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15.10.2017
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14.10.2017
Golubic scheitert im Halbfinal von Linz
ATP Coupe Rogers Montreal
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D. Ferrer
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R. Federer
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Court Central | Achtelfinale
Ende
D. Ferrer
Ranking:
31
Geburtsd.:
02.04.1982
Grösse:
1.75 m
Gewicht:
73 kg
Bilanz:
22-18
Preisgeld:
US$ 30.449.697
R. Federer
Ranking:
2
Geburtsd.:
08.08.1981
Grösse:
1.85 m
Gewicht:
85 kg
Bilanz:
47-5
Preisgeld:
US$ 108.250.560
 
Letzte Aktualisierung: 06:03:16
Ferrer
Federer
Abschied
 
Und damit will ich Sie dann auch endgültig in die Nacht entlassen. Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spass wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen - wir sind auf jeden Fall schon morgen Abend wieder für Sie da, wenn ab 18:30 Uhr die Viertelfinalpartien ausgespielt werden. Bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Gute Nacht (oder eben Guten Morgen!) und Au revoir a Montreal!
Ausblick
 
Weiter geht es für David Ferrer nun also mit einem Flug nach Cincinnati, wo in der kommenden Woche gleich das nächste Masters-Turnier stattfindet - während sich Roger Federer auf sein morgiges Viertelfinale gegen Roberto Bautista Agut einstellen darf.
Fazit
 
Und so lässt sich wohl auch die Masse an Fehlern beim Schweizer als Ausrutscher klassifizieren - eine solch verschlafene Startphase wie heute sollte sich Federer im weiteren Turnierverlauf aber wohl lieber sparen.
Fazit
 
Es war wahrlich ein Leckerbissen, was David Ferrer und Roger Federer in den ersten zwei Sätzen aufführten. Doch im dritten Durchgang fand Federer dann zu seinem Spiel - während Ferrer die bis zu dem Zeitpunkt immer wieder beeindruckende Länge seiner Grundschläge abhanden ging und er nun mit 0:17 die schlechteste Bilanz aller Zeiten gegen einen einzigen Spieler vorzuweisen hat.
6:4, 4:6, 2:6
Und nach knapp zwei Stunden ist es dann geschafft: Mit einem knackigen, kurzen Vorhandvolley tütet Federer sein Aufschlagspiel und damit auch den Viertelfinaleinzug ein!
6:4, 4:6, 2:5
 
Doch die Frage nach Break- oder Matchball beantwortet Federer mit der Vorhand cross: Es gibt den ersten Matchball für den Schweizer!
6:4, 4:6, 2:5
 
Aber so leicht lässt sich Ferrer dann doch nicht abschütteln, ein schöner Passierball mit der Rückhand longline bringt dem Spanier das 30:30 ...
6:4, 4:6, 2:5
 
Mit einem Smash aus dem Halbfeld legt Federer vor, mit seinem 12. Ass punktet er dann zum 30:15. Fehlen also noch zwei Punkte!
6:4, 4:6, 2:5
 
Und für alle der Deutlichkeit wegen nochmal schwarz auf weiss: Roger Federer wird hier gleich zum Matchgewinn aufschlagen.
6:4, 4:6, 2:5
 
Das dürfte dann wohl die Entscheidung gewesen sein: Mit hohen Topspinbällen entnervt Federer Ferrer an der Grundlinie und erzwingt den Fehler des Spaniers zum zweiten Break in diesem entscheidenden dritten Durchgang!
6:4, 4:6, 2:4
 
Kennen wir das nicht schon? Mal wieder sucht sich David Ferrer den bittersten Moment für einen Doppelfehler aus - Nummer sechs beschert Federer bei 30:40 den nächsten Breakball.
6:4, 4:6, 2:4
 
Ferrer kann dann zwar ausgleichen, aber Federer legt mit einer starken Rückhand cross umgehend wieder zum 15:30 vor. Was Ferrer dann aber dank eines Aufschlagwinners mit dem Zweiten umgehend wieder ausgleichen kann. 30:30!
6:4, 4:6, 2:4
 
Und schon wird es für David Ferrer wieder etwas brenzlig. Federers Volleystopp zum 0:15 verheisst jedenfalls nichts Gutes ...
6:4, 4:6, 2:4
 
Am Netz geht es für den Schweizer dann zu drei Spielbällen und per elftem Ass dann zur 4:2-Führung. Das Break Vorsprung hat also weiterhin Bestand!
6:4, 4:6, 2:3
 
Nicht wirklich. Was aber auch daran liegt, dass Federer immer spielfreudiger wird und sich nun auch wieder auf seinen zweiten Aufschlag verlassen kann - per Zauberstopp geht es zum 30:0.
6:4, 4:6, 2:3
 
