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TENNIS
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28.03.2017
Live-Ticker: Federer und Wawrinka stehen bereits wieder im Einsatz
28.03.2017
Gewinne 5 x 2 Tickets für die Ladies Open in Biel!
ATP BNP Paribas Open Indian Wells
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R. Federer
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Stadium 1 | Finale
Ende
S. Wawrinka
Ranking:
3
Geburtsd.:
28.03.1985
Grösse:
1.83 m
Gewicht:
81 kg
Bilanz:
14-4
Preisgeld:
US$ 29.041.277
R. Federer
Ranking:
6
Geburtsd.:
08.08.1981
Grösse:
1.85 m
Gewicht:
85 kg
Bilanz:
16-2
Preisgeld:
US$ 102.814.690
 
Letzte Aktualisierung: 23:30:44
Wawrinka
Federer
Abschied
 
Das war's nun aber endgültig aus der Wüste Kaliforniens! Wir hoffen, Sie hatten in den zehn Tagen ähnlich viel Spass wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen - wir melden uns auf jeden Fall schon in der kommenden Woche vom Masters1000-Turnier aus Miami wieder bei Ihnen. Bis dahin oder zum nächsten Mal bedankt sich Oliver Stein nun aber bei allen Lesern für die Aufmerksamkeit und sagt Cheers and Good Night from Indian Wells!
Federer
 
Und dann gibt es die Trophäe für den Sieger, die an Roger Federer geht: ''Was soll ich sagen, es war eine unglaubliche Woche. Vor 17 Jahren war ich zum ersten Mal hier, jetzt habe ich zum fünften Mal gewonnen - das bedeutet mir unheimlich viel. Und Stan: Spielgenau so weiter, du spielst in diesem Jahr toll. Du weisst, was ich meine.'' Sprachs und verabschiedete sich gen Miami, wo in der kommenden Woche gleich noch mehr Weltranglistenpunkte zu holen sind.
Wawrinka
 
Finalist Wawrinka, der hier mit einem Preisgeld von gut 570.000 Dollar abreisen darf, steht in diesem Moment bei der Siegerehrung und wirkt ziemlich gerührt: ''Roger, ich sag es direkt: Als du in Australien gewonnen hast, war ich dein grösster Fan. Jeder im Tennis liebt es, dich zu sehen. Ich hoffe, wir sehen uns noch ein paar Mal auf der Tour.''
Fazit
 
Zum fünften Mal gewinnt Roger Federer also die BNP Paribas Open von Indian Wells und stellt dabei jede Menge Bestmarken auf. Die Wichtigste dürfte dabei wohl die sein, das Turnier ohne Satzverlust gewonnen zu haben und dabei jede Menge Klasseleute geschlagen zu haben - der Rest der Weltspitze sollte sich in den kommenden Wochen wohl lieber warm anziehen.
Fazit
 
Bezeichnenderweise gewinnt Roger Federer auch den zweiten Satz mit einem Break - abgesehen von einer kleinen Schwäche zu Beginn des zweiten Durchgangs war der FedExpress hier heute selber nicht wirklich angreifbar.
4:6, 5:7
Und das war's - mit einer Vorhand longline rückt Federer ans Netz vor und beendet das Turnier mit einem hohen Vorhandvolley die Linie entlang. Glückwunsch zum Turniersieg, Roger Federer!
4:6, 5:6
 
Ja, kann er: Eine Rückhand von Wawrinka, die im Netz landet, bringt FedEx den ersten Matchball!
4:6, 5:6
 
Und dennoch folgt der Einstand, weil Wawrinka mal wieder mit der heute wirklich nicht guten Rückhand zu lang wird. Kann Federer das jetzt ausnutzen?
4:6, 5:6
 
Uiuiui, da hat Wawrinka gaaaanz viel Glück: Federers Vorhand longline aus der Rückhandecke war der perfekte Plan, scheiterte aber an einem Zentimeter Länge. Spielball für das Stanimal!
4:6, 5:6
 
Wilde Vorhand cross von Wawrinka in den Korridor - 30:30!
4:6, 5:6
 
Das schnelle 15:0 verspielt Wawrinka mit einem unnötigen Rückhandfehler. Aber Federer patzt anschliessend auch mit der Vorhand - 30:15.
4:6, 5:6
 
