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FUSSBALL SUPER LEAGUE
Lausanne-Trainer Fabio Celestini im exklusiven Interview
''Kritik an meiner Spielphilosophie? Das ist das schönste Kompliment überhaupt''
10.01.2017, 11:48
Von Gianluca Pizzoferrato
DEIN KOMMENTAR
Gianluca Pizzoferrato

Der Aufsteiger FC Lausanne-Sport ist furios in die neue Super-League-Saison gestartet und spielte sich mit attraktivem Offensiv-Fussball nach 10 Runden bis auf den zweiten Platz vor.

In der Folge gerieten die Waadtländer - zumindest was die Resultate angeht - etwas ins Straucheln und stürzten nach 8 sieglosen Meisterschaftsspielen in den Abstiegskampf ab. Trotzdem bleibt Trainer Fabio Celestini seiner Spielphilosophie treu und lässt seine junge Mannschaft auch gegen nominell stärkere Gegner einen offensiven und dominanten Fussball spielen. im exklusiven Interview mit sport.ch sprach der 41-jährige Schweizer mit italienischen Wurzeln über die zwei Phasen in der Vorrunde, seine attraktive Spielphilosophie und die Kritik an dieser, die Angst seiner Arbeitskollegen im modernen Fussball, Transfers und das Projekt "FC Lausanne-Sport".

sport.ch: Fabio Celestini, Sie haben eine intensive Zeit hinter sich. Konnten Sie sich über die Festtage etwas erholen und die Batterien wieder aufladen?

Fabio Celestini: Ja. Nach zwei intensiven Jahren Non-Stop-Fussball - denn ich hatte auch noch meine letzten Trainerkurse in Coverciano (Italien) zu absolvieren - hatte ich nun endlich Zeit, eine Pause einzulegen und fast zwei Wochen abzuschalten. Ich mache meinen Job mit grossem Enthusiasmus und dürfte in den letzten Jahren immer wieder schöne Momente erleben, aber irgendwann muss man einfach mal auch an etwas andere Sachen als das runde Leder denken.

Der FC Lausanne-Sport hat eine Vorrunde mit zwei Gesichtern erlebt - zumindest was die Resultate angeht. Nach einem starken Saisonstart rückte der Aufsteiger bis auf Platz 2 vor, zuletzt konnte ihre Mannschaft aber 8 Meisterschaftsspiele in Serie nicht mehr gewinnen. Auf einer Skala von 1 bis 10 - was würden Sie ihrem Team für eine Hinrunden-Note geben?

Ich denke eine schöne 7 ist angebracht. Wenn du als Aufsteiger nach 10 Runden auf dem zweiten Platz stehst und zudem deiner Spielphilosophie immer treu bleibst, hast du einiges richtig gemacht. Der Verein hat eine äusserst mutige Entscheidung getroffen und ist mit sehr vielen jungen Spielern und mit meiner offensiven Spielweise in die neue Super-League-Saison gegangen. Dafür haben sich meine Akteure wirklich sensationell geschlagen. Am Ende steht auch nicht unbedingt die Vor- oder Rückrunde im Mittelpunkt, sondern das "Projekt Lausanne-Sport", das wir alle gemeinsam weiterbringen wollen.

Ja, der Fussball war zuletzt definitiv etwas hart zu uns

Wie erklären Sie sich den Bruch nach etwas mehr als die Hälfte der Vorrunde? Spielerisch hat die Mannschaft ja weiterhin überzeugt...

Auf jeden Fall. Ich denke, in den ersten 10 Spielen wurden wir für unseren Mut immer entsprechend belohnt. In den folgenden 8 Partien hat uns der Fussball dann viel weniger Punkte beschert, als wir eigentlich verdient hatten. Auch die Schiedsrichterentscheide gegen uns waren in der letzten Phase der Meisterschaft nicht immer glücklich.

Zum Beispiel?

Ich denke da an den FC Luzern, der im Rückspiel gegen uns beim Stand von 2:2 in der 92. Spielminute einen Elfmeter zugesprochen bekam. Auch beim allerletzten Spiel der Hinrunde in Vaduz kostete uns ein Penalty in letzter Sekunde drei verdiente Punkte.

Es kamen also einige Faktoren - wie natürlich auch Pech - zusammen?

