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Erstes Olympia-Highlight steht vor der Türe
Beat Feuz: die grosse Gold-Hoffnung in der Abfahrt
10.02.2018, 10:17
Von Damian Möschinger
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Damian Möschinger

Mit der Abfahrt der Männer steht zugleich die absolute Königsdisziplin als erstes Ski-Rennen auf dem Olympischen Programm. Sie wird nämlich bereits am 11. Februar über die Bühne gehen. Grosser Schweizer Hoffnungsträger ist dabei natürlich Beat Feuz, gehört er doch zu den absoluten Gold-Favoriten. Trotzdem ist er nicht unbedingt das Hauptthema, denn die regen Diskussionen um die Selektion von Carlo Janka nehmen nicht ab.

Janka mit an Bord - fair oder unfair?

Nachdem sich Carlo Janka in der Vorbereitung auf diesen Olympia-Winter das Kreuzband (an)gerissen hat, war eigentlich für alle klar, dass PyeongChang somit ohne den Obersaxer über die Bühne gehen würde. Doch zur Überraschung aller meldete sich Janka für die Olympischen Spiele bereit, ohne jedoch nur ein Saisonrennen absolviert zu haben. Swiss Olympics entschied sich dann auch tatsächlich, Janka mit ins Aufgebot zu nehmen. Dadurch lösten sie natürlich Diskussionen aus, ob dies denn nun fair sei oder nicht. Paul Accola hatte in "The Snow Lodge" auf die Frage, ob denn Janka nur mitgehen dürfe, weil es eben Janka sei, schlicht ein müdes "Ja" übrig. Swiss-Ski-Fahrer Elia Zurbriggen wurde da schon etwas ausführlicher: "Die ganze Diskussion um Janka wäre wohl noch um einiges spannender geworden, wenn noch ein Athlet mehr die Selektionskriterien erfüllt hätte. So dürfen nämlich trotzdem alle Athleten teilnehmen, die die nötigen Vorgaben erfüllt haben." Tatsächlich musste mit Gian Luca Barandun ein Athlet über die Klippe springen, welcher "nur" die Hälfte der Olympia-Vorgaben erfüllt hatte. Für Janka war dies natürlich ein grosser Vorteil, ansonsten hätte er wohl kaum mit nach Südkorea fliegen dürfen. Trotzdem bedauert Accola vor allem die Tatsache, dass "Janka nicht wenigstens noch ein Rennen hatte, um etwas zeigen zu können."

Die ganze Diskussion um Janka wäre wohl noch um einiges spannender geworden, wenn noch ein Athlet mehr die Selektionskriterien erfüllt hätte.

Die Frage, ob seine Selektion nun fair sei oder nicht, hat Carlo Janka eigentlich schon mit seinen Trainingsleistungen beantwortet. Dort zeigte er nämlich gute Leistungen und von daher würde es auch nicht verwundern, wenn er den letzten freien Startplatz für die Abfahrt bekommen würde. Es wäre nämlich mehr als fraglich gewesen, ob ein Barandun wirklich gleich schnell hätte fahren können. Auch Accola sagte, dass "von hinten ja kein Riesendruck von den Jungen gekommen ist." Klar ist nämlich auch, dass Janka ein sehr erfahrener Rennfahrer ist und wenn er annähernd an sein Leistungsvermögen herankommen kann, dann kann der Obersaxer wirklich auch ein Wörtchen um die Medaillen mitreden.

Rennen und Training sind jedoch bekanntlich zwei paar Schuhe und der Obersaxer darf am Sonntag auch nur dann am Start stehen, wenn er die Quali übersteht. Doch wie viel Sinn so ein "Rennen vor dem Rennen" wirklich macht, auch darüber wurde fleissig in "The Snow Lodge" diskutiert.

Quali-Fahrten müssen klar geregelt sein!

