|
18.04.2012 Vögele: ''Hinter Resultaten steckt eine Geschichte''![]() Stefi Voegele: ''Hätte gerne gegen Azarenka gespielt'' Hoi zäme Ich bin mittlerweile in Yverdon, wo ich mich mit dem Fed-Cup-Team auf die Begegnung gegen Weissrussland vorbereite. Hinter mir liegen intensive Wochen mit vielen Spielen. Den grössten Erfolg konnte ich, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, in Charleston feiern, als ich mich als Qualifikantin fürs Achtelfinale qualifizieren konnte. Dort unterlag ich Vera Zvonareva nur ganz knapp. Mein letztes Turnier war Kopenhagen, wo leider bereits in Runde eins Schluss war. Vielleicht denkt ihr jetzt: "In Charleston hat sie fast die Weltranglisten-9. geschlagen und in Kopenhagen verliert sie sang- und klanglos gegen die Nummer 106?" Ich kann das natürlich verstehen, aber manchmal steckt hinter solchen Resultaten viel mehr, als man denkt. Das möchte ich euch gerne am Beispiel Charleston-Kopenhagen erklären. Als ich am Freitag um 16 Uhr in den USA abflog, war ich zum damaligen Stand der Dinge im Hauptfeld von Kopenhagen nicht dabei. Es hätte innerhalb der nächsten zehn Stunden noch eine Spielerin absagen müssen, was eigentlich eher unwahrscheinlich war. Als ich am Samstagmorgen in Frankfurt gelandet bin, habe ich dann aber die Meldung erhalten, dass tatsächlich jemand forfait gegeben hat und ich einen Platz im Hauptfeld auf sicher habe. Noch am Flughafen habe ich mit dem Reisebüro geschaut und einen Flug am Sonntag von Zürich nach Kopenhagen gebucht. Mit dem Zug ging es dann von Frankfurt zu mir nach Hause in den Aargau. Dort hat meine Mutter extra was Feines zum Znacht vorbereitet. Leider fühlte ich mich anschliessend gar nicht gut und musste mich in der folgenden Nacht übergeben. Darum habe ich gleich am Morgen den Flug von Sonntag auf Montag verschoben in der Hoffnung, dass es mir dann besser gehen würde. Am Montag fühlte ich mich dann tatsächlich etwas besser und so flog ich nach Dänemark. Doch für einmal habe ich den Jetlag extrem gemerkt und war definitiv nicht bei 100 Prozent, als ich am Mittwoch mein Erstrundenmatch gegen Bojana Jovanovski bestritt. Ausserdem fiel mir die Umstellung von einem Sandplatz in die Halle nicht ganz leicht. Ich möchte damit ganz bestimmt keine Ausreden finden, aber ich denke, dieses Beispiel verdeutlicht, dass hinter solchen - scheinbar unerklärlichen -Resultaten oft auch eine Geschichte steckt. Jetzt gilt meine ganze Konzentration aber dem Fed Cup und damit dem Verbleib in der Weltgruppe 2. Wir werden ja neu von Heinz Günthardt gecoacht. Er ist wirklich super und es macht grossen Spass. Ich persönlich finde es schade, dass Victoria Azarenka nicht mit dabei ist, ich hätte gerne gegen sie gespielt. Aber ich bin überzeugt, dass es auch ohne Weltnummer 1 eine tolle Begegnung mit hoffentlich vielen Zuschauern wird! Drückt uns die Daumen! Gruss |
|
05.06.2013
30.05.2013
29.04.2013
15.03.2013
11.02.2013
16.01.2013
05.12.2012
23.11.2012
14.11.2012
05.10.2012
| |
| Weiterführende Links: | |
![]() |
Zurück zur Startseite - Tennis Blog |
![]() |
Zum Blogarchiv |
![]() |
Permalink |
also.... Beim Latten/Pfostentreffer von Kagawa und Okazaki wurde Offside abgepfiffen, das ganze Zählt also nicht als reguläres Ereignis. Von Pech kann man dabei ebenfalls nicht sprechen. Der Penalty für Japan war ja wohl ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, niemals war das ein Elfmeter. Giaccherini wurde beim 2-2 der Ball an die Schulter gespielt, also nichts von wegen Ball mit dem Oberarm mitgenommen. Ist schon schade, dass man den Italienern in der Schweiz nie etwas gönnt. Wer vier Tore schiesst, hart nicht gerade unverdient gewonnen. Und schlussendlich gewinnt man, wenn man ein Tor mehr als der Gegner schiesst. Klar hat Japan stark gespielt, aber was nützt das, wenn Italien die Chancen abgeklärt nutzt und aus 6 Torschüssen 4 Tore erzielt?




Zwei lächerliche Penaltypfiffe - oder?