Mit viel Druck auf Federers Vorhand hält der Spanier sein Service dann auch und verkürzt auf 2:3 - mal sehen, ob er den Angriff auf das Re-Break diesmal besser koordinieren kann.
6:4, 4:6, 1:3
 
Da will Ferrer dann lieber kein Risiko mehr eingehen, punktet mit dem Servicewinner zum 30:15 und verleitet Federer dann zum nächsten Vorhandfehler. 40:15!
6:4, 4:6, 1:3
 
Federer hat bei 0:15 alle Chancen, verschlägt aber die entscheidende Rückhand aus dem Halbfeld. Statt 0:30 also doch nur 15:15.
6:4, 4:6, 1:3
 
Aber zwei weitere leichte Fehler von Ferrer führen dann doch zum Spielgewinn für Roger Federer und der damit verbundenen 3:1-Führung - das Break Vorsprung des Schweizers hat also nach wie vor Bestand.
6:4, 4:6, 1:2
 
Spielball Nummer eins fällt dann aber einem ganz schwachen Rückhandslice zum Opfer ... bevor sich der Schweizer von Ferrer auch noch am Netz ausspielen lässt. Einstand!
6:4, 4:6, 1:2
 
Zwei leichte Vorhandfehler des Spaniers drehen das vielversprechende 0:15 dann auch schnell in ein 30:15. Und weil auch sein folgender Lobversuch zu lang gerät, hat Federer schon wieder schnell zwei Spielbälle.
6:4, 4:6, 1:2
 
Wenn David Ferrer seine Länge findet, dann ist er mindestens ebenbürtig. Allerdings klappt das mittlerweile um Längen nicht mehr so gut wie noch im ersten Durchgang.
6:4, 4:6, 1:2
 
Den dritten Spielball kann Ferrer dann aber nutzen und zum 1:2 verkürzen. Aber natürlich muss der Spanier sich irgendwann das Break zurückholen, um hier im Match zu bleiben ...
6:4, 4:6, 0:2
 
Den zweiten Spielball wehrt Federer dann mit Chip-and-Charge ab, wobei er Ferrer schon mit dem Return zum Fehler zwingt. Nur noch 40:30 für den Spanier!
6:4, 4:6, 0:2
 
Federers viel zu langer Vorhandreturn führt dann zum 40:0 und drei Spielbällen. Allerdings vergibt der Spanier den ersten eher leichtfertig mit einer Vorhand, die fast bis an die Platzumrandung segelt ..
6:4, 4:6, 0:2
 
Aber hey, was ist schon ein Break. Denkt sich auch Ferrer und serviert schnell zum 30:0.
6:4, 4:6, 0:2
 
Es hat schon viel Mühe gekostet, am Ende reicht Federer aber sein zehntes Ass, um das Break zu bestätigen und auf 2:0 vorzulegen. Und zum ersten Mal sieht man David Ferrer nun auch an, dass er mittlerweile ins Zweifeln gekommen ist ...
6:4, 4:6, 0:1
 
Diesmal lässt sich Federer aber nicht aus der Fassung bringen und wehrt die Gefahr mit einem Aufschlagwinner ab. Und weil sein folgender Vorhandvolley mal wieder genau ins Linieneck tropft, hat der Schweizer dann doch einen Spielball.
6:4, 4:6, 0:1
 
Soviel dazu! Mit einem Vorhandball kurz cross gespielt kommt Ferrer zum 30:30, mit einem Returnwinner auf die Seitenlinie zum 30:40 und einer Breakchance.
6:4, 4:6, 0:1
 
Tatsächlich funktioniert bei Federer plötzlich wieder alles so, wie man das anno 2017 von ihm gewohnt ist. Der erste Aufschlag ist eine Waffe, die Volleys sitzen schon beim ersten Versuch - bei 30:15 sieht viel nach dem nächsten souveränen Aufschlagspiel aus.
6:4, 4:6, 0:1
 
Brutale Effizienz vom FedExpress: Breakball Nummer eins fällt zwar einem Servicewinner von Ferrer zum Opfer, den zweiten nutzt der Schweizer dann aber mit einem schön lang gespielten Return auf Ferrers Füsse. Break vor für den Schweizer!
6:4, 4:6, 0:0
 
Ei, ei, ei - das ist natürlich ein denkbar ungünstiger Augenblick für den nächsten Doppelfehler von Ferrer. Denn der beschert Federer drei Breakchancen!
6:4, 4:6, 0:0
 
Federer hat die kurze Pause zu einem Besuch der Kabine genutzt. Und das hat ihm offenbar geholfen, wenn man sich seinen Blitzstart zum 0:30 anschaut ...
Zwischenfazit
 
