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SPORTAL-HD-Experte Marcel Rohr über den komplettierten Trainerstaff des FC Basel
''Es wird dann spannend, wenn es vielleicht einmal nicht so gut läuft. Wie reagiert man dann?''
19.05.2017, 11:23
Von Lucas Orellano
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Lucas Orellano

Der FC Basel hat seinen Trainerstaff für die neue Saison komplettiert. Etwas überraschend hat der Verein bekanntgegeben, den bisherigen U16-Trainer des Schweizerischen Fussballverbandes, Massimo Lombardo, zu verpflichten. Damit ist klar: die Bebbi gehen volles Risiko und setzen auf junge, unerfahrene Leute, die aber mit Herzblut bei der Sache sind und eine verschworene Gemeinschaft bilden können. Wir haben mit SPORTAL-HD-Experte Marcel Rohr (Basler Zeitung) über die Chancen und die Gefahren gesprochen.

Massimo Lombardo heisst also Raphael Wickys rechte Hand für die neue Saison. Anstatt sich für einen erprobten Mann zu entscheiden, um Wickys Unerfahrenheit zu kompensieren, setzt der FC Basel komplett auf Neulinge: vom neuen Eigentümer Bernhard Burgener, über den Sportchef Marco Streller, den Trainer Raphael Wicky bis zum Trainerassistenten Massimo Lombardo machen ab kommender Saison alle einen Job, den sie auf Super-League-Niveau noch nie gemacht haben. Vielleicht wäre ein Bernard Challandes zur Verfügung gestanden, meint Marcel Rohr, um diese eine Schwäche der neuen FCB-Crew auszugleichen. Die neuen starken Männer im Verein entschieden sich selbstbewusst dagegen. Dass Lombardo und Wicky einst zusammen bei der Nati gespielt haben und langjährige gute Freunde sind, habe in dieser Beziehung eine entscheidende Rolle gespielt. Aber auch andere Faktoren führten zu dieser Entscheidung.

Das ist natürlich Jammern auf extrem hohem Niveau

Der FC Basel war diese Saison so gut wie noch nie. Am 30. Spieltag bereits Meister zu sein - das ist ein neuer Super-League-Rekord. Die Tendenz zeigt da in eine eindeutige Richtung: nach unten. Seit 2013 wurde der FC Basel stets früher Meister als im Jahr zuvor. Die Saison 2016/17 ist der vorläufige Höhepunkt dieser beeindruckenden Serie. “Never change a winning team” lautet eine alte Weisheit - warum erfindet sich der FC Basel also neu? “Die Euphorie fehlte zuletzt, es war alles etwas freudlos, auch wenn das Jammern auf extrem hohem Niveau ist”, sagt Marcel Rohr. Die Ansprüche seien am Rheinknie eben gestiegen.

Das Problem Champions-League

Auch international möchten sich die Rotblauen als feste Grösse etablieren - und da haperte es zuletzt. In der Schweiz mag der FCB dominant sein, wie noch nie, das Ausscheiden in der Champions-League-Gruppenphase mit lediglich zwei Punkten muss an den Clubverantwortlichen genagt haben. Der FC Basel kann eben nicht das ganze Jahr hindurch gegen die unkonstante und, über die ganze Saison gesehen, schwache Super League durchspazieren und dann, wenn es darauf ankommt, plötzlich zwei Gänge höher schalten. Die Lösung des Problems liegt, trotz des Führungswechsels, nicht allein in den Händen der Basler. 

Wie reagiert die Konkurrenz?

Lacht man sich ob des Risikos der Basler bei der Konkurrenz ins Fäustchen? Sehr wahrscheinlich, meint Marcel Rohr: “Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich in Zürich, Bern und in Sion im stillen Kämmerchen die Hände reibt. Aber die anderen Vereine müssen zuerst selber einmal einen besseren Job machen.” Auf die Schwäche eines Konkurrenten warten - kaum ein Konzept, das auf längere Frist Erfolge verspricht. Und wie steht es beim FC Basel? Solange die Spiele weiterhin gewonnen werden, werde das kein Problem sein, ist sich Rohr sicher. “Spannend wird es erst dann, wenn es vielleicht einmal nicht so gut läuft. Wie reagiert die Crew dann? Kritisiert man die Leute? Bleibt man ruhig?”

Es steht uns also eine spannende Saison bevor - zumindest spannender, als das, was wir uns in letzter Zeit gewohnt sind. 

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