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Der Schweizer erhält bei den Penguins keine Einsatzzeit mehr
Mark Streit am NHL-Scheideweg?
11.05.2017, 19:38
Von sport.ch
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Mark Streit bekam in den Playoffs bisher noch keine Spielzeit bei den Pittsburgh Penguins. Es scheint klar, dass der Schweizer Verteidiger in den Plänen der Penguins für die Zukunft keine Rolle mehr spielt. NHL-Experte Joël Ch. Wüthrich wagt einen Blick auf die Situation von Mark Streit. 

Nicht mal "Edel-Joker" beim Stanley-Cup-Abenteuer

Der NHL-Veteran muss sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Anders ist seine Situation, beziehungsweise sein Rendement bei den Pittsburgh Penguins in den Playoffs 2017 nicht zu deuten. Die "Pens“ haben trotz der Verletzungen der beiden Leader in der Verteidigung (Kris Letang während der ganzen Playoffs und Trevor Daley in einigen Partien abwesend) den Berner nicht eingesetzt. Obwohl er ein erfahrener Blueliner ist und einschlägige Playofferfahrung hat. Genau deswegen wurde er ja als "Versicherung“ im März 2017 in einem "Menage à trois“-Trade nach Pittsburgh geholt. Stattdessen vertraute man in der Not auf Ron Hainsey und zuletzt auch auf Chad Ruhwedel. Der Grund ist wohl dahingehend zu suchen, dass Ruhwedel einer von nur zwei Rechtsschützen in der Pittsburgh-Defensive ist und aus taktisch-spielerischen Überlegungen man ihn den 27jährigen Mark Streit (39) vorzog. Mark Streit verdiente zudem bisher ein stattliches Salär. Sein auslaufender Vierjahresvertrag war mit 21 Millionen (5,25 Mio. Jährlich) dotiert. Eine solche Summe wird er wohl im Sommer 2017 nicht mehr herausholen können.

Ein "Kandidat" für die Golden Knights?

Es stellt sich auch die Frage, welche NHL-Clubs zeigen Interesse an einem erfahrenen, soliden Verteidiger mit Offensivdrang, gutem ersten Pass und Spielübersicht, der jedoch bald 40 wird? Bisher hatte er in seinem „35+“-Vertrag eine „Modified NTC“ (=angepasste Non Movement Klausel, bei welcher er nur zu 10 Clubs seiner Wahl geschickt werden könnte). Diese Klausel wird er wohl in einem künftigen Arrangement nicht erhalten.

Aber vielleicht wartet eine Überraschung auf ihn und Las Vegas wird zu einem Thema. In einer neuen Franchise braucht es Typen, die mit Erfahrung und Ruhe das Team sicher auf das NHL-Glatteis führt. Leider ist Mark Streit kein Rechtsschütze – diese Sorte Verteidiger sind begehrt, weil im Vergleich zu Linksschützen rarer. Der Sommer wird also spannend bei Mark Streit und sollte er sogar zum Stanleycup-Sieger werden ohne in den Playoffs gespielt zu haben, wäre er auf den Spuren von David Aebischer, der 2001 mit den Colorado Avalanche den Pokal in die Höhe stemmte.

Momentan spielt Streit bei den Penguins keine Rolle mehr,  bei seinem Debüt im März hatte Streit gleich für die "Pens" getroffen:



Joel. Ch. Wüthrich**

 

** Joël Ch. Wüthrich publiziert wöchentlich Hintergrundberichte über die NHL in der Fachpubikation Eishockey News und hat ein ausgezeichnetes Beziehungsnetz. Seit 1992 ist er Chefredaktor diverser Publikationen und Produktionen, unter anderem auch der Fachpublikationen Slapshot (2003-2006) und Top Hockey (1999-2003, 2006-2012). Joël Wüthrich leitet ein crossmedial aufgestelltes PR-Büro und eine Player's Management Agentur (Sportagon), ist Crossmedia-Stratege und HF-Dozent für Kommunikation und Marketing. Er analysiert seit 30 Jahren als Autor/Chefredakteur in der Schweiz, Deutschland sowie in Kanada die NHL und beobachtet das Eishockeygeschehen weltweit intensiv. Der 50-jährige Familienvater arbeitet in der Schweiz und in Montréal, wo ein grosser Teil seiner Verwandtschaft wohnt.

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