Viel sagen muss man zu dieser mittlerweile wirklich hochklassigen Partie eigentlich nicht sagen - wobei Roger Federer mit etwas weniger unnötigen Fehlern (schon 33!!) wohl auch schon im Feierabend sein könnte. So wartet auf uns aber gleich ein hoffentlich höchst spannender dritter Durchgang - bis gleich!
6:4, 4:6
Und nach 83 Minuten hat es Roger Federer dann geschafft: Mit einer herrlichen Vorhand longline gleicht er nach Sätzen aus.
6:4, 4:5
 
So einfach geht es dann aber doch nicht. Ein Ass und ein Aufschlagwinenr des Schweizers beseitigen die Breakchancen, bevor Federer mit einem weiteren guten Ersten zum eigenen Vorteil und Satzball vorlegen kann.
6:4, 4:5
 
Da fehlen einem doch die Worte. Erst spielt Federer eine Rückhand longline hinter die Grundlinie, dann verschiesst er sich mit der Vorhand aus dem Halbfeld - und sieht sich plötzlich zwei Breakchancen gegenüber!
6:4, 4:5
 
Federer verzieht erstmal einen Vorhandschuss von der Grundlinie, lässt dem aber ein Ass folgen (wenn auch per Challenge) und gleicht zum 15:15 aus.
6:4, 4:5
 
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Denkt sich auch David Ferrer und hämmert sich mit einem Servicewinner und seinem allerersten Ass des Tages zum 4:5 aus seiner Sicht - aber natürlich darf Roger Federer jetzt gleich selber zum Satzausgleich aufschlagen.
6:4, 3:5
 
Allerdings kann auch David Ferrer seinen ersten Spielball anschliessend nicht nutzen, weil ihm sein vierter Doppelfehler unterläuft. Und schon trifft man sich erneut bei Einstand ...
6:4, 3:5
 
Ei, ei, ei - mit einem wirklich schwachen Rückhandslice ins Netz verspielt Federer die Chance auf den vorzeitigen Satzgewinn. Einstand!
6:4, 3:5
 
Stark gemacht von Federer, der den perfekten Moment für seinen Netzangriff findet - 30:40, Satzball für den Schweizer!
6:4, 3:5
 
... zumal sich Ferrer nach seinem Rückhandfehler zum 30.30 gleich noch viel grösseren Schwierigkeiten gegenüber sieht. Und Federer würde sichern gern mit eigenem Aufschlag in den dritten Durchgang starten!
6:4, 3:5
 
Federer will ganz offensichtlich Kräfte sparen und schenkt Ferrers Aufschlagspiele bei 0:15 schon regelmässig ab. Aber sein Risiko wird mit dem Vorhandwinner zum 30:15 doch belohnt ...
6:4, 3:5
 
Bei 30:15 challenged Federer dann einen angeblichen ersten Fehler und bekommt die Aufschlagwiederholung zugesprochen - was der Schweizer dann umgehend zu einem gefühlvoll abgeschlossenen Netzangriff nutzt. 5:3 für FedEx!
6:4, 3:4
 
Eine von Ferrer weit in den Korridor gefeuerte Vorhand cross und ein Ass von Federer sorgen schnell für das 30:0. Nach drei Breaks zum Satzbeginn scheint das mit dem Returnieren bei Beiden nicht mehr wirklich gut zu klappen ...
6:4, 3:4
 
Einer von Ferrers seltenen Servicewinnern bringt dann das 40:0 - bevor der Spanier mit einem Angriff auf Federers Rückhand einen Deckel auf dieses Aufschlagspiel macht und auf 3:4 verkürzt.
6:4, 2:4
 
Aber Ferrer ist eben kein aufgeregter 21-Jähriger. Mit viel Sachlichkeit und Ruhe seziert er Federer von der Grundlinie aus zum 30:0.
6:4, 2:4
 
Mit seinem sechsten Ass des Tages macht Federer dann auch einen Deckel auf sein Aufschlagspiel und bestätigt damit das eben geholte Break - 4:2 für den Schweizer.
6:4, 2:3
 
Aber: So muss es natürlich nicht weitergehen. denkt sich auf jeden Fall Federer, der mit zwei Servicewinnern zu einem einfachen 30:0 kommt. Und anschliessend am Netz auch noch zum 40:0 nachlegen kann ...
6:4, 2:3
 
Es ist eine wahre Achterbahnfahrt. David Ferrer gewinnt in diesem zweiten Satz bisher keine 50 Prozent der Punkte bei eigenem Aufschlag - während Roger Federer weiterhin grosse Probleme mit seinem zweiten Service (36 Prozent gewonnene Punkte) hat.
6:4, 2:3
 
