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Horror-News: Ronny Keller gelähmt!

Das Schweizer Eishockey wird von einer Hiobsbotschaft erschüttert. Der Oltener Ronny Keller bleibt nach seinem Sturz in die Bande querschnittgelähmt. sport.ch hatte am Mittwoch über den tragischen Unfall beim Spiel gegen Langenthal berichtet.

Ronny Keller, der in der Verlängerung des Playoff-Halbfinals gegen Langenthal vom vergangenen Dienstag nach einem Check von Stefan Schnyder kopfvoran in die Bande geknallt war, wurde noch in der Nacht auf Mittwoch von Spezialärzten im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) Nottwil operiert.

Keine Kopf- und Hirnverletzungen

Michael Baumberger, Chefarzt Klinik des SPZ, bestätigte nun die schlimmsten Befürchtungen: "Folge der schweren Verletzung des vierten Brustwirbels von Ronny Keller wird eine bleibende Querschnittlähmung sein. Es liegen weder Kopf- noch Hirnverletzungen vor."

Keller liegt derzeit auf der Intensivstation, die er voraussichtlich in den nächsten Tagen verlassen kann. Er ist wach, gut ansprechbar und über die Folgen des Unfalls orientiert.

Einzelrichter Reto Steinmann prüft, ob Schnyders Check regelwidrig war oder es sich um eine Verknüpfung unglücklicher Umstände handelt. Ob das dritte Spiel der Halbfinal-Serie zwischen Langenthal und Olten wie geplant am Freitag ausgetragen wird, steht derzeit noch nicht fest.

Schnyder psychologisch betreut

Auch der 29-jährige Stefan Schnyder ist tief traurig und bedauert sehr, was passiert ist. Er stehe in persönlichem Kontakt mit dem Betroffenen, kommuniziert der SC Langenthal.

Der Verein hat seinem Stürmer professionelle psychologische Hilfe zur Seite gestellt und wird ihn unabhängig vom Entscheid des Einzelrichters und vom weiteren sportlichen Verlauf in der Halbfinalserie nicht mehr zum Einsatz bringen.

Der SC Langenthal schliesst sich des weiteren dem Statement vom EHC Olten an: "Wir als Sportfans sind über diese Nachricht schockiert und müssen nun damit klar kommen. Dies betrifft die Fans und Spieler des EHC Olten, des SC Langenthal und des HC Thurgau in gleichem Masse. Auch Stefan Schnyder wird an diesem Verdikt schwer zu nagen haben und auch viel Kraft brauchen, um das Geschehene zu verarbeiten."

Zweiter tragischer Unfall

Fakt ist, dass das Schweizer Eishockey mit dem tragischen Unfall zum zweiten Mal in der Neuzeit die Querschnittlähmung eines Profispielers zu beklagen hat. Vor etwas mehr als 17 Jahren, Anfang Dezember 1995, war es in Lugano zu einer ähnlichen Tragödie gekommen.

Dann, als Pat Schafhauser nach einem an sich korrekten Check von Oliver Roth regungslos liegenblieb. Der schweizerisch-amerikanische Doppelbürger wurde von einer Rückenmarksverletzung zwischen dem sechsten und siebten Halswirbel in den Rollstuhl gezwungen. Mittlerweile ist Schafhauser in den USA als Highschool-Eishockeycoach tätig. (Si/zvg)

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'' Hallo Tigerli Besten Dank, wir haben das Bild angepasst. Sportliche Grüsse Die Redaktion ''
Kommentar von Die Redaktion zum Artikel
Zug holt Verstärkung und bindet Hoffnung
'' Simpson & Co. simple the best! Man davon ausgehen, dass nun weitere CH den Weg in die NHL wagen werden. Dabei wird es jedes Jahr auch darauf ankommen, wer Verfügbar ist. Trotzdem bin ich eigentlich sehr zuversichtlich, dass wir jedes Jahr bis ca. Halbfinal kommen können. Mittlerweile hat die CH auch eine grosse Breite an Spielern, welche für unsere Nati spielen können. ''
Kommentar von A. H. zum Artikel
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