mal 2 gegen Biel, 11mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Walker, Gian-Andrea Randegger) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Micflikier; Romy.

Biel: Berra; Dominic Meier, Huguenin; Untersander, Wellinger; Dario Trutmann, Kparghai; Gossweiler, Grieder; Seguin, Peter, Micflikier; Kane, Pouliot, Tschantré; Marc Wieser, Kellenberger, Ehrensperger; Lauper, Gaëtan Haas, Wetzel.

Genève-Servette: Tobias Stephan (41. Tamo); Vukovic, Bezina; Hecquefeuille, Mercier; Yannick Weber, Antonietti; Gautschi; Simek, Walker, Rivera; Dan Fritsche, Romy, Couture; Fata, Almond, Picard; Roland Gerber, Gian-Andrea Randegger, Samuel Friedli; John Fritsche.

Bemerkungen: Biel ohne Spylo, Gloor (beide verletzt) und Beaudoin (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Ryan Keller, Walsky, Savary und Leonelli (alle verletzt).

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USER KOMMENTARE
'' Das Bild in den Top 5 passt irgendwie nicht. Gruss ''
Kommentar von S zum Artikel
Josi: ''Dann würde ich über's Eis fliegen''
'' Tja was die Kloten Flyers zeigen ist langsam aber sicher nur noch peinlich. Mir tut Sean Simpson leid mit dieser Mannschaft sind die Playoffs kaum mehr zu erreichen. Ich frage mich wo bei gewissen Spielern der Kampfwille und die Ehre bleibt. Ich hoffe das nun auch Gaydoul realisiert das die ganze Misere nicht durch Trainer Hollenstein verursacht wurde. Schade muss immer gleich der Trainer gehen wenn es nicht läuft.... Bringen tuts wie man ja gut sieht selten etwas. ''
Kommentar von Noana zum Artikel
Kloten mit bitterer Niederlage in Lugano
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