Den ersten Breakball kann Ferrer mit einem Servicewinner abwehren ... aber den zweiten nutzt Federer dann mit einem gefühlvollen Volleystopp mit der Rückhand. Break vor für den Schweizer - zum zweiten Mal in diesem Satz!
6:4, 2:2
 
Stark gespielt von Roger Federer, der einer schönen Rückhand cross hinterher geht und am Ende mit dem leichten Flugball zum 15:40 punkten kann. Breakballalarm!
6:4, 2:2
 
Und schon hat sich FedEx wieder am Riemen gerissen und zum nächsten Angriff angesetzt. Bei 0:30 vermasselt er dann aber eine leichte Vorhand aus dem Halbfeld und bringt Ferrer so ins Spiel ...
6:4, 2:2
 
Soviel dazu: itt einer Leistung, die man schnell vergessen sollte, schenkt Federer sein Aufschlagspiel sang- und klanglos ab. Re-Break Ferrer, alles wieder in der Reihe in Satz zwei!
6:4, 1:2
 
Der nächste leichte Fehler von Federer hilft Ferrer dann dabei, seinen Aufschlag zu Null über die Bühne zu bringen - aber der Schweizer hat natürlich nach wie vor ein Break Vorsprung.
6:4, 0:2
 
Ein David Ferrer lässt sich von solchen Schiefständen aber natürlich nicht aus der Ruhe bringen. Über Federers Rückhand geht es mit zwei leichten Punkten zum 30:0.
6:4, 0:2
 
Unter dem Strich stehen das sicher bestätigte Break und die 2:0-Führung - das nennt man dann wohl einen (verspäteten) Auftakt nach Mass für den FedExpress.
6:4, 0:1
 
Dann kann sich Federer aber doch absetzen, ein ansatzloser Stopp und sein fünftes Ass sorgen für das 40:15.
6:4, 0:1
 
Beachtlich ist aber, dass Ferrer darauf sofort mit Offensive reagiert. Wobei er bisher ja auch 15/23 Punkten gewonnen hat, wenn Federer zu seinem zweiten Aufschlag greifen muss ... 15:15.
6:4, 0:1
 
Ok, Federer hat die Comebackmaschinerie angeworfen: Mit einem Vorhandreturn auf die Füsse von Ferrer erzwingt er den entscheidenden Fehler und sichert sich das frühe Break zum 1:0.
6:4, 0:0
 
Und drei Punkte später sieht dann alles schon wieder ganz anders aus - zwei gute Returns von Federer und eine in den Korridor gewischte Ferrer-Vorhand bringen dem Schweizer quasi aus dem Nichts den Breakball.
6:4, 0:0
 
Irgendwas stimmt da doch nicht. Zumindest muss man das denken, wenn man sich Federers lust- und motivationslosen Start in den zweiten Satz anschaut. Ferrer freuts, denn der Spanier bekommt das 30:0 quasi geschenkt ...
Zwischenfazit
 
Wahnsinn - anders kann man das hier bisher passierte kaum einstufen. Denn Federer war der haushohe Favorit - das Spiel macht aber über weite Strecken David Ferrer, der sich für den heutigen Tag offenbar die perfekte Antitaktik zurecht gelegt hat. Warten wir mal ab, ob das so weitergeht - sowohl, was Federers Fehlerlawine als auch was Ferrers Coolness angeht.
6:4
Da fehlen einem fast die Worte: Mit seinem 19. (!!) Unforced Error schenkt Federer den Satz mit 4:6 ab.
5:4
 
Dann rutscht dem Schweizer aber mal wieder eine Vorhand komplett ab und segelt cross in den Korridor. Und bei Einstand ist es dann mal wieder Ferrer, der Federer mit der Rückhand longline in Schwierigkeiten bringt und sich den nächsten Satzball erspielt!
5:4
 
Aber klar, ein Routinier wie Federer hat für solche Momente meist die richtigen Antworten. Der Servicewinner zum Einstand ist wichtig, der folgende Passierball mit der Vorhand longline zum Vorteil grenzgenial ...
5:4
 
Ist das stark! Ferrer umläuft die Rückhand, weil er viel Zeit hat, und feuert die Vorhand Inside-In ins Eck - Satzball für den Spanier!
5:4
 
Ein Servicewinner hinterher sorgt dann für das 40:30 und einen Spielball ... aber Ferrer findet plötzlich mal wieder die perfekte Länge für seine Grundschläge und kann Federer mit der Vorhand cross ausspielen. Einstand!
5:4
 
Zumal Ferrer sich weiterhin eifrig wehrt! Mit einem wunderbaren Rückhandvolley schliesst er einen perfekt vorbereiteten Angriff zum 15:30 ab ... woraufhin Federer mit seinem zweiten Ass zum 30:30 ausgleicht.
5:4
 
