Der FC Aarau ist in der Challege League wieder alleiniger Leader. Das Team von René Weiler besiegt im heimischen Brügglifeld Winterthur mit 3:1.
Winterthur ging vor 2100 Zuschauern in der 8. Minute ausgerechnet durch den Ex-Aarauer Patrick Bengondo in Führung. Radice brachte den Ball scharf vors Tor, der Kameruner Bengondo stand goldrichtig und musste nur noch einschieben. Die Gäste kontrollierten in der Folge das Spiel aus dem Mittelfeld heraus. Aarau probierte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, die aber meist keinen Abnehmer fanden.
Der Aarauer Ausgleich in der 41. Minute wurde durch eine hohe Flanke von Alain Schultz eingeleitet. Davide Callà verlängerte auf Artur Ionita, dieser traf wuchtig zum 1:1. Kurz darauf wurde der Winterthurer Denis Simijonovic nach wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt.
Ein Fehlentscheid, wie Verteidiger Beg Ferati nach dem Spiel im Interview mit sport.ch meint. ''Er hat kein Fingerspitzengefühl bewiesen und das Spiel kaputt gemacht'', so der Ex-Basler. ''Ich bin eigentlich keiner, der etwas gegen den Schiedsrichter sagt, aber das war eine Frechheit.''
Nach der Pause nutzte Aarau seine zahlenmässige Überlegenheit und nahm das Spieldiktat in die Hand. In der 60. Minute trugen die Anstrengungen Früchte: Eine Flanke von Ionita kam auf Umwegen zu Sandro Burki, dessen Direktabnahme lenkte Davide Callà zum 2:1 ab. Der kurz zuvor eingewechselte Remo Staubli machte zehn Minuten vor Spielende nach schöner Vorarbeit von Callà den Sack endgültig zu.
Für die Borussen ist es relativ unwichtig, dass der Götze heute nicht spielt. Der Titel wird in einem Spiel vergeben, da stehen die Chancen 50:50. Ich erinnere, dass der BVB letzes Jahr trotz Götzes langer Verletzungspause deutscher Meister wurde.
Auch ohne Verletzung: Kein Götze!