Ja, der Fussball war zuletzt definitiv etwas hart zu uns.

Für Sie dürfte beruhigend gewesen sein,  dass die Mannschaft trotz Resultatkrise spielerisch weiterhin überzeugte?

Ich würde sogar sagen, die Mannschaft wurde immer reifer und besser. Man darf sich nicht von den Resultaten täuschen lassen, wir haben unseren spielerischen Faden nie verloren. Bis auf zwei Pleiten in Thun (0:1) und St.Gallen (0:2) bin ich deshalb sehr zufrieden mit meinen Jungs, auch wenn uns dann, wie schon erwähnt, gewisse andere Faktoren und eigene Fehler wichtige Punkte kosteten. Die Mannschaft hat aber im Grossen und Ganzen eine positive Entwicklung durchgemacht.

Wir haben keinen Von Bergen, Hoarau, Costa oder Delgado

Der FC Lausanne-Sport verfügt im Durchschnitt über das zweitjüngste Kader der Liga und Sie schicken auch regelmässig eine sehr junge Elf auf den Platz. Kann es sich auch etwas um mangelnde Erfahrung handeln, wenn man Spiele nicht verwalten kann und viele späte Gegentore einstecken muss?

Was ist mangelnde Erfahrung? Sie ist meiner Meinung nach sehr vielseitig. Was uns in dieser Hinsicht bestimmt etwas fehlt, ist die Kaltblütigkeit und Effizienz von einer etwas routinierteren Mannschaft. Auch ist unseren jungen Spielern noch nicht immer ganz bewusst, dass es in jeder Partie um Auf- oder Abstieg oder etwas dramatischer formuliert um Leben und Tod geht. Das ist aber auch verständlich, denn fast alle unsere Jungspieler wurden diese Saison einfach ins kalte Wasser geworfen und müssen sich jetzt noch entwickeln. Wir haben keinen Von Bergen, Hoarau, Costa oder Delgado - unsere jungen Akteure sind mehr oder weniger auf sich alleine gestellt.

Der einzige Spieler mit etwas mehr Routine und Super-League-Erfahrung ist Xavier Margairaz, der in der Hinrunde aber oftmals kritisiert wurde. Hand aufs Herz: Hätten Sie sich vom ehemaligen Nati-Spieler etwas mehr erwartet?

Xavier ist sehr gut in die Saison gestartet und erzielte ja in den ersten vier Partien gleich zwei Tore. Mit der roten Karte im Spiel gegen den FC Basel (1:1) schoss er jedoch dann ein riesiges Eigentor. Dabei war er sehr gut ins Spiel gekommen, bevor der Platzverweis dann alles zerstörte. Xavier hat damit nicht nur sich selber, sondern vor allem auch der Mannschaft geschadet. In einer späteren Partie verursachte er zudem einen Handelfmeter. Das sind Fehler, die ein junger Spieler mal begehen kann, aber nicht ein Fussballer vom Kaliber von Xavier, der eigentlich als gutes Beispiel vorausgehen sollte. Das hat mich etwas enttäuscht, aber spielerisch ist er ohne Zweifel ein wichtiger Spieler für uns.

Ich kenne den Fussball gar nicht anders

Nach 10 Runden wurde der FC Lausanne-Sport von Medien und Experten in die Europa League gehievt. Nach den 8 Partien ohne Sieg wurde hingegen Kritik an ihrer offensiven Spielphilosophie laut. Stört Sie diese?

Die Kritik hielt sich eigentlich in Grenzen, da wir bis auf das 2:7 in Bern - das war übrigens ein ganz komisches Spiel - nie wirklich eine herbe Klatsche einstecken mussten. Ich habe immer gesagt, dass ich meine offensive und dominante Spielphilosophie - egal bei welchem Klub ich auch arbeite - nie ablegen werde. Diese habe ich nämlich tief in mir, ich kenne den Fussball gar nicht anders. Insofern war die Kritik eigentlich ein schönes Kompliment. Denn sie bedeutet, dass die Mannschaft meinen Fussball umsetzt und mir eine Spielidee zugeschrieben wird. Es wäre viel schlimmer gewesen, hätten einige Leute gesagt, man erkenne beim FC Lausanne-Sport keinen roten Faden.