Einem Rückhandfehler lässt Federer einen gefühlvollen Stopp zum 15:15 folgen. Gebucht ist das 5:5 hier noch lange nicht!
5:4
 
Und David Ferrers Miene beim Seitenwechsel lässt nur eine Interpretation zu: Geht das hier schon wieder so los wie die letzten 16 Male ...
5:4
 
Ist das bitter für David Ferrer! Da spielt der Spanier 35 fehlerfreie Minuten und hat den Satzgewinn auf dem Schläger - da besinnt sich Federer plötzlich doch eines Besseren und schnappt sich das zum Überleben wichtige Re-Break. 4:5, Aufschlag Federer - da ist natürlich jetzt wieder alles drin!
5:3
 
Und weil auch die Vorhand cross von Ferrer den weg in den Korridor findet, hat Federer plötzlich doch nochmal zwei Chancen, per Break zurück in diesen Satz zu finden!
5:3
 
Dann muss sich der Spanier aber doch ärgern, eine Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld in den rechten Korridor gelegt zu haben - denn das bringt Federer das 15:30!
5:3
 
Oder eben auch nicht. Denn Ferrers Coolness lässt sich heute von nichts erschüttern, per Servicwinner geht es zum 15:15.
5:3
 
Oha! Ferrer lässt sich von Federer einlullen und patzt a Ende mit dem Rückhandslice, der im Netz landet. 0:15, da ist Gefahr im Verzug!
5:3
 
Der daraus resultierende Frust muss wohl erstmal raus: Federer serviert sich in nur 64 Sekunden zu Null zum 3:5.
5:2
 
Und Ferrer untermauert das Minicomeback dann auch gleich mit den Punkten vier und fünf in Serie, die ihm nach drei abgewehrten Breakchancen doch den Spielgewinn zum 5:2 einbringen. Und schon muss Roger Federer hier gleich gegen den Satzverlust aufschlagen!
4:2
 
Auch Breakball Nummer drei macht Ferrer zunichte - und das mit einem herrlichen Netzangriff und dem abschliessenden Volleystopp. Das sieht man vom Spanier auch eher selten - Einstand!
4:2
 
Aber dann reihen sich die Fehler wieder aneinander.Erst segelt die Vorhand ins Netz, dann eine Rückhand longline ins Aus - und schon hat der Schweizer nur noch eine Breakchance übrig.
4:2
 
Stark von FedEx, der Ferrer laufen lässt, um ihn am Ende mit der Vorhand cross gegen die Laufrichtung auszuspielen und sich bei 0:40 drei Breakchancen zu erspielen. Es geht doch!
4:2
 
Man müsste schreiben: Federer ist da! - aber das hatten wir ja eben schon. Also berichte ich einfach von zwei am Netz wunderbar erspielten Punkten zum 0:30 bei Aufschlag Ferrer ... da darf man schon mal auf das Break schielen.
4:2
 
Immerhin kann Federer das 40:30 dann umgehend in den Spielgewinn verwandeln und zum 2:4 verkürzen. Als Belohnung gibt es ein neues Racket - denn gleich gibt es ja auch neue Bälle.
4:1
 
Riesenglück für Federer, der Ferrers Return passieren lässt - und dieser dann doch drei Millimeter hinter der Grundlinie landet. Das kann man Auge nennen ... oder eben Glück.
4:1
 
Zumal Federer dem ja auch gleich den nächsten Doppelfehler hinterher schiebt. Und Ferrer in der Folge auch noch den Punkt zum 30:30 schenkt ...
4:1
 
Fast schon eine Besonderheit: Federer legt mit einem guten Ersten und einem Smash aus dem Halbfeld zum 30:0 vor. Aber Panik wird das bei Ferrer angesichts des Breaks Vorsprung wohl kaum auslösen.
4:1
 
Nein, mit dem Re-Break wird das eher nichts, denn Federer findet nach wie vor kaum Mittel gegen die Tempowechsel und die Richtungsänderungen des taktisch extrem clever agierenden David Ferrer. 4:1 für den Spanier!
3:1
 
Per Servicewinner geht es für Ferrer dann zum Spielball, den er jedoch anschliessend mit einem Doppelfehler verschenkt. Einstand - geht da für FedEx was in Sachen Re-Break?
3:1
 
Nicht schlecht, Herr Specht! Ferrer wartet Federer ab, der wird zu kurz und schon punktet der Spanier mit einer exzellenten Vorhand longline aus der Rückhandecke. 30:30!
3:1
 
Aber plötzlich ist Federer da! Erst punktet er mit einem schönen Vorhandschuss aus dem Halbfeld, dann zwingt er Ferrer auf dessen Rückhand zum Fehler. 15:30!
3:1
 