Wawrinka muss also wieder nachlegen. Wie man das mit dem Aufschlag gegen den Satzverlust perfekt macht, hat er eben demonstriert. Wie man es nicht macht, im ersten Satz. Mal abwarten, welche Version wir nun zu sehen bekommen.
4:6, 5:6
 
Leider eher nicht, denn Wawrinka spielt den Vorhandreturn auf Federers zweiten Aufschlag einen Meter zu lang. Und so kann Federer mit einem Aufschlagwinner zum 6:5 vorlegen.
4:6, 5:5
 
Trotzdem beisst Wawrinka natürlich zurück und kann von 30:0 auf 30:30 stellen. Wird das jetzt so richtig spannend?
4:6, 5:5
 
Federer legt einen Halbvolley genau hinten ins Eck. Was einfach klingt, ist in der Praxis eins der kompliziertesten Manöver beim Tennis... und sieht bei Federer einfach nur leicht aus.
4:6, 5:5
 
Tief durchatmen für alle Freunde des Stanimals: Mit einem Servicewinner geht es zum 5:5.
4:6, 4:5
 
Ohohoh. Wawrinka verdaddelt den ersten Spielball und serviert dann einen Doppelfehler - den er auch per Challenge nicht wieder revidiert bekommt. 40:30.
4:6, 4:5
 
Da passt das fünfte Ass doch perfekt ins Bild: 40:0 für Stan Wawrinka.
4:6, 4:5
 
Mit einem trockenen Servicewinner nach aussen geht es zum 15:0, eine geniale Rückhand cross des Romanden verdoppelt den Vorsprung.
4:6, 4:5
 
Und natürlich müssen wir nochmal kurz zurückblicken. Ende des ersten Durchgangs hatte es noch keine Breakchance gegeben, da sicherte sich Federer bei 5:4 die erste - und nahm mit dem Break dann auch gleich den ganzen Satz mit. Das wird Wawrinka jetzt sicher gern vermeiden wollen.
4:6, 4:5
 
Serve-and-Volley, Spielgewinn zu Null, 5:4-Führung (wie im ersten Durchgang) - Federer geht zufrieden zum Seitenwechsel.
4:6, 4:4
 
Federer macht es ebenso wenig spannend, bis zum 40:0 vergehen gerade mal 63 Sekunden.
4:6, 4:4
 
Mit einem kurzen aufschlaggetriebenen Zwischenspurt stellt Wawrinka schnell auf 40:15, um den Spielball dann am Netz mit einem schönen Rückhandvolley einzutüten. 4:4!
4:6, 3:4
 
Wie üblich stellt Wawrinka erstmal auf 15:0, bevor Federer über die Vorhand seines Gegenübers ausgleicht. Unforced Errors sieht man hier kaum, erzwungene Fehler dafür umso mehr.
4:6, 3:4
 
Dabei bleibt es dann aber auch. Denn Federer behält die Nerven, legt zwei gute Erste an die Linien und zum 4:3 vor. Mann könnte sagen, dass es beim Baselbieter läuft ... aber das kann sich bei diesem Duell natürlich innerhalb von zwei Minuten ändern.
4:6, 3:3
 
Plötzlich wackelt Federer bei eigenem Aufschlag auch mal wieder. Die Vorhand scheint ausgefallen zu sein, zwei Bälle ins Netz bringen Stan the Man bei 30:30 zumindest Optionen ...
4:6, 3:3
 
Das ist natürlich ein denkbar günstiger Zeitpunkt für ein weiteres Ass beim Romand - denn das lässt sich dann anschliessend leicht zum Spielgewinn ausbauen. 3:3, alles in der Reihe in Satz zwei!
4:6, 2:3
 
Bei 40:15 challenged Wawrinka seine eigene Vorhand, die Aus gegeben worden war - und hat damit Unrecht. Eine dann unnötig zu lang gespielte Vorhand bringt Federer dann ohne grosse Mühe den Einstand ...
4:6, 2:3
 
Gleich zwei Mal scheitert Federer mit seinem Rückhandreturn an der Netzkante - Wawrinka weiss schon ganz genau, wohin er aufschlagen muss.
4:6, 2:3
 
Allerdings ist für Wawrinka doch gleich wieder Gefahr im Verzug. Ein Volleystopp landet im Netz und bringt Federer das 0:15 ...
4:6, 2:3
 
