!
Durch Nutzung dieses Dienstes und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen X
fb twitter
/a>
EISHOCKEY
CHAMPIONS LEAGUE
FC LIVERPOOL
0
AS ROM
0
20:45
 
EISHOCKEY NHL
Fünf Teams und fünf Konzepte für ein ''Rebuilding''
Strategien für die ''RESET''- Taste
15.04.2018, 20:19
Von sport.ch
DEIN KOMMENTAR
 

Die New York Rangers haben die Initialzündung betätigt und gezeigt, wie man
antizipierend eine Mannschaft für die Zukunft umbaut. Das brauchte - speziell wenn man den Zeitpunkt er Strategie-Entscheidung berücksichtigt - Mut und Weitsicht. Ein Vorbild für andere, die ein so genannten „Rebuilding“ ebenfalls dringend nötig hätten,
aber noch mit nachhaltigen und drastischen Massnahmen zögern?

Die Maple Leafs hatten es vor einigen Jahren vorgemacht und eine jahrelange Playoff-Absenz in Kauf genommen. Auch die Calgary Flames verweisen auf einen erfolgreichen Neuaufbau so wie die Edmonton Oilers. Obwohl sie diese Saison die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Aber: Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft sind gegeben. Die New Jersey Devils konnten mit einem kompromisslosen „Rebuilding“ (auch dank Taylor Hall und Nico Hischier) sogar einen veritablen Identitätswechsel vollziehen, der unmittelbaren Erfolg mit sich brachte. Vor einem Jahr haben auch die Carolina Hurricanes, die Colorado Avalanche und die Philadelphia Flyers dem Team eine Verjüngungskur verpasst und die New York Islanders, die Boston Bruins oder auch die L.A. Kings vollbrachten ein „sanftes Rebuilding“.

Wer hat den „Mut“ für das Rebuilding?

Nun sind andere an der Reihe, dem Trend nach dem Verjüngung der Kader oder einem Neuaufbau des Mannschaftskerns zu folgen: Die New York Rangers, die Ottawa Senators, die Montreal Canadiens, die Chicago Blackhawks und die Detroit Red Wings. Fünf Teams in einem Umfeld und in einem Markt, in welchem Eishockey eine grosse Rolle spielt. Vier davon gehören den Original Six an. Die Unterschiede in der Strategie sind frappant: Besonders beim Vergleich der Vorgehensweisen der Rangers und Montreal Canadiens. Die „Habs“ hatten in den letzten Jahren bisher nicht den Mut, die „Reset“-Taste zu drücken. Man hat jeweils immer nur „Reparaturarbeiten am Kader“ vorgenommen: Freilich, es wurden gute Ergänzungsspieler verpflichtet wie Philippe Danault, Paul Byron oder Nicolas Deslauriers und man versuchte mit den Tauschgeschäften von Shea Weber für P.K. Subban und Jonathan Drouin für Mikhail Sergachev eine grundlegende Veränderung herbei zu führen.

Es fehlte aber an Konsequenz beim Teamaufbau auf jenen Positionen, auf welchen die „Habs“ imminenten Bedarf haben. Also beim zweiten Verteidiger des ersten Verteidiger-Duos mit Shea Weber und auf der ersten Centerposition. Die halbherzigen Versuche mit Alex Galchenyuk und Jonathan Drouin als Center, die sich jedoch als Flügelspieler bedeutend besser entfalten, kann man als gescheitert bilanzieren. Und die Verpflichtung von Karl Alzner im Sommer 2017 erwies sich – wenn man die Bedürfnislage betrachtet – nachträglich als suboptimal. Die Betätigung der „Reset“-Taste wie bei den Rangers wird in Montreal immer heftiger gefordert – auch wenn man das eine oder andere Folgejahr ohne Playoffs eventuell in Kauf nehmen müsste. Das Problem: Man hat keine Top-Nachwuchsleute im Farmteam, aber immerhin konnten sich Viktor Mete und Charles Hudon etablieren und mittlerweile zeigte auch Noah Juulsen sein Potenzial. In der Kritik steht Marc Bergevin, der es in dieser Saison sogar geschafft hat, eine Marge von über acht Millionen auf die Gehaltsobergrenze nicht auszureizen. Ein Hohn in den Augen der Fans des drittreichsten NHL Clubs. Noch halten sich jedoch die Spekulationen zu Bergevins Freistellung Ende Saison in Grenzen.

Ähnlich wie bei den Rangers sieht es bei den Detroit Red Wings aus. Die Mannschaft ist überaltert und wird schon seit einem Jahr neu aufgestellt. Aber noch ohne die gleiche Konsequenz. Wenn man den Mut aufbringt, allenfalls den Vertrag mit Veteran Mike Green nicht zu verlängern oder sogar Gustav Nyquist und Henrik Zetterberg ziehen zu lassen und das Zepter endgültig an Anthony Mantha, Dylan Larkin und Andreas Athanasiou abzugeben sowie auf einen Top-Draftpick 2018 mit einem unmittelbaren „Impact“ zu hoffen, kann es vielversprechend aussehen. Was ihnen nicht widerfahren wird: Die Rangers verzichteten vier der letzten fünf Jahre auf einen Erstrundendraftpick aufgrund von Trade Deadline-Geschäften wie jene mit Martin St.Louis oder Keith Yandle.