Körperlich wirkt Federer fit, mental scheint er aber irgendwie noch im Bett zu stecken - Vorhand um Vorhand segelt weit neben das Feld, weshalb David Ferrer oft auch nur wenig für seine Punkte tun muss.
2:1
 
Und dann ist es plötzlich doch passiert: Erst stellt Ferrer mit einer Rückhand Inside-Out auf Federers Vorhand auf Vorteil, dann returniert er sich mit der Vorhand cross zum ersten Break des Tages. Aller guten Dinge sind sieben (Breakchancen)!
2:1
 
Aber auch FedEx kann seinen folgenden Spielball nicht verwerten und muss erneut bei Einstand aufschlagen. Dieser ganze Stress zu Beginn kann nicht das sein, was sich Federer für den heutigen Tag vorgenommen hatte.
2:1
 
... aber auch die kann Ferrer nicht nutzen, obwohl er sogar in den Ballwechsel kommt. Und so langsam versteht man vielleicht, wie schwer so eine 0:16-Hypothek auf einem Spieler lasten kann.
2:1
 
Nochmal klappt das aber nicht, Ferrers Passierball vor die Füsse des aufgerückten Federer bringt dem Spanier gleich die nächste Breakchance ...
2:1
 
Bärenstark von David Ferrer, der Federer den Ball auf dessen Rückhand genau auf die Füsse spielt und sich den nun schon fünften Breakball erarbeitet - den Federer aber mit einem wunderbaren Vorhandvolleystopp abwehren kann. Einstand!
2:1
 
Ferrer beweist aber gleich wieder Standfestigkeit und viel Geduld, sodass Federer am Ende wieder zum Fehler verleitet wird- der nächste Aufschlagwinner bringt dem Schweizer aber das 30:30.
2:1
 
Was ist da bloss los? Federer startet mal wieder mit einer weit in den Korridor gespielten Rückhand longline in sein Aufschlagspiel. Nur ein Servicewinner verhindert das nächste 0:30 ...
2:1
 
Allerdings hilft Federer dabei auch kräftig mit: Der nun schon siebte unnötige Fehler beschert Ferrer auch im zweiten Aufschlagspiel ein müheloses zu 15 und die 2:1-Führung.
1:1
 
Kein Problem für den Spanier, der Federer mit Powertennis an der Grundlinie hält und mit dem Vorhandschuss aus dem Halbfeld auf 40:15 stellen kann. Das sieht richtig gut aus, was David Ferrer hier spielt!
1:1
 
Ferrer versucht es beim Aufschlag mal mit einer Challenge und behält Recht. Statt des Asses wird der Punkt aber aus unerfindlichen Gründen wiederholt.
1:1
 
Aber Federers Fehlerkolonne setzt sich weiter fort. Eine zu lange Vorhand und ein misslungener Chip-Return bringen Ferrer schnell das 30:15.
1:1
 
Der nächste gute Erste hinterher bringt Federer dann doch den Spielgewinn zum 1:1. Aber um die vier Breakchancen abzuwehren, musste FedEx deutlich mehr arbeiten, als ihm das lieb sein dürfte ...
1:0
 
Zu viel Risiko vom Spanier, der Federer den Punkt zum Einstand mit einer viel zu langen Rückhand schenkt. Und das nutzt der Baselbiter dann auch endlich mal, um mit einem Servicewinner selber auf Vorteil zu stellen.
1:0
 
Auch den kann Federer abwehren, aber von rechts sitzt quasi kein einziger Aufschlag - der nächste Doppelfehler beschert Ferrer den vierten Breakball!
1:0
 
Aber sobald Ferrer seinen Return ins Feld bringt, hat der Spanier leichte Vorteile. Erneut kann er Federer auf der Vorhand zum Fehler zwingen und sich die nächste Breakchance erspielen - Vorteil Ferrer!
1:0
 
Kein Problem für FedEx. der Breakball Nummer eins mit einem Servicewinner und Nummer zwei mit einem Ass mit dem zweiten Aufschlag abwehrt. Das kann man so machen!
1:0
 
Und weil Federer gleich noch einen Doppelfehler nachlegt (schon fünf Unforced Errors) hat Ferrer plötzlich zwei Breakchancen!
1:0
 
Tatsächlich präsentiert sich der Schweizer weiter wackelig! Ein Fehler mit der Vorhand, eine Rückhand ins Netz - und schon hat Ferrer ein 15:30!
1:0
 
Zu Null kann Ferrer sein Service am Ende auch halten und gleich mal mit 1:0 in Führung gehen. Mal sehen, wie Federer jetzt ins Match startet ...
0:0
 