Es mutete übrigens leicht skurril an, dass das Damenfinale vorhin mehr als drei Stunden gedauert hat - und es hier schon nach etwas mehr als einer Stunde vorbei sein könnte. Könnte, wohlgemerkt - denn ein Wawrinka gibt sich definitiv nie auf.
4:6, 2:3
 
Wawrinka läuft und läuft, Federer spielt das aber konsequent zu Ende und kann mit dem dritten Spielgewinn in Folge auf 3:2 stellen. Und Wawrinka darf jetzt nicht zu viel nachdenken ...
4:6, 2:2
 
Kein Problem für FedEx, der Wawrinka zu zwei Returnfehlern in Serie zwingen und sich doch selber einen Spielball sichern kann.
4:6, 2:2
 
Wawrinka returniert sich den Frust mit einem Rückhandhammer zum 0:15 von der Seele. Federer kann zwar sofort per Servicewinner kontern, leistet sich dann aber den ersten Doppelfehler der Partie. 15:30!
4:6, 2:2
 
Bärenstark von Roger Federer, der hinter der Grundlinie einen Smash erläuft und den Romand dann anschliessend mit der Vorhand cross passiert. Re-Break Federer, alles wieder in der Reihe in Satz zwei!
4:6, 2:1
 
Eieiei! Federer macht vom Rückhandreturn weg Druck, Wawrinka kann sich irgendwann nicht mehr wehren und spielt die Notvorhand hinter die Grundlinie - 15:40!
4:6, 2:1
 
Dummerweise baut Federer das am Netz in ein 0:30 aus. Dann rückt Wawrinka aber auch mal vor und kann zumindest auf 15:30 verkürzen.
4:6, 2:1
 
Auch das ist typisch Wawrinka: Bei 0:0 hämmert er eine Rückhand cross noch neben den Korridor. Kann man ja mal probieren ...
4:6, 2:1
 
Einen Servicewinner und ein Ass später hat Federer dann aber auch ohne viel Drama zwei Spielbälle. Und kann gleich den ersten zum 1:2 nutzen.
4:6, 2:0
 
Wow. Doppel-Wow! Erst punktet Wawrinka zum 0:15 mit einem wunderbaren Passierball mit der Vorhand longline aus vollem Lauf, dann revanchiert sich Federerr mit einem Rüpckhandvolleystopp, den man perfekter nicht spielen kann. Die Zuschauer freut's!
4:6, 2:0
 
Der reicht Wawrinka aus, um das eben geholte Break doch zu bestätigen und zum 2:0 vorzulegen. Und Federer wirkt doch tatsächlich ein wenig genervt.
4:6, 1:0
 
Aber auch die zweite Breakchance fällt einem Wawrinkaschen Servicewinner zum Opfer. Und eine in den Korridor verzogene Vorhand cross von Federer sorgt dann sogar für Spielball.
4:6, 1:0
 
Den kann Wawrinka dann zwar per Challenge abwehren, aber Federer wittert seine Chance und stellt am Netz mit dem Volleystopp erneut auf Vorteil.
4:6, 1:0
 
Und ehe man sich versieht, hat Federer nach einem Doppelfehler und einem Rückhandreturnwinner dann doch eine Chance zum Re-Break.
4:6, 1:0
 
Da soll wohl sofort das Re-Break her, auf jeden Fall returniert Federer zum 30:30 extrem agressiv. Dann kann Wawrinka aber doch mal wieder einen Servicewinner auflegen ...
4:6, 1:0
 
Aber dann wird Federer doch nochmal zu lang - und gibt zum ersten Mal in diesem Turnier seinen Aufschlag ab!
4:6, 0:0
 
Erst spielt Wawrinka eine Vorhand zu lang, dann punktet Federer mit einem Angriffsball gegen die Laufrichtung seines Gegenübers - nur noch 30:40!
4:6, 0:0
 
Wow! Diesmal spielt Wawrinka die Vorhand kurz cross, Federer erwartete natürlich den Ball longline - 0:40, drei Breakchancen für das Stanimal!
4:6, 0:0
 
Vorlegen tut aber erstmal ein leicht wütender Wawrinka mit dem Passierball mit der Vorhand longline. Und eine weitere Vorhand longline bringt anschliessend sogar das 0:30!
4:6, 0:0
 
Praktisch für Federer, dass er den Satz mit einem Break gewinnen konnte: So darf er nun nämlich auch im zweiten Durchgang mit eigenem Aufschlag vorlegen.
Zwischenfazit
 
