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EISHOCKEY WM
Heute Abend steigt der Viertelfinal-Kracher um den Einzug ins Halbfinale
Schweiz gegen Finnland scheint wie David gegen Goliath, scheint...
17.05.2018, 11:00
Von Darius Herzog
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Darius Herzog

Heute Abend um 20:15 Uhr wird in der "Jyske Bank Boxen", dem Stadion in Herning, die grosse Stunde schlagen! Die Schweizer Nationalmannschaft trifft auf Finnland und will endlich mal wieder unter die besten vier der Welt. Doch dafür müssen die Finnen aus dem Weg geräumt werden. Ein ganz schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen.

Auf den ersten Blick wirkt alles angsteinflössend. Finnland dominierte die Gruppe B scheinbar nach Belieben und klassierte sich noch vor den Grossmächten USA und Kanada auf dem ersten Platz. 38 Buden schossen die "Suomi" in sieben Spielen. Die beste Torbilanz aller Vorrunden-Teams geht ebenfalls an die Nordländer. Und als Sahnehäubchen spielt das torgefährlichste und magischste Duo ebenfalls im Trikot der "Löwen".

Es war beeindruckend, wie die Finnen in ihren Gruppenspielen teilweise agierten. Die Nationen Südkorea, Lettland und Norwegen wurden wortwörtlich überfahren. Die stolzen Hockeyländer Kanada und USA von den blauweissen Puckkünstler entmachtet. Für Aufsehen sorgte jeweils immer eine Linie: Die Zweite mit den beiden Stürmerstars von den Carolina Hurricanes; Sebastian Aho und Teuvo Teräväinen. Der erst 20-jährige Aho erzielte in sieben Spielen bereits neun Tore, lieferte dazu achtmal den entscheidenden Pass. Sein Kumpel Teräväinen überzeugte bis anhin mit 14 Skorerpunkten. Ein magistrales Duo, auf das es aufzupassen gilt!

Finnland sehr stark und dominant, aber nicht ohne Fehler

So unbezwingbar, wie sie scheinen, sind die Finnen aber nicht. Das ist jedenfalls die Meinung unserer Gäste in "The Hockey Week" vom 16. Mai, in der detailliert über dieses Kracher-Spiel diskutiert wurde. NHL-Scout Thomas Roost etwa schätzt die Chancen 60:40 zugunsten von Finnland ein. Und SPORTAL-HD-Experte Andreas Hänni sieht den kommenden Gegner trotz der Stärke in der Reichweite der Schweizer, sofern die Konstellation stimmt.

Durchaus offenbarte Finnland in der eigentlich so hervorragenden Vorrunde auch Schwächen. Gegen WM-Gastgeber Dänemark verliess die Mannschaft von Lauri Marjamäki das Eis als Verlierer. Dies obwohl sie deutlich mehr Torschüsse verzeichnete. Der dänische Keeper Frederik Andersen brillierte mit 33 Paraden, während sein Gegenüber Ville Husso nicht unbedingt das Spiel seines Lebens machte. Die Schlussfolgerung aus dieser Partie im Hinblick für heute Abend? Es braucht einen Schweizer Goalie in Top-Form!

Reto Berra oder Leo Genoni - beides wäre eine gute Wahl

Ob Reto Berra oder Leo Genoni spielen wird, ist noch offen. Das Vertrauen in beide Keeper ist jedoch zurecht gross. Erwischen sie einen guten Tag, dann können sie Spiele für die Schweizer Nati entscheiden. Die weniger gute Nachricht: Sowohl bei der Pleite gegen Dänemark, als auch bei der gegen die Deutschen stand Finnlands Nummer zwei im Tor. Gegen die Schweiz wird mit ziemlicher Sicherheit Harri Säteri, Torwart Nummer drei der Florida Panthers, im Einsatz stehen. Der 28-Jährige ist mit einer Fangquote von 95.5 Prozent einer der Besten des Turniers.

In "The Hockey Week" zu Gast war EVZ-Star Reto Suri, der an der letztjährigen Weltmeisterschaft selbst gegen die Finnen im Einsatz stand. Für ihn ist klar, welche Mittel notwendig sind, um gegen diesen harten Brocken zu bestehen: "Den Finnen muss Respekt gezollt werden. Da muss man halt mal einen Schritt zurückgehen,  denn die Defensive darf nicht vernachlässigt werden. Die Schweizer müssen geduldig auf ihre Chancen lauern."

Dänemark und Deutschland machten es vor...

Es sind Finnlands zwei Vorrunden-Niederlagen, die der Schweiz auf alle Fälle Mut machen sollen. Die Dänen und die Deutschen fanden das heilbringende Rezept, das von Reto Suri angesprochen wurde. Geduldig warteten beide, deutlich schwächer als die Schweiz einzuschätzende Länder, auf ihre Möglichkeiten und siegten am Schluss dank einer enormen Effizienz und natürlich einem hervorragenden Torwart.

Auch wenn zusätzlich noch ein Schritt rückwärts gemacht wird, die Schüsse von finnischer Seite werden kommen. Agieren die Schweizer aber konzentriert ohne grossen Fehler, die es in der Vorrunde ab und an mal gab, und richten sie sich nach dem Rezept, dann ist mit diesem talentiertesten aller talentierten Schweizer Kader sehr vieles möglich.

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