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EISHOCKEY WM
Verteidiger der Eisgenossen überzeugen mit Produktivität
Diaz, Untersander, Müller - die defensiven Offensivtrümpfe der Schweiz
17.05.2018, 10:40
Von Damian Möschinger
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Damian Möschinger

Die Schweizer Eisgenossen haben eine gute WM-Gruppenphase gespielt und sich auch verdientermassen für das Viertelfinale gegen Finnland qualifizieren können. Vor allem offensiv wussten die Schweizer doch mehrheitlich zu überzeugen und daran haben die Defensivspieler einen grossen Anteil. 

Schweizer Verteidiger gehören zu den Produktivsten

Ramon Untersander, Mirco Müller und Raphael Diaz; gleich drei Schweizer Verteidiger gehören an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Dänemark zu den offensivstärksten und produktivsten Verteidiger. Nur der Amerikaner Charlie McAvoy und der Finne Markus Nutivaara konnten bislang mehr Scorerpunkte sammeln als Untersander und Müller, welche beide aktuell bei sechs Scorerpunkten stehen. Auch Captain Raphael Diaz gehört mit seinen fünf ergatterten Scorerpunkten zu den Top-8-Verteidigern der WM. Keine andere Nation ist mit so vielen Verteidigern in den Top-8 der Scorerwertung vertreten. Mirco Müller weist zusätzlich eine der besten Plus/Minus-Bilanzen aller Verteidiger auf. SPORTAL-HD-Experte Thomas Roost will diese Statistik jedoch nicht überbewerten: "Ich glaube es ist auch sehr viel Zufall dabei und ich gebe jetzt nicht so viel auf diese Rangliste. Vor allem für Mirco Müller ist es sehr untypisch, hat er seine Qualitäten doch insbesondere im Spiel ohne die Scheibe." Andreas Hänni pflichtet ihm da bei und findet gar, dass "die Plus/Minus-Bilanz für die Füchse ist." Schliesslich sei es "datenwissenschaftlich erwiesen, dass diese Plus/Minus-Bilanz überhaupt keine Korrelation mit irgendwas hat." Trotzdem sind es Zahlen, die eine gewisse Aussagekraft haben.

Die Plus/Minus-Bilanz ist für die Füchse

Reto Suri ist nicht sonderlich überrascht, dass es genau diese drei Spieler sind, die offensiv so einschlagen: "Raphael Diaz hat unglaubliche Qualitäten als Eishockeyspieler und als Captain ist er auch neben dem Eis ein absoluter Leader. Ramon Untersander und Mirco Müller haben einfach extrem viel Selbstvertrauen. Müller bringt eine gewisse Härte mit und spielt sehr einfach und immer einen sauberen ersten Pass von hinten raus, während Ramon Untersander sich in den letzten Jahren beim SCB unglaublich entwickelt hat und dort zu einem absoluten Leader gereift ist." Vor allem die Entwicklung von Untersander ist beeindruckend, dachte er doch nach der letzten Weltmeisterschaft in Paris bereits ans Aufhören. Nun führt er zusammen mit McAvoy die Torschützenliste der Verteidiger mit drei Treffern an. 

Da fehlt doch noch einer...

Bei all der Offensivstärke der bereits erwähnten Verteidiger hat man über den eigentlich offensivgefährlichsten Schweizer Verteidiger gar noch nicht gesprochen; und dies aus gutem Grund, hat er doch bislang erst zwei Spiele an dieser WM absolvieren können. Die Rede ist natürlich von NHL-Star Roman Josi und Reto Suri gerät bei ihm förmlich ins Schwärmen: "Er verkörpert Leadership an allen Ecken und Enden. Meines Erachtens ist er der beste Schweizer Feldspieler, den wir momentan haben. Ich bin überzeugt, dass er im Viertelfinale die Fäden ziehen wird." Während man ihm im Spiel gegen die Schweden die Reisestrapazen noch etwas anmerken konnte, so zeigte er gegen Frankreich bereits sehr gute (Offensiv-)Aktionen, wobei ihm Fortuna bei seinen Abschlüssen noch nicht zur Seite stand. Er ist aber definitiv einer der grossen, wenn nicht sogar der grosse Hoffnungsträger, dass das Viertelfinale gegen Finnland nicht die Endstation bedeuten wird. Dank seiner enormen Erfahrung und seinen aussergewöhnlichen Qualitäten ist es für ihn auch kein Problem, nach kurzer Anlaufzeit sogleich auf Betriebstemperatur zu kommen. Auch Reto Suri hat dies bemerkt: "Er kann sich, egal wo er hingeht, immer relativ schnell adaptieren. Das ist eine Fähigkeit, die er einfach hat, ansonsten wäre er nicht da, wo er jetzt ist." 

Gegen Finnland werden die Eisgenossen vermutlich vor allem defensiv gefordert sein, doch mit der Offensivstärke unserer Verteidiger liegt eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen. 

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