Es ist das erwartete Finale: Sowohl Federer als auch Wawrinka agieren auf höchstem Niveau und servieren beide fast fehlerfrei - kein Wunder also, dass der allererste Breakball auch den Satz entschied. Hoffen wir einfach, dass es hier genauso gut weiter geht und sich Wawrinka vielleicht doch noch in einen entscheidenden dritten Satz retten kann - damit wir dieses Spektakel weiter geniessen können.
4:6
Und dann rutscht Wawrinka ausgerechnet im längsten und wichtigsten Ballwechsel des ersten Satzes die Vorhand nochmal ab - und Federer sichert sich den ersten Durchgang!
4:5
 
Grundlinientennis vom Allerfeinsten, am Ende spielt Wawrinka eine Vorhand aber knapp zu lang und hinter die Grundlinie - Satzball Federer!
4:5
 
Starker Winkel von Federer mit der Vorhand cross - und so wird es für Wawrinka bei 30:30 doch nochmal brenzlig!
4:5
 
Mit seinem dritten Ass gleicht Stan the Man das aber schnell aus und legt dann mit einem Vorhandwinner von der T-Linie zum 30:15 vor.
4:5
 
Somit muss Wawrinka nun also gegen den Satzverlust aufschlagen. Das kennt er diese Woche ja schon, allerdings rutscht ihm hier erstmal eine Vorhand zum 0:15 ab.
4:5
 
Immerhin hat Wawrinka nun zum ersten Mal ein Aufschlagspiel von Federer zu 30 beendet - Breakchancen sind aber weiterhin Mangelware. 5:4 für den FedExpress!
4:4
 
Was soll man dazu sagen? Einen leichten Fehler (Uups?) dreht Federer mit zwei Aufschlagwinnern ganz locker in das 30:15. Wawrinka kann dann zwar etwas glücklich per Netzroller ausgleichen, aber FedEx legt mit Serve-and-Volley zum Spielball vor.
4:4
 
Zu Null tütet Wawrinka sein Service dann auch ein - weiter geht's im Eiltempo!
3:4
 
Wawronka erläuft einen Stopp, spielt selber den perfekten Lob und kann dann anschliessend mit dem Smash von der Grundlinie aus punkten. 40:0!
3:4
 
Da es spielerisch etwas hakt, widme ich mich mal eben einer Beschwerde von Stan Wawrinka. Denn der hatte bemängelt, der Belag sein ihm für einen Hardcourt zu schnell - tatsächlich ist der Belag hier in Indian Wells aber (auch aufgrund der hohen Belastungen durch die Temperatur) fast so langsam wie ein Sandplatz. So kann man sich täuschen ...
3:4
 
Federer bleibt unbeeindruckt und legt das nächste zu Null auf den Court. Nach 19 gespielten Minuten haben die beiden schon sieben Spiele absolviert - das sind etwas mehr als 2:30 Minuten pro Aufschlagspiel. Wahnsinn, dieses Tempo!
3:3
 
FedEx unterbricht einen Ballwechsel, um Wawrinkas Vorhand zu challengen. Tatsächlich war der Ball fast eine Handbreit im Aus - das MUSS man als Linienrichter auf diesem Niveau sehen. Aber die Probleme mit den Offiziellen sind hier in Indian Wells leider nicht neu ...
3:3
 
Auch nach sechs Spielen bleibt es dabei: Keine Breakchancen in dieser Anfangsphase!
2:3
 
Tief durchatmen bei Stan Wawrinka, der sich da an den eigenen Haaren aus dem Morast zieht und mit zwei Aufschlagwinnern auf 40:30 stellt. Wenn der Erste beim Romand sitzt, dann hat Federer kaum Chancen auf Punkte.
2:3
 
Federers Box ist heute übrigens prall gefüllt, denn nebst Ehefrau und Coach/Freund Ivan Ljubicic sitzen da auch die beiden Zwillingspärchen der Familie Federer. Und Vater Federer legt auf dem Court zum 15:30 vor ...
2:2
 
Einen Rückhandvolley spielt Federer so genau auf die Seitenlinie, dass der Ball etwa drei Meter (!) nach aussen wegspringt. So viel Schnitt einrahmend sorgen zwei Servicewinner für den Spielgewinn zu Null. 3:2 für den FedExpress, alles in der Reihe in Satz eins!
2:2
 
