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Fedi über Rackets, Murray und Hangover
Tobias Wüst
Von Tobias Wüst
redaktion@sport.ch
 
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Kaum hat Roger Federer sein Wimbledon-Aus überwunden, stehen bereits die Sandplatzturniere in Gstaad und Hamburg an. Am Dienstag tauschte er sich via Telefonkonferenz mit Journalisten aus. Wir waren war dabei und erfuhr interessante Neuigkeiten.

Das sagt Roger Federer über...

... die Zeit nach seinem Ausscheiden in Wimbledon: Ich habe schnell Abstand gewinnen können. Es war für mich wichtig, sofort wieder aufzustehen und einen Plan zu haben. Trotzdem habe ich mich weiter informiert, weil es mich einfach interessiert. Den Final habe ich zwar nicht gesehen, weil ich mich nicht gut für ein vierstündiges Match vor den Fernseher setzen kann. Doch ich habe mich sehr über Murrays Sieg gefreut, er hat ihn verdient.

... über seine Zeit in Hamburg: Ich habe in den letzten Wochen hart trainiert, bis zu vier Stunden pro Tag. Jetzt in Hamburg muss ich das Ganze etwas zurückschrauben und mich auf die vielen Medien und hoffentlich vielen Matches vorbereiten. Am Montagabend wollte ich eigentlich ins Kino, das lag dann aber zeitlich nicht drin. Jetzt werde ich heute (Dienstag) Abend gehen. Ich schwanke noch zwischen "Hangover 3" und "Man of Steel".

... seine Erwartungen über die anstehenden zwei Sandplatz-Turniere: Ein Turniersieg muss dabei sein. In die Viertel- und Halbfinals zu kommen ist schön und gut, das Highlight eines Turniersieges dagegen wäre Gold wert für das Selbstvertrauen. Ich bin sehr motiviert, weil ich das wirklich machen will, nicht muss. Davon musste ich sogar mein Team überzeugen, welches dem Ganzen erst etwas skeptisch gegenüber stand.

... die Möglichkeit, das Turnier in Gstaad als Fixtermin in seinen Kalender aufzunehmen: Wer weiss? Ich habe schon immer gesagt, dass ich nochmals nach Gstaad zurückkehren will. Nach meinem Ausscheiden in Wimbledon war für mich klar: Diese Chance muss ich ausnützen. Ein Hinderungsgrund war stets auch die Tatsache, dass ich einem anderen Schweizer die Wild Card wegnehmen würde. Auch dieses Jahr muss jetzt ein Junior leider auf sie verzichten.

... die Gerüchte eines neuen Schlägers: Ja, ich habe einen neuen Schläger. Er hat einen grösseren Schlägerkopf. Bisher habe ich mit einem 90er gespielt, jetzt steige ich auf einen 98er um. Ich glaube, 90% der Spieler auf der ATP-Tour haben Schlägerkopfgrössen zwischen 95 und 100. Seit Wimbledon haben wir diesen nun getestet, und bisher läuft es super. Ich kann mit dem neuen Racket einfacher Power entwickeln. Der Schlägerwechsel ist meiner Meinung nach einer der grössten für einen Tennisspieler. (twu)

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