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24.06.2010 Sie liegt genau im Zentrum Südafrikas, und dennoch ziemlich im Niemansland und ist trotz 650'000 Einwohnern im Ausland praktisch unbekannt. Rund 400 km südwestlich von Johannesburg, erreicht man die sogenannte Stadt der Blumen (oder Rosen) auf meist ''fadengeraden'' Autobahnen in etwa 4 1/2 Stunden. In der Schweiz von Bloemfontein bekannt sind vielleicht gerade mal drei Dinge: Erstens wurde im Maphikela House dieser Stadt vor bereits 120 Jahren die ANC gegründet (also der Nationale Afrikanische Kongress; die Linkspartei der auch Nelson Mandela angehört und seit 1994 das Land regiert). Zweitens stammt die heute 44-jährige Zola Butt aus Bloemfontein - die schmächtige Leichtathletin rannte barfuss zu Weltrekorden über 5000 Meter und ihr Zweikampf im Olympialauf 1984 in Los Angeles gegen die Amerikanerin Mary Decker (mit deren Sturz endend) bleibt unvergessen. Und drittens entscheidet sich im bereits 1952 erbauten Free State Stadium, genau wie für die Deutschen am MIttwoch, die WM-Zukunft für die Schweizer Nationalmannschaft. Schweiz - Honduras ist das fünfte Spiel in Bloemfontein: dann ist die WM nach insgesamt 5 Vorrundenspielen vorbei. Daneben stelle ich nun nach zwei Wochen aber auch fest, dass das WM-Fieber doch ein bisschen zurückgeht . Der Lärm nimmt etwas ab, viele Fangruppen (natürlich vor allem jene der ersten Verlierer) reisen ab, und die Diskussionen üer die Vuvuzela fangen auch hier an. So verlangten zum Beispiel Fans des in Suedafrika populäreren Rugby gestern an einer Pressekonferenz, dass die Vuvuzelas in Zukunft bei den nationalen Rugby-Spielen verboten werden sollen und auf nationalen Flügen macht SAS sogar darauf aufmerksam, dass Vuvuzela-Blasen im Flieger verboten ist und deren Einsatz rechtliche Konsequenzen bedeuten könnte. Und im Radio beschwerte sich heute morgen eine Dame und fragte, ob denn die Stimmen und Lieder der Afrikaner nicht mehr gut genug seien, um eine Mannschaft zu unterstützen. Und schwups, schon werden von den Strassenhändler keine Vuvuzelas mehr angeboten ... Angebot und Nachfrage, ganz einfach. So soll das beigelegte Foto vom Strand Durban symbolisch sagen: auch diese WM geht mal vorbei. Von Daniel Tschudy** **Seit über 25 Jahren ist Daniel Tschudy im Journalismus tätig. Auch heute noch schreibt er regelmässig für Zeitschriften und Zeitungen - häufig geht es dabei um das Thema Sport. Für sport.ch wird Daniel Tschudy in einem WM-Tagebuch während vier Wochen direkt aus Südafrika von seinen Beobachtungen und Erlebnissen berichten und dabei auch Fotos veröffentlichen. |
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naja, ich denke dass gute amateur Spieler in der gleichen Situation auch solche tore schiessen können..

























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