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07.03.2013 Diesen Mann darf man nicht ziehen lassen![]() Sir Alex Ferguson - wie lange steht er noch an der Seitenlinie? Sir Alex Ferguson ist in Manchester eine lebende Legende. Seit einer gefühlten Ewigkeit findet man die rote Nase des 71-jährigen Schotten bereits an der Seitenlinie des Old Traffords. Auch nach dem (unglücklichen) Ausscheiden gegen Real bleibt klar: Ihn darf man nicht gehen lassen. Seine Rudolph-Nase ist legendär. Genauso wie sein Kaugummikauen auf der Trainerbank. Doch kaum einer ist sich dessen bewusst, dass der charismatische Schotte bereits seit 1986, also seit über einem Vierteljahrhundert (!), die roten Teufel coacht. Zu einer Zeit, als die Berliner Mauer noch stand und Ronald Reagan noch Präsident der Vereinigten Staaten war, als Jazz-Legende Benny Goodmann noch lebte und "Das Phantom der Oper" in London uraufgeführt wurde, als die NLA noch keine Playoffs kannte und sogar Tschernobyl noch unverseucht war, engagierte Manchester United den ehemaligen Werkzeugmacher Alex Ferguson. In der Folge holte der Miteigentümer des bekannten Rennpferds "Rock of Gibraltar" mit den roten Teufeln 12 Meistertitel und 19 Pokalsiege und gewann zweimal die Champions League - ein nahezu überiridisches Palmarès. Geehrt wurde Fergie bisher ebenfalls mehrfach. Neben dem Ritterschlag von Queen Elizabeth II und einer Bronzestatue vor dem "Theater of Dreams" wurde zudem zum 25-jährigen Jubiläum des Old Traffords dessen grösste Tribüne nach Ferguson benannt - die bisher einzige, die nach einem Menschen benannt wurde. Wieso diese ganzen Huldigungen, werden Sie sich fragen? Ganz einfach. Um den maulenden Stimmen um die Trainernachfolge bei der United Einhalt zu gebieten. Schon länger munkelt man über mögliche Nachfolger für den Weinliebhaber - seit Mittwoch wird in England von Jose Moruinhos "Traumjob" als Fergusonbeerber gesprochen. Der weisshäuptige Schotte, der bereits seit einigen Jahren mit einem Herzschrittmacher an der Seitenlinie steht, solle allmählich an einen Rücktritt denken. Für mich ist dieses Gerede völlig unpassend. Ein Coach wie Ferguson muss mit mehr Respekt behandelt werden. Ein Coach wie Ferguson wird weder entlassen noch zu einem Rücktritt gedrängt. Ein Coach wie Ferguson entscheidet selber, wann seine Zeit gekommen ist. Und der ManU-Boss scheint eigenen Aussagen zufolge noch lange nicht daran zu denken. Auch wenn er die Rücktritts-Entscheidung sicher eines Tages fällen wird, sollten wir uns noch so lange wie möglich an ihm erfreuen. Die Pensionierung einer Persönlichkeit wie Sir Alex Ferguson wird einem Verlust für die gesamte Fussballwelt gleichkommen und das Ende einer aussergewöhnlichen Ära bedeuten. Von Tobias Wüst |
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Super... Hffentlich kommt er wieder regelmäßiger zum Einsatz!
































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