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07.03.2013 Lazio mit wichtigem AuswärtssiegErinnern sie sich noch? 1998 verlor Stuttgart 1:3 gegen Feyenoord, erreichte aber durch ein 3:0 im Rückspiel doch die nächste Runde. So etwas muss bei Lazio Rom nun wieder her, wenn die Schwaben die 0:2-Heimpleite im Achtelfinalhinspiel der Europa League wettmachen wollen. Ederson (21.) und Oqenyi Onazi hatten vor 28.750 Zuschauern in der Mercedes Benz-Arena die Tore für das abgebrühter spielende Lazio Rom gegen den über teilweise gute Ansätze nicht hinauskommenden VfB Stuttgart geschossen und den Gästen damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel und den Einzug ins Viertelfinale der Europa League beschert, das dann wegen der UEFA-Sanktionen gegen Lazio vor leeren Rängen stattfinden wird. "Gegen so eine Mannschaft darfst du keine Fehler machen. Und die Fehler, die wir gemacht haben, wurden gnadenlos bestraft", analysierte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic bei Sky die Niederlage seiner Mannschaft, die schon fast das Aus bedeuten dürfte, wenn sich Stuttgart nicht wie einst in Rotterdam zu einer Energieleistung aufschwingen kann. Dazu bedarf es allerdings einer gehörigen Leistungssteigerung und einer deutlichen Minimierung der Defensivpatzer, die Stuttgart heute das Genick brachen. Ederson nutzt Abwehrfehler des VfB StuttgartBruno Labbadia brachte neben Ibisevic-Ersatz und Ex-Römer Federico Marcheda den jungen Alexandru Maxim von Beginn an. Gäste-Coach Vladimir Petkovic stellte gegenüber der Liga auf mehreren Positionen um und schickte eine bessere B-Elf auf das Feld. Stuttgart suchte von Beginn an den Weg nach vorne und schob kollektiv in Richtung des Lazio-Tores, liess aber die Präzision im Kombinationsspiel noch etwas vermissen. Die Gäste versuchten, gut zu stehen und mit dem technisch starken Angriffspersonal vereinzelte Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Die Schwaben wirkten präsenter und kamen folgerichtig zur ersten richtig guten Möglichkeit. Einen Einwurf von Gotoku Sakai tief in der gegnerischen Hälfte leitete Christian Genter direkt auf Okazaki im Strafraumzentrum weiter. Der Japaner setzte wuchtig, aber etwas zu unplatziert zum Kopfball an und zwang Marchetti zu einer guten Parade (16.). Auf der Gegenseite zeigte Lazio dann seine Effektivität und schockte die Gastgeber. William Kvist und Arthur Boka konnten den Ball im eigenen Strafraum nicht klären. Ederson profitierte und traf mit einem Linksschuss aus der Drehung ins kurze Eck zur überraschenden Führung (21.). VfB Stuttgart vergibt Ausgleich vor der PauseStuttgart versuchte, sich von dem Tiefschlag nicht beeindrucken zu lassen, doch der Tabellenfünfte der Serie A war nach der Führung nun offensiv umtriebiger. Lorik Cana wuchtete einen Eckball mit dem Kopf nur knapp am linken Knick vorbei (31.), Ederson vergab ebenfalls per Kopf aus guter Position (41.). Kurz vor dem Seitenwechsel hätte Stuttgart beinahe noch den Ausgleich geschafft. Wieder bediente Gentner im Zentrum Okazaki, der jedoch im Flug den Ball knapp neben den linken Pfosten köpfte (42.). Zudem musste Maxim nach einem grenzwertigen Einsteigen von Hernanes mit Verdacht auf Nasenbeinbruch noch vor der Pause raus. Onazi macht alles klar für LazioDer zweite Durchgang startete wie der erste und sah zum Auftakt ein bemühtes Stuttgarter Team, das im letzten Spielfelddrittel aber zu harmlos war. In der 56. Minute machte Ogenyi Onazi für die Italiener dann alles klar. Der Nigerianer setzte nach einem Ballgewinn im Mittelfeld zum Sololauf an, spielte sich mühelos durch die Stuttgarter Defensive und schob abgeklärt zum 2:0 ein. Danach schien der Wille der Stuttgarter gebrochen. Lazio kontrollierte nun das Spiel und hielt den Ball vom eigenen Kasten fern. Zu zwingenden Aktionen kam keines der beiden Teams mehr. Stuttgart ergab sich seinem Schicksal und steht vor dem Rückspiel am 14. März in der italienischen Hauptstadt vor einer ganz schweren Aufgabe. VfB Stuttgart - Lazio Rom 0:2 (0:1). 28'750 Zuschauer. - Tore: 21. Ederson 0:1. 56. Onazi 0:2. |
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| FC Servette Genf - FC Sion |
19:45
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Absolut lächerlich sport.ch

























































Titelrennen kann noch spannend werden...