Sie haben also absolut kein Problem mit, in einigen Monaten vom Helden zum Buhmann zu avancieren?

Wenn man eine mutige Spielweise wählt, wird man bei Erfolgen aufgrund des schönen Fussballs gleich doppelt gelobt. Und wenn man dann verliert, schlägt sich genau dieses Lob sehr schnell in Kritik um. Es ist eigentlich paradox, aber das muss ich akzeptieren. Wenn hingegen jemand fragen würde: 'Was spielt ihre Mannschaft eigentlich für einen Fussball?' Dann würde ich mir Sorgen machen und hätte meinen Job schlecht erledigt. Am Ende hat jeder seine eigene Art, den Fussball zu sehen. Manche Leute glauben, man muss, um Spiele zu gewinnen, ab und zu einen Ball in die Tribüne dreschen - ich finde das nicht. Das ist dann Geschmacksache. Hinzu kommt, dass ich vom Verein nie wirklich kritisiert wurde - das tut einem jungen Trainer gut.

Wieso sind Trainer, die eine ähnliche und unterhaltende Fussballphilosophie pflegen wie Sie, im internationalen Fussballspektrum noch immer selten und deutlich in der Unterzahl? Wieso haben viele Arbeitskollegen von Ihnen das Gefühl, sie müssen sich gegen auf dem Papier stärkere Gegner hinten einigeln?

Ich glaube, jeder Trainer hat seine eigene Art, Fussball zu denken. Wenn du das Gefühl hast, mit einer defensiven Spielweise mehr erreichen zu können, wirst du so spielen lassen. Ich verstehe einfach nicht, weshalb man seine Spielphilosophie einem Gegner anpassen sollte. Spielst du gegen schlechtere Gegner offensiv und gegen bessere Kontrahenten absolut defensiv, hast du ja eigentlich keine klare Linie mehr. Würde auch ich es so handhaben, müsste der FC Lausanne-Sport - der kaum mal das auf dem Papier besser Team ist - immer hinten rein stehen. Ich denke es ist auch ein Selbstschutz, wenn man sein Spiel ständig anpasst. Wenn du als Trainer keine klare Spielidee hast, kannst du die Schuld viel einfacher auf die Spieler schieben. Hast du hingegen eine tiefe Überzeugung und klare Idee, musst du dich als Coach, sollten die Resultate nicht ansprechend sein, selber hinterfragen.

Es ist eigentlich paradox, aber das muss ich akzeptieren

Viele Trainer haben anscheinend genau davor Angst und wollen deshalb flexibel bleiben und sich gegen bessere Gegner in die Defensive flüchten, um eben sagen zu können, mehr lag einfach nicht drin mit diesem Kader...

Es ist am Ende wie im Leben. Wenn du nichts wagst, bleibst du für immer Mittelmass. Sobald du für deine Überzeugungen einstehst, wirst du je nach Resultat als grosser Held gefeiert oder Spinner kritisiert (schmunzelt). In der Schweiz gibt es sicherlich noch eine kulturelle Komponente. Nämlich die Neutralität und der Wunsch, nicht unbedingt auffallen zu wollen.

Haben Sie nach der 2:7-Niederlage gegen die Young Boys Ende August daran gedacht, ihre Spielphilosophie anzupassen?

Nein. Ich bin - wie mehrfach erwähnt - absolut überzeugt, diesen Weg gehen zu wollen. Ein einzelnes Spiel, bei dem wir viele individuelle Fehler begingen, wird absolut nichts daran ändern.

Das internationale Transferfenster ist noch bis zum ersten Februar geöffnet. Sie haben vor einigen Monaten den vereinslosen Nassim Ben Khalifa aufgenommen und nun zudem den routinierten Innenverteidiger Xavier Tomas geholt. Erwarten Sie noch die eine oder andere weitere Verstärkung?

