04.07.2012
ManU künftig an der Wall Street

Manchester United: Pokale allein reichen nicht mehr
Der englische Rekordmeister Manchester United geht in New York an die Börse. Damit beenden die Red Devils monatelange Spekulationen über einen Börsengang in Hongkong oder Singapur.
Im ersten Erlös rechnet ManUnited mit Einnahmen von bis zu 100 Millionen Dollar. Zeitpunkt und Startpreis für den Börsengang sind noch nicht bekannt. Mit den Einnahmen will der 19-malige Meister seinen enormen Schuldenstand abbauen.
536 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Dieser betrug im März nach offiziellen Angaben 526 Millionen Euro. Der amerikanische Geschäftsmann Malcolm Glazer hatte im Mai 2005 die Mehrheit der Aktien übernommen und den Klub anschliessend von der Londoner Börse genommen.
United ist Privateigentum der Glazer-Familie. Malcolm Glazers Söhne Joel, Avram und Bryan sitzen im Vorstand. (Si)
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