Ferrer hingegen geht die Partie gewohnt geduldig an, verstrickt Federer gleich ins nächste lange Grundlinienduell und nimmt den Punkt zum 40:0 dann mit einer feinen Rückhand cross mit.
0:0
 
Nach Federers Durchmarsch in Runde zwei wartet man eigentlich auf den nächsten fehlerlosen Auftritt des Schweizers. Zunächst mal leistet sich der Maestro aber zwei unnötige Vorhandfehler zum 30:0.
0:0
 
Genug gequatscht, los geht's - David Ferrer serviert als Erster!
Chair Umpire
 
Schiedsrichter der heutigen Partie wird übrigens Pierre Bacchi sein - der Franzose besitzt seine Profi-Lizenz (Gold Badge) seit 2016.
Münzwurf per App
 
Eine Neuerung hier in Montreal ist übrigens, den Münzwurf elektronisch und per App auszuführen und den Zuschauern quasi live auf der Anzeigetafel zu zeigen - ob man das nun netter findet als den bewährten Münzwurf, lasse ich einfach mal dahingestellt.
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Hauptdarsteller dann auch schon, mit fast 90 Minuten Verspätung betritt Ferrer den Platz gefolgt von Federer als Erster. Darauf folgen dann gleich das obligatorische Erinnerungsfoto, der Münzwurf zur Bestimmung des ersten Aufschlags und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
Drama auf Central
 
Gestern war es Gael Monfils, der gegen Kei Nishikori erst Matchbälle abwehren musste, um anschliessend doch noch in die 3. Runde einzuziehen. Heute findet sich der Franzose allerdings am anderen Ende dieser Geschichte wieder - nach einem selber vergebenen Matchball musste er sich vor wenigen Minuten Roberto Bautista Agut im Tiebreak des dritten Satzes geschlagen geben. Wir danken für ein spannendes Finish - und freuen uns auf Roger Federer (der in einem möglichen Viertelfinale übrigens auf Bautista Agut treffen würde!
Verspätung II
 
Update 21:10 Uhr: Monfils führt im dritten Durchgang mit 4:3, ein Break hat es also noch nicht gegeben - aber spätestens im Tiebreak muss dann ja Feierabend sein.
Verspätung
 
Eine Weile werden wir uns (20:30 Uhr MEZ) leider noch gedulden müssen, denn momentan wird der Centre Court noch von den Herren Gael Monfils (FRA) und Roberto Bautista Agut (ESP/12) besetzt - Monfils muss auch heute (genau wie schon in den ersten beiden Runden) mal wieder in den dritten Satz.
Coupe Rogers
 
Womit uns eigentlich nur noch ein Blick auf das Turnier an sich fehlt. Wie bereits erwähnt wird die Veranstaltung seit 1881 ausgetragen, seit 1980 wechseln sich Toronto (wo momentan die Damen spielen) und Montreal im jährlichen Rhythmus ab und als Titelverteidiger war in diesem Jahr eigentlich der Serbe Novak Djokovic eingeplant - der seine Saison verletzungsbedingt aber bereits beendet hat. Weshalb wir lieber nochmal auf Rekordsiger Ivan Lendl gucken (sechs Titel) - und auf die Tatsache, dass seit 2004 mit Ausnahme von Jo-Wilfried Tsonga (2013) ausschliesslich Roger Federer (2 Mal), Rafael Nadal (3 Mal), Andy Murray (3 Mal) und Novak Djokovic (4 Mal) diesen Pokal mit nach Hause nehmen durften (in diesem Jahr gehen allerdings ausschliesslich die beiden Erstgenannten an den Start).
Head 2 Head
 
Allerdings ist die Rente noch weit weg, stattdessen hat Ferrer heute sozusagen seine ungeliebteste Aufgabe vor der Nase: Ein Treffen mit Roger Federer. Gegen den musste Ferrer nämlich schon satte 16 mal antreten - und hat dabei eine Bilanz von 0:16 (!) zusammengetragen.
Ferrer
 
''Ich bin immer noch hochmotiviert, die Jungen auf der Tour zu ärgern. Wen ich irgendwann merke, ich kann keine Matches mehr gewinnen, dann gehe ich still und leise in Rente. Bis dahin will ich aber geniessen, dass mein Lieblingshobby auch mein Beruf ist'', so ein fast schon philosophischer Ferrer beim Turnier in Hamburg vor zwei Wochen. Und grämen muss sich der Spanier ob seiner Karriere nun auch wirklich nicht: 27 Titel, mehr als 30 Millionen Dollar Preisgeld und Spitzenplatz drei in der Weltrangliste (2013) sollten dem Mann aus Valencia einen entspannten Ruhestand bescheren.
Ferrer 2017
 
