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Djokovic: Droht der Rückfall in alte Zeiten?
Svenja Mastroberardino
Von Svenja Mastroberardino
@sport.ch
 
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Die drei letzten grossen Titel gingen allesamt - wie könnte es anders sein - an die "Mitglieder" der Top 4. Bei den Ehrungen ging mit Novak Djokovic aber ausgerechnet der Überflieger der vergangenen Saison leer aus. Viele Experten fragen sich: Was ist mit dem Serben los?

Im Vergleich zum Bombenjahr 2011 hinkt Djokovic in dieser Saison hinterher. Es war abzusehen, dass dem 30-fachen Turniersieger ein ähnlicher Lauf - 43 Siege am Stück und insgesamt 10 Turniersiege - kaum mehr gelingen würde. Dennoch gibt es Indizien, die darauf hinweisen, dass der Rechtshänder in einer "Mini-Krise" steckt. sport.ch klärt auf.

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1. Turniersiege: Durststrecke hält an

Djokovic wartet seit März, als er beim Masters in Miami triumphierte, auf einen Turniersieg. Zwar schied er seither nie vor dem Viertelfinal aus und erreichte drei Finals, zum grossen Wurf reichte es aber nicht mehr.

Zum Vergleich: 2011 hatte Nole zum selben Zeitpunkt bereits acht Titel gehamstert und nur ein einziges Match verloren (gegen Federer im Halbfinale der French Open).

2. Die Bilanz gegen die Top 4

In seinem Sensationsjahr dominierte Djokovic die Konkurrenz bis Wimbledon praktisch nach Belieben. Alleine gegen Federer, Nadal und Murray feierte er in der ersten Saisonhälfte sagenhafte neun Siege und musste nur einmal als Verlierer vom Platz.

Ganz anders in diesem Jahr: Von elf Partien gegen die Top 4 gewann er nur fünf, musste sich dreimal von Nadal, zweimal von Murray und einmal von Federer geschlagen geben. Die Siegquote gegen die Besten ist damit von 90 Prozent auf 45 Prozent gesunken.

3. Das Verhalten auf dem Platz

Die Aura der Unbesiegbarkeit, die den 25-Jährigen noch im vergangenen Jahr umgeben hat, ist mittlerweile verschwunden. Djokovic wirkt so verwundbar wie lange nicht mehr, sein Selbstbewusstsein schien in den letzten Wochen etwas Schaden genommen zu haben.

Ein Indiz dafür: Der Weltranglisten-Zweite wirkt auf dem Platz nicht mehr so kontrolliert wie 2011, verwirft oft die Hände, lamentiert und schimpft mit sich selbst. Es ist bisweilen ein Rückfall in alte Verhaltensmuster. Insbesondere bei den "Big Points" hat der 1.88m grosse Athlet nicht mehr die Ruhe, die ihn noch im letzten Jahr auszeichnete.

Kann Djokovic zurückschlagen?

Die Messlatte, die Djokovic 2011 gesetzt hat, ist enorm hoch. Dass er nun daran gemessen wird, ist Teil des Profi-Geschäfts. Der Mann aus Belgrad wird in den nächsten Wochen wieder vermehrt ins Zentrum des Interesses rücken, hat er doch bei den kommenden Turnieren nicht weniger als 3600 Punkte zu verteidigen. Damit wackelt auch seine Position als Nummer 2.

Beim Masters in Toronto wäre alles andere als eine Finalteilnahme eine Enttäuschung, schliesslich fehlen mit Roger Federer und Rafael Nadal zwei Spieler der "Big 4".  Zusätzlicher Druck also für den fünffachen Grand-Slam-Champion. Wie er damit umgehen wird?

Von Svenja Mastroberardino

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'' @ Marc Du solltest die Berichte besser lesen. Guckst Du hier: Auszug vom Bericht: Er gehe stets mit dem Gedanken ins Spiel, dass sein jeweiliger Gegner ''es draufhat, mich zu schlagen''. Denn für den 26-Jährigen von der Ferieninsel Mallorca ist ''Sorglosigkeit der Anfang vom Ende.'' Alles klar??? ''
Kommentar von Nexus zum Artikel
Nadal: ''...das ist der Anfang vom Ende''
'' Hallo Tigerli Besten Dank, wir haben das Bild angepasst. Sportliche Grüsse Die Redaktion ''
Kommentar von Die Redaktion zum Artikel
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