Bei 15:0 stellt die Hast Federer dann doch mal ein Bein und lässt seine Rückhand aus dem Halbfeld viel zu lang werden. Aber der nächste Servicewinner sorgt dann bei 30:15 wieder für normale Verhältnisse.
2:2
 
Kein Problem für den Romand, der die nächste zu kurze Rückhand von Federer einfach mit der Vorhand cross abschiesst und auf 2:2 stellt.
1:2
 
Und das Stanimal serviert auch immer besser, zwei Servicewinner in Reihe sorgen für das 40:15. Doch dann kann Federer mit Druck auf Wawrinkas Vorhand verkürzen ...
1:2
 
Das gilt allerdings nur für seine eigenen Aufschlagspiele. Sobald Wawrinka serviert, findet sich Federer ab und an auch mal als Reagierender wieder - und macht dabei natürlich Fehler.
1:2
 
... denn was wirklich zählt ist der schnell hergestellte neue Spielstand von 2:1 für den FedExpress. Der seinem Spitznamen bisher alle Ehre macht.
1:1
 
Witzigerweise serviert Federer bislang mit dem Zweiten (4/4) besser als mit dem ersten Aufschlag (4/5). Wie das schnelle 40:0 zustande kommt, ist unter dem Strich aber auch egal ...
1:1
 
Wichtig, dass Wawrinka dann ein Ass aus dem Köcher zieht und sich den Spielball erarbeitet - ein Servicewinner hinterher sorgt dann für das 1:1.
0:1
 
Und so langsam findet dann auch die Nummer drei der Welt ihren Rhythmus und zwingt Federer zu seinem zweiten Fehler. Doch der erste Doppelfehler von Wawrinka sorgt dann doch für das gefährliche 30:30 ...
0:1
 
Federer geht mit seinem Return sofort ans Netz vor und punktet am Ende per Smash zum 0:15. Dann zieht Wawrinka das Tempo aber endlich auch mal selber an und kann mit der Vorhand Inside-Out ausgleichen.
0:1
 
Federers erster unnötiger Fehler bringt Wawrinka dann zwar ins Spiel, aber FedEx moppt das Spiel anschliessend mit dem nächsten Winner mit der Vorhand auf. Wow.
0:0
 
Wahnsinn, was für ein Auftakt! Wawrinka returniert gut, aber Federer nimmt die Rückhand tief und knallt sie cross ins Eck. 40:0!
0:0
 
Das Publikum bekommt sofort das, wofür es Eintritt gezahlt hat: Serve-and-Volley in Perfektion vom FedExpress. Eine geniale Rückhand longline bringt dann schnell das 30:0.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's - Roger Federer hat den Münzwurf gewonnen und serviert als Erster.
Chair Umpire
 
Einen Schiedsrichter hat die Partie übrigens auch: Den Job übernimmt heute der Franzose Damien Dumusois, der schon drei der vier Grand-Slam-Endspiele geleitet hat und unsere beiden Protagonisten natürlich schon sehr gut kennt.
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court des Stadium One soeben betreten, gleich folgen das Erinnerungsfoto und der Münzwurf zur Bestimmung des ersten Aufschlägers - und dann kann es nach dem fünfminütigen Einschlagen auch schon losgehen!
Verspätung II
 
Nach satten 3:02 Stunden Spielzeit ist das Damenfinale Geschichte und Elena Vesnina die erste Siegerin eines Premier Mandatory Events 2017. Unser Glückwunsch geht nach Russland, während Tommy Haas die Pokale überreicht - und damit ist der Beginn unseres Main Events dann auch zumindest absehbar.
Verspätung II
 
Wie es unser Glück so will, hat Elena Vesnina den zweiten Satz gegen Svetlana Kuznetsova gewonnen und so ausgeglichen - die Entscheidung muss also im dritten Durchgang fallen, was für uns noch mindestens eine weitere halbe Stunde an Wartezeit bedeutet. Machen Sie es sich bequem ...
Verspätung
 
Wie das hier in Indian Wells in den letzten zehn Tagen so üblich war, verschiebt sich auch unser heutiges Match nach hinten. Denn das Damenfinale ist noch in vollem Gange und in der entscheidenden Phase des zweiten Satzes - ob es also eher in 15 oder eher in 60 Minuten losgeht, weiss momentan niemand.
Das Turnier
 