Die Schweiz hat für Südkorea sechs Speedfahrer selektioniert, doch nur vier davon werden am Ende auch in der Abfahrt starten dürfen. Sogenannte Qualifikations-Rennen sind daher unabdingbar. Es stellt sich dann nur die Frage, wie genau diese Ausscheidungen auszusehen haben. Für Paul Accola kann es für diese Art von Ausscheidungen nur eine Regel geben, nämlich dass "alles ganz klar geregelt sein muss!". Unterstützung erhält er hierbei von Elia Zurbriggen: "Es muss wirklich eine ganz klare Regelung geben, ansonsten gibt es nur wieder blöde Diskussionen, welche für eine schlechte Team-Stimmung sorgen." Doch ist es für den Athleten am Schluss überhaupt förderlich, wenn er Rennen vor dem Rennen fahren muss? Man muss dabei im Kopf behalten, dass es für eine Abfahrt drei Trainings gibt und wenn man dort schon immer Vollgas geben muss, hat man am Ende nicht mehr genug Energie-Reserven. Zurbriggen sieht darin eigentlich kein Problem. "Auf die Olympiade sind alle heiss. Ausserdem trainieren wir das ganze Jahr dafür, dass wir eine Saison durchstehen, dann sollten vier Tage eigentlich kein Problem sein." Drei der vier Startplätze sind mittlerweile vergeben, konnten sich mit Mauro Caviezel und Gilles Roulin doch zwei Fahrer anhand der Trainingsleistungen empfehlen. Für den vierten Platz konnte sich, wenn man nur die Trainingsleistungen in Betracht zieht, Carlo Janka bisher am meisten empfehlen. Nur einer war im Vorfeld gesetzt, nämlich unsere grosse Gold-Hoffnung, der dreifache Saisonsieger Beat Feuz.

Wird der Weltmeister auch noch Olympiasieger?

Eines gilt es bei diesem Mann auf jeden Fall festzuhalten: Nervosität scheint der eiskalte Berner kaum zu kennen. Immer wenn es zählt und wichtig ist, hat Beat Feuz bisher abgeliefert. Man denke hierbei nur einmal an die Heim-WM im letzten Jahr, wo er sich trotz der immensen Erwartungen und dem grossen Druck den Weltmeistertitel sicherte. Ausserdem befindet sich der Berner in blendender Form, konnte er doch die letzte Abfahrt in Garmisch gewinnen und davor ebenfalls in Kitzbühel aufs Podest fahren und das Heimrennen in Wengen für sich entscheiden. Insgesamt kommt er in dieser Saison bereits auf fünf Podestplätze und drei Siege. Als Leader der Abfahrtswertung ist der Berner per se schon einer der grossen Goldfavoriten auf den Olympiasieg.

Was macht den Abfahrts-Leader denn so stark? Elia Zurbriggen meint, die Antwort zu kennen: "Er schafft es einfach immer wieder, das Starthaus zu verlassen und locker auf dem Ski zu stehen und dabei das zu zeigen, was er kann. Er lässt einfach keine grosse Nervosität aufkommen." Paul Accola fügt noch ergänzend dazu, dass sich "Beat Feuz auch nicht unter Druck setzen lässt und vielmehr versucht, normal zu bleiben und das zu zeigen, was er kann. Das ist definitiv sein grosses Plus."

Er lässt einfach keine grosse Nervosität aufkommen.

Ein Beat Feuz allein kann es aber natürlich nicht richten, braucht er doch ein starkes Team um sich herum. Vor allem sein Service-Mann muss einen guten Job machen und ihm das richtige Material liefern, damit der Berner auch schnell sein kann. Verwachsene Ski gibt es laut Zurbriggen jedoch nur noch sehr selten im Ski-Zirkus. "Komplett daneben wachst eigentlich nie jemand, aber in Gröden war es beispielsweise extrem, wie viel schneller Svindal und Jansrud im oberen Teil waren. Aber es gibt schon immer wieder diese ein oder zwei Athleten, welche dank eines Wachs plötzlich Raketen unter den Füssen haben." Auf jeden Fall ist das Favoritenfeld für die Männer-Abfahrt riesig - etwa 10 bis 15 Athleten können um den Sieg fahren. Natürlich gehören die Norweger um Svindal und Jansrud, die Österreicher, die Italiener und Thomas Dressen zu den Favoriten und damit zu den ärgsten Konkurrenten von Beat Feuz. Laut Paul Accola kommt auch noch ein spezieller Faktor dazu, welcher zu einem noch grösseren Favoritenfeld führt: "Wie ich weiss ist es keine brutal schwere Abfahrt und damit wird es noch schwieriger zu gewinnen. Dadurch kann man fahrerisch nicht mehr wahnsinnig viel herausholen." Elia Zurbriggen freut sich auf jeden Fall auf ein spannendes Rennen: "Wenn du weisst, dass von den ersten 30 praktisch jeder eine Medaille holen könnte, dann ist das natürlich viel spannender, als wenn sich nur zwei Athleten um den Sieg duellieren." 

Die Abfahrt der Herren wird mit Sicherheit ein absolutes Highlight der Olympischen Spiele in PyeongChang und natürlich könnt ihr es dann auch live bei uns im Ticker verfolgen.

Falls du "The Snow Lodge" vom 8. Februar verpasst hast, kannst du selbstverständlich auch die ganze Sendung jederzeit noch einmal im Replay anschauen!

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