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Federer: ''Sie sagten, ich soll nicht spielen''
Benedict Birrer
Von Benedict Birrer
benedict.birrer@sport.ch
 
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Nur gerade 65 Minuten dauerte der Auftritt von Roger Federer vor seinem Heimpublikum in Gstaad gegen Daniel Brands. Wie der Schweizer nach seiner Niederlage erklärte, leidet er seit mehreren Wochen unter Rückenproblemen. Nun steht offenbar gar hinter dem Start zur Nordamerika-Tournee ein Fragezeichen, wie sport.ch erfuhr...

''Er hat gut serviert. Ich konnte so nie vorlegen oder wenigstens nachziehen. Zwei, drei Aufschlagspiele hatte ich und das war es schon. Zum Schluss habe ich nicht konstant genug gespielt. Es war insgesamt ein verdienter Sieg'', so das Fazit des 31-Jährigen.

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Sein Gegenüber Daniel Brands meinte noch im Platzinterview sichtlich beeindruckt: ''Ich bin gerade ein bisschen sprachlos, das hätte ich nicht erwartet. Roger hatte heute sicher nicht seinen besten Tag.'' Den Ausschlag zum Sieg sah auch der Deutsche im Aufschlag. ''Da hatte ich viele Freipunkte, das war der Schlüssel.''

Wie steht es um Federers Rücken?

Viel mehr zu reden gab jedoch für einmal Federers Verletzung am Rücken. ''Ich war gerade noch so fit. Wenige Stunden vor dem Match nach dem Einspielen habe ich erst entschieden, überhaupt anzutreten. Manche in meinem Team waren der Meinung, es sei falsch. Sie sagten, ich soll nicht spielen'', eröffnete er im Mediencenter. Doch nach dem Spiel habe er keine Schmerzen mehr gehabt, deshalb sei die Entscheidung richtig gewesen. ''Ich bin körperlich zufriedener als auch schon, das ist sicher kein Rückschritt.''

Er habe aber nicht nur wegen des Publikums gespielt. ''Die Leute hätten sicher verstanden, wenn ich nicht angetreten wäre, denn die wollen ja auch nicht sehen, wie ich mich durch einen Match seuche. Aber im Hinterkopf war schon viel los. Die Schweiz, das Turnier in Gstaad, das Publikum, ich wollte es allen recht machen.''

''Montréal steht auf der Kippe''

So oder so, es sei natürlich mühsam, ständig muskuläre Verspannungen im Rücken zu verspüren und nicht richtig fit zu sein. Der Rekord-Grand-Slam-Champion erwägt nun gar einen Verzicht des Turniers in Montréal. ''Ich muss schauen, wie es mir in drei, vier Tagen geht. Montréal ist jetzt sicher auf der Kippe. Das würde mir wieder neun, zehn Tage mehr geben, in denen ich trainieren und den Rücken schonen könnte.'' Er müsse aber zuerst mit seinem Team besprechen, wie es weitergehe, bevor eine Entscheidung gefällt werde.

Auf jeden Fall wird der Schweizer genau abwägen, wie er die nächsten Monate angehen wird, denn ''das Letzte, das ich jetzt brauchen kann, ist eine schwere Verletzung, mit der ich lange ausfallen würde'', meinte Federer. ''Im Moment bin ich aber guten Mutes. Es ist doch normal, dass man mit dem Alter mehr Abnützungserscheinungen hat.''

Mehr Druck in Wimbledon

In Wimbledon und Paris hätten ihn die Schmerzen aber noch nicht behindert, erklärte er auf Anfrage: ''Die sind erst in der Woche von Hamburg wieder gekommen.'' Doch dies hätte es nicht unbedingt einfacher gemacht, denn ''dann hat man noch mehr Druck und muss es erst recht gut machen.''

Insgesamt behindere ihn die Verletzungshexe schon seit neun Monaten: ''Ich konnte deshalb oft nicht mein Programm durchziehen. Im Training musste ich oft Anpassungen vornehmen, auch in den sieben Wochen Pause nach Indian Wells. Schlecht war es ja nicht immer. Aber seit dem Spiel gegen Brands in Hamburg bin ich nicht ich selber.''

Von Bénédict Birrer aus Gstaad

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