Bei all den Geschichten fehlt jetzt wohl nur noch ein Wort zum Turnier, bei dem abgesehen von Milos Raonic (4) die komplette Weltspitze am Start ist - was angesichts von rund 7,7 Millionen Dollar Preisgeld allein beim Herrenturnier (die Damen spielen parallel zu den Männern) aber auch kein Wunder ist. Denn Turnierbesitzer Ellison, CEO der Softwarefirma Oracle und mittlerweile mehrfacher Milliardär, tut seit Jahren alles dafür, dass es den Profis hier in Palm Springs an nichts fehlt. Und auch das Ambiente ist einem solchen Anlass vollkommen würdig: Der Centre Court des Indian Wells Tennis Garden ist mit 16.100 Sitzplätzen das zweitgrösste Tennisstadion der Welt (nach dem Arthur Ashe Stadium in New York).
Head 2 Head
 
Und der Respekt macht gleich noch mehr Sinn, wenn man sich den unfassbar einseitigen Head2Head-Vergleich dieser Beiden anschaut. Denn von den bisherigen 22 Duellen gingen satte 19 an Roger Federer, Wawrinkas drei Siege fanden zu allem Überfluss auch noch allesamt auf Sand (zwei Mal Monaco, ein Mal French Open) statt - und auch das jüngste Duell entschied FedEx im Halbfinale der Australian Open 2017 in fünf Sätzen für sich.
Selbstbewusstes Stanimal
 
An Selbstvertrauen wird es Wawrinka also wie immer nicht mangeln, wenngleich beim Pressegespräch gestern natürlich viel Respekt für seinen Landsmann mitschwang. ''Es sind immer ungewöhnliche Matches gegen Roger. Roger ist der grösste Spieler aller Zeiten und ihm liegt der Belag hier, der sehr schnell ist. Aber ich muss mich auf mein eigenes Spiel konzentrieren. Um ihn schlagen zu können, muss ich sehr aggressiv spielen, darf ihm keine Zeit geben und muss gut servieren.''
Turnierverlauf
 
Nachdem der Japaner gegen Wawrinka nämlich zwei Mal zum Matchgewinn aufschlagen durfte, musste das Stanimal vorgestern gegen Dominic Thiem in den Tiebreak des dritten Satzes gehen - an grossen Matches dürfte es Wawrinka also nicht mehr mangeln. Was aber natürlich auch dazu geführt hat, dass er insgesamt fast drei Stunden länger auf dem Platz gestanden hat als sein heutiges Gegenüber Federer. Man wird also sehen müssen, ob sich das negativ auf seine Fitness auswirken wird - gestern bei seinem ganz glatten Zweisatzsieg gegen Pablo Carreno Busta im Halbfinale schien Wawrinka jedenfalls keine Sorgen zu haben.
Mastersfluch
 
Wie auch der Blick auf seine Statistik bei Masters1000-Turnieren zeigt: Ganze drei Endspiele hat der Romand bei solchen Veranstaltungen erst erreicht (ein Turniersieg Monte Carlo 2014) - genau so viele wie Grand-Slam-Finals (drei Siege). Das soll sich diese Woche aber am besten ändern, weshalb sich Wawrinka nach seinem Marathon gegen Nishioka auch überhaupt nicht zurück hielt: ''Ich bin bereit für ein grosses Spiel!''
Nicht gut genug
 
Und dazu passte dann auch ein vielbeachtetes Interview, das Wawrinka dem ''Blick'' zu Jahresbeginn gab und in dem er über seine Sonderrolle in der Weltspitze redete. ''Ich habe zwar drei Grand Slams gewonnen in den letzten drei Jahren, aber ich bin weit weg davon, die Nummer eins oder zwei der Welt zu sein. Die anderen gewinnen oder kommen in den Final bei jedem Turnier, das sie spielen. Ich gewinne zwar ein paar Turniere jährlich, aber während des Rest des Jahres bin ich nicht gut genug.''
Wawrinka 2016
 
Was den 31-Jährigen allerdings nicht daran gehindert hat, im Vorjahr drei kleinere Turniere (Chennai, Dubai, Genf) und als Krönung der Saison die US Open zu gewinnen. Und auch in diesem Jahr läuft es bislang eigentlich ganz gut (Halbfinals in Brisbane und bei den Australian Open) - einzig bei seinem letzten Auftritt in Dubai hielt beim Schweizer mal wieder der Schlendrian Einzug, gleich sein erstes Spiel gegen den Bosnier Damir Dzumhur ging sang- und klanglos verloren.
Wawrinka
 