Auch die „Benchmarker“ aus Chicago müssen über die Bücher

In Chicago muss man andere Wege gehen. Der Mannschaftskern ist solide und wird nicht geändert. Das Paradoxe dabei: Die Strategie der Montreal Canadiens der letzten Jahre würde für die Blackhawks passen. Aufgrund der vielen Abgänge von wichtigen Leistungsträgern in den letzten Jahren (meist aufgrund der Salary Cap) waren die „Hawks“ ziemlich kreativ und erfolgreich. Diese Saison jedoch wird die Serie mit Playoffqualifikationen reissen und ein „sanfter Relaunch“ beim Teamaufbau ist nötig. Bleiben noch die Ottawa Senators: Wird Erik Karlsson der nächste nachhaltige Abgang bei den „Sens“? Man hat in den letzten zwei Jahren bereits einige wertvolle Verteidiger verloren. Im Sturm wird Derick Brassard auch schon vermisst. Bobby Ryans Vertrag wiegt schwer. Mike Hoffman ist zudem sehr begehrt und man könnte der Versuchung erliegen, ihn noch vor der Erfüllung seines Vertrages (bis 2020) zu einem guten Gegenwert (Draftpicks) abzugeben. Das Geld ist zudem knapp geworden in Kanadas Hauptstadt, da Besitzer Eugene Melnyk einen Sparkurs anordnete. Die „Sens“ sind ein heisser Kandidat für ein totales Rebuilding.

DEIN KOMMENTAR
NÄCHSTER ARTIKEL
AKTUELLE VIDEOS FÜR DICH
DEINE MEINUNG INTERESSIERT UNS
SPORTAL HD 24/7
FOLGE UNS AUF FACEBOOK
EISHOCKEY ARTIKEL
DIE DREI SCHLüSSELMOMENTE, DIE DIE SERIE GEWENDET HABEN
PLÖTZLICH SPRICHT ALLES FÜR DIE KLOTENER
Von Damian Möschinger
SCHWEIZER BLIEBEN ALLESAMT OHNE SKORERPUNKTE
NASHVILLE GEWINNT SERIE GEGEN COLORADO 4:2
Von sport.ch | Si
SPANNUNG IN DER LIGAQUALIFIKATION UND IM PLAYOFF-FINAL
TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER - KLOTEN UND LUGANO BLEIBEN HARTNÄCKIG
Von Jan Haag
MEHR LADEN
WEITERE ARTIKEL
SERVETTE FC VS. NEUCHâTEL XAMAX FCS 0:0
TORLOSE AUFSTIEGSGALA IN GENF
Von sport.ch | Si
EX-FCB-TRAINER üBERNIMMT POSTEN IM NIEDERHASLI
THORSTEN FINK IST DER NEUE GC-TRAINER!
Von zvg
''THE SOCCER LOUNGE'' MIT CHRISTIAN SCHWEGLER
''DAS WORT 'ERARBEITEN' WIRD BEI UNS GROSSGESCHRIEBEN''
Von SPORTAL HD
MEHR LADEN
NEWSLETTER
Wir möchten euch die unterhaltsamsten Artikel, News und Videos senden. Immer top aktuell informiert sein!
* indicates required
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN...
DER ETWAS ANDERE BLICK AUF DIE GESCHEHNISSE BEIM REKORDMEISTER  
DIE GRASSHOPPERS HABEN DAS MEDIALE BASHING NICHT VERDIENT
Von sport.ch
SöLDNERCHECK: WER KONNTE AM WOCHENENDE üBERZEUGEN, WER ENTTäUSCHTE? 
TREFFSICHERE SCHWEIZER BEREITEN FREUDE, NUR EINER MACHT SORGEN
Von sport.ch
SPANNUNG IN DER LIGAQUALIFIKATION UND IM PLAYOFF-FINAL  
TOTGESAGTE LEBEN LäNGER - KLOTEN UND LUGANO BLEIBEN HARTNäCKIG
Von sport.ch
DIE TOPS UND DER FLOP ZUR PARTIE FC LUZERN - FC ZüRICH 
DER EINE LUZERNER AUSSENVERTEIDIGER TOP, DER ANDERE FLOP
Von sport.ch
NACH EINEM SIEG GEGEN TITELVERTEIDIGER WILER-ERSIGEN 
ERSTER MEISTERTITEL FüR FLOORBALL KöNIZ
Von Si
DIE DREI SCHLüSSELMOMENTE, DIE DIE SERIE GEWENDET HABEN 
PLöTZLICH SPRICHT ALLES FüR DIE KLOTENER
Von sport.ch
MEHR LADEN