Ich hatte eigentlich vom Verein schon vor der Saison noch einen Spieler mit Super-League-Erfahrung pro Linie gefordert, damit sich unsere jungen Akteure etwas besser entwickeln können und wir etwas Stabilität in die Mannschaft bringen können. Es wurde mir aber gesagt, dass die finanziellen Mittel dafür nicht bestehen. Dies hat sich auch in den letzten 6 Monaten nicht verändert. Ich hatte also zwei Möglichkeiten; entweder ich mache es wie Cesare Prandelli bei Valencia und gehe oder ich nehme ein grosses Risiko auf mich und mache mit dem bestehenden - sehr jungen - Spielermaterial weiter. Da der FC Lausanne-Sport für mich eine Herzensangelegenheit ist, habe ich mich für den zweiten Weg entschieden. Ich stehe immer im ehrlichen Austausch mit den Verantwortlichen, finde die wunderschöne Herausforderung hier unheimlich spannend und ich mag meine Spieler sehr. Es wird aber wohl keine weiteren Transfers mehr geben, ausser der Verein überrascht mich noch. Ich will aber nicht mehr als 23 Spieler im Kader haben, deshalb müsste bei einem Zuzug sicherlich jemand gehen.

Wenn du nichts wagst, bleibst du für immer Mittelmass

Immerhin konnte aber mit eben Ben Khalifa ein U17-Weltmeister verpflichtet werden, der in Vergangenheit sein grosses Potenzial immer wieder aufblitzen liess...

Nassim haben wir eigentlich nur geholt, weil er in Lausanne mit Fussball begonnen hat und wir ihm die Chance geben wollen, seine Karriere neu zu lancieren - richtiger Handlungsbedarf hatten wir auf jener Position nicht wirklich. Er hat seine grossen Qualitäten, wie Sie richtig gesagt haben, aber in Vergangenheit durchaus gezeigt und wir hoffen, er findet in seiner Heimat wieder zu alter Stärke zurück.

Sie erwähnten bei unserem letzten Gespräch immer wieder das Projekt "Lausanne-Sport" und sprachen auch in diesem Interview wieder von jenem Projekt. Was beinhaltet dieses eigentlich?

Wir wollen uns - vorwiegend mit eigenen Nachwuchsspielern - stetig weiterentwickeln und den FC Lausanne-Sport irgendwann mit attraktivem Fussball wieder unter die Top 4 der Super League bringen. Das Problem ist, wir sind bereits viel zu weit fortgeschritten in unserem Plan und die finanziellen Mittel noch nicht da.

Der Aufstieg in der letzten Spielzeit war also nicht angedacht und hat alle überrascht?

Absolut. Wir wollten eigentlich unter die Top 5 der Challenge League kommen und unsere jungen Spieler in aller Geduld weiterentwickeln und auf die höchste Spielklasse vorbereiten. Eigentlich war die Vorgabe, auf die Saison 2019/20 hin - wenn dann auch das neue Stadion steht - in die Super League zurückzukehren. Plötzlich waren wir im Sommer 2016 schon dort, wo wir erst in drei Jahren sein wollten. Verläuft ein solches Projekt zu schnell, ist dies genauso gefährlich, wie wenn es im Verzug ist. Deshalb kann ich auch verstehen, dass die Verantwortlichen noch keine grossen Transfers tätigen wollen. Das ist sicherlich ein Schritt, zu dem es in Zukunft noch kommen wird. Irgendwann wird es das Ziel sein, eine Achse mit routinierten und qualitativ hochstehenden Spielern zu bilden und dann mit eigenen Junioren zu ergänzen. Ansonsten werden wir von Jahr zu Jahr um den Abstieg kämpfen, das hat Lausanne nicht verdient.

Wie wichtig ist also der Klassenerhalt in dieser Saison? Würde das Projekt zerbrechen, sollte der FC Lausanne-Sport einen Schritt zurück machen und in die Challenge League katapultiert werden?

Nein, auf keinen Fall. Wir wären ja weiterhin im Fahrplan, um bis 2019 wieder in der Super League zu spielen. Erst falls dies nicht gelingen würde, stünde das Projekt vor dem Aus. Natürlich wollen wir den Abstieg aber vermeiden. Wenn du den Himmel berührt hast, willst du ja nicht zurück in die Hölle (schmunzelt). Ich bin mir sicher, dass der Fussball gut zu uns sein wird, falls wir uns treu bleiben.

Ansonsten werden wir von Jahr zu Jahr um den Abstieg kämpfen, das hat Lausanne nicht verdient

Dann kann man ja nichts anderes machen, als viel Glück und Erfolg zu wünschen...

Vielen Dank. Hoffen wir, dass der Fussball gewinnt...

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