Mit dem Wort Konstanz muss man bei ''Stan the Man'' allerdings überaus sparsam umgehen. Denn tatsächlich hält der Romand seine Form meist nicht mal über ein ganzes Match geschweige denn ein ganzes Turnier hinweg - auf geniale Aktionen folgen viel zu oft Phasen, in denen sich ein lustloser Ballwechsel an den nächsten reiht. Und das weiss auch Wawrinka selber: ''Na klar, manchmal, wenn es nicht läuft, sieht man, dass ich keine besondere Lust habe. Aber das kommt doch bei fast jedem vor. Nur bei mir wird dann immer wochenlang darüber geredet ...''
Achterbahnfahren mit Stan
 
Genau das erwarten wir gleich aber auch von Stan Wawrinka. Wobei sich Stan the Man, die Nummer drei der Welt und dreifacher Grand-Slam-Sieger, in den letzten acht Tagen nicht zwingend wie ein Favorit präsentiert hat. Stattdessen gab es jede Menge von Stans wilder Achterbahnfahrt zu sehen - inklusive zweier Beinahe-Niederlagen. Doch solche Schrecksekunden ist man vom Romand natürlich längst gewohnt, denn langweilig geht es bei Spielen des Stanimals, wie er von seinen Fans gerufen wird, selten zu. Und das, obwohl er seit Jahren eigentlich konstant unter den besten vier Spielern der Welt steht ...
Kampfansage
 
Und auch, wenn sich Federer der besonderen Bedeutung des Duells mit seinem Kumpel (''Stan und ich hatten es nicht immer leicht. Aber wir unterstützen uns, wo wir können, meine Tür steht ihm immer offen. Und den Davis Cup nimmt uns ja sowieso nie wieder irgendwer.'') bewusst ist - seine gestrige Kampfansage klang fast noch offensiver als sonst. ''Gegen Stan wird es ein anderes Spiel sein. Aber ich werde aggressiv spielen. Ich werde so auftreten, wie ich schon die ganze Woche gespielt habe.''
Tipps vom Vater
 
Beeindruckend sind dann auch die Zahlen des Baselbieters für die letzten neun Tage: Kein einziges Break musste Federer bislang in Indian Wells hinnehmen, sah sich überhaupt nur einem einzigen Breakball (gegen Nadal) gegenüber und spielt seine Rückhand mit einem Schwung, denn man sonst nur von seinem heutigen Gegenüber gewohnt ist. ''Mein Vater meinte zu Beginn des Turniers zu mir, ich solle verdammt nochmal die Rückhand endlich durchziehen, anstatt immer nur Slice zu spielen. Und tatsächlich funktioniert das bisher ganz gut ...''.
Genial gegen Sock
 
Eher enttäuscht waren die Fans dann leider gestern: Denn das angesetzte Viertelfinale gegen Nick Kyrgios musste aufgrund einer Lebensmittelvergiftung des Australiers ausfallen. Doch den Gerüchten vom fehlender Matchpraxis und einem unterbrochenen Rhythmus wirkte Federer dann gestern so entgegen, wie man das von ihm gewohnt ist: Mit einer Demontage des phasenweise bemitleidenswerten Jack Sock, der im ersten Durchgang seines Matches absolut gar kein Bein auf den Boden bekam.
Genial gegen Nadal
 
''Ich konnte ihn von Anfang an unter Druck setzen. Ich war überrascht, dass er nicht mehr dagegenhalten konnte. Schon im Vorfeld sagte ich, dass es heute eher ein Sprint als ein Marathon ist. Mir ist alles gut gelungen'', so die eher nüchterne Analyse von FedEx. Doch was der Schweizer so schön objektiv von sich gab, klang bei den Zuschauern wesentlich euphorischer, wie eine Dame aus Las Vegas nach dem Spiel gegenüber dem Fernsehsender ''ESPN'' zum Besten gab: ''Ich bin froh, heute hier gewesen zu sein. So eine Vorstellung sieht man heutzutage nur noch ganz selten.''
Turnierverlauf
 
Etwas schwerer tat sich Federer dann in Runde zwei, als er gegen den Amerikaner Steve Johnson zwei Mal in den Tiebreak gehen musste. Sein Meisterstück der letzten Woche lieferte er dann allerdings anschliessend im Achtelfinale ab, als er Rafa Nadal an den Rand der Verzweiflung (''So schlecht war ich gar nicht. Aber Roger hatte immer die perfekte Antwort auf alles, was ich gemacht habe.'') brachte - und dabei wirklich unfassbar tolles Tennis spielte.
Federer in Indian Wells
 
So wie der hier in der Wüste Kaliforniens zum Beispiel. Erklärtermassen sind die BNP Paribas Open eins der Lieblingsturniere des Schweizers, denn mit Besitzer Larry Ellison und Tourdirektor Haas verbindet ihn eine enge Freundschaft. Und den Pokal durfte er am Ende auch schon vier Mal in die Höhe strecken (zuletzt 2012, '15 und '16 stand er dazu noch im Endspiel) - folglich war sein extrem glatter Auftaktsieg gegen Stephane Robert (in nur 51 Minuten) dann auch keine wirklich grosse Überraschung.
Titel, Titel, Titel
 
Zumal es auf dem Court in diesem Jahr ja auch so gut funktioniert wie schon lange nicht mehr: Bei den Australian Open setzte sich Federer zum 18. Mal eine Grand-Slam-Krone auf und kehrte zurück unter die Top 10 der Welt - wobei die Platzierung beim Baselbiter sowieso keine Rolle mehr spielt, wie er selber zugibt: ''Die Weltrangliste ist mir recht egal. Andy (Murray) und Novak (Djokovic) sind zu weit weg, und eigentlich interessieren mich auch nur noch Titel.''
Federer
 
Sein Freundeskreis setzt sich aus Millionären, Grammy- und Oscar-Gewinnern zusammen, der 14-köpfige Familientross bereist die Tour nach wie vor mit grösster Begeisterung und Federer bricht auch mit seinen 35 Jahren nach wie vor jede Menge Rekorde. Und das nicht mehr nur vor den Augen seiner siebenjährigen Zwillingsmädchen, sondern auch schon ab und zu vor denen der dreijährigen Zwillingsjungs - das Leben des Schweizers könnte kaum perfekter sein.
Weltstar Federer
 
Denn zunächst mal kommen wir für alle nicht-ganz-Experten zu einer kurzen Vorstellung des Schweizer Maestros. Tommy Haas, mittlerweile als Turnierdirektor in Indian Wells unterwegs, wurde vor ein paar Tagen nach seinem ersten Treffen mit Roger Federer gefragt. ''Das war bei Olympia 2000 im Halbfinale. Ich habe ihn in zwei Sätzen geschlagen und hinterher zu meinem Coach gesagt: ''Der wird ein absoluter Weltstar.'''' Und falsch lag Haas damit nur ein ganz bisschen: Denn mittlerweile muss man Federer wohl als DEN Prototypen des Weltstars betrachten.
Federers fünfter Frühling
 
Doch wie das in 2017 so die Regel zu sein scheint, lebt Federer seinen mittlerweile wahrscheinlich fünften Frühling weiterhin exzellent aus - doch zu seinem Weg durch das angeblich so harte Tableau gibt es später noch mehr.
Hälfte des Schreckens
 
Und dabei war vor allem die Teilnahme des Australian-Open-Siegers Federer an diesem Endspiel extrem umstritten. Denn vor dem Turnier war fast ausschliesslich darüber fabuliert worden, wie unglaublich kompliziert die Hälfte des Turniertableaus aussah, in der auch Federer stand. Djokovic, Nadal, Nishikori, Dimitrov, Cilic - die einen nannten es die ''schwerste Hälfte aller Zeiten'', die anderen schlicht und einfach eine ''Horrorauslosung''.
Schweizer Meisterschaften
 
Nach zehn Tagen voller Überraschungen, Sensationen und vor allem Favoritenstürze dürfen die Veranstalter von Indian Wells (inklusive Turnierdirekter Tommy Haas) einmal tief durchatmen: Denn das Finale ist so perfekt besetzt, wie man es sich nicht hätte erträumen können - uns erwartet hier nämlich gleich die 23. Auflage der geschlossenen Schweizer Meisterschaften zwischen Roger Federer und Stanislas Wawrinka.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Indian Wells zum Finale zwischen Stan Wawrinka und Roger Federer.
Turnier
Finale
S. Wawrinka (SUI/3)
4
5
R. Federer (SUI/9)
6
7
SPORTAL HD ORIGINAL SERIEN