Und nachdem man 2016 dachte, Ferrer hätte seine besten Tage endgültig hinter sich gebracht (kein Turniersieg nach deren fünf 2015), scheint der Spanier in diesem Jahr zumindest zu einem kleinen Comeback anzusetzen: Auf Sand gewann er unter anderem das Turnier im schwedischen Bastad und erreichte in Estoril immerhin das Halbfinale.
Ferrer
 
Dem im Weg steht heute einer, den Federer nun schon seit 17 Jahren als formidablen Kontrahenten kennt: David Ferrer gehört auf der Tour zwar zu den leiseren, war aber mehr als ein Jahrzehnt lang Stammgast in den Top10.
Nummer eins statt US Open
 
Und tatsächlich scheint Federer die Aussicht auf den Altersrekord (aufgestellt vom 33-jährigen Andre Agassi) durchaus zu reizen. Vor die Wahl gestellt, ob er denn lieber nochmal die Weltrangliste anführen oder die US Open gewinnen würde, scheute sich der Maestro die klare Antwort nicht: Es sei schon etwas besonderes, in seinem Alter nochmal die Nummer 1 der Welt zu sein - entsprechend würde er das bevorzugen.
Der Tennisthron
 
Dennoch geht der 36-Jährige in dieser Woche natürlich als einer der grossen Favoriten ins Rennen - und könnte nebenbei den nächsten Schritt auf dem Weg zurück an die Spitze der Weltrangliste machen. Ärgster Konkurrent um den Tennis-Thron ist ein alter Bekannter: Rafa Nadal geht ebenfalls in Montreal an den Start und könnte mit einem Halbfinal-Einzug Andy Murray als neue Nummer 1 der Welt ablösen, Federer könnte den Spanier dann wiederum frühestens in Cincinnati entmachten.
Federer in Kanada
 
Nun also Montreal, wo dem Baselbiter in seiner langen Karriere tatsächlich noch kein Turniersieg vergönnt war. Allerdings triumphierte er bereits zwei Mal (2004 und 2006) beim Zwillingsturnier in Toronto, wo der Rogers Cup in den ungeraden Jahren ausgetragen wird. Und laut eigener Aussage ist Federer nach sechs Jahren Montreal-Pause auch noch auf Suche nach dem richtigen Feinschliff an der Ostküste Kanadas, vor allem die äusseren Bedingungen machen FedEx zu schaffen. ''Ich habe meinen Rhythmus zwar relativ schnell gefunden, aber der Wind und der schnelle Court, das ist schon nicht ganz einfach zu spielen'', so Federer nach seinem mühelosen Auftaktsieg gegen Lokalmatador Peter Polansky.
Federer 2017
 
Und der Blick auf seine Bilanz in diesem Jahr zeigt, dass Federer in dieser überragenden Comeback-Saison bislang fast ausschliesslich richtige Entscheidungen getroffen hat: Bei sieben Turnierstarts stehen fünf Erfolge zu Buche, darunter bekanntlich die Australian Open und Wimbledon sowie die Masters-Turniere in Indian Wells und Miami. Und dementsprechend steht der Schweizer auch bei einer Saisonbilanz von 31:2 Siegen!
Quebec statt Ohio
 
Und eigentlich war dieser Sport ja gar nicht eingeplant, wie Federer zu Wochenbeginn noch zugab. ''Als ich nach den Ferien wieder mit dem Training begann, fühlte ich mich physisch und spielerisch fit. Und ich habe ja im letzten Jahr genügend trainiert. Da wollte ich lieber die Form nutzen und mehr Matches spielen statt noch mehr zu trainieren'', so FedEx, der eigentlich erst in der kommenden Woche in Cincinnati ins Hartplatz-Geschehen einsteigen wollte.
Torten en masse
 
Doch selbst Geschenke, Jubel und Trubel können den Baselbiter nicht von seinem eigentlichen Fokus ablenken. ''Insgesamt habe ich fünf Torten geschenkt bekommen'', so Federer gestern. ''Und das sind grosse Torten, die man in dieser Woche aufessen muss.Zum Glück treibe ich nebenher noch ein bisschen Sport...''
Geburtstag a la FedEx
 
Denn zusammen bringen Roger Federer und David Ferrer satte 71 Jahre Lebenserfahrung mit. Und zumindest beim schweizer Maestro läuft die Saison auch besser als die fünf vorherigen zusammen. Weshalb er sich vorgestern auch einen verspäteten Turnierauftakt organisierte - um seinen 36. Geburtstag mit dem kompletten Team auf einem Konzert der Band Coldplay verbringen zu können.
Oldieduell
 
Alter vor Schönheit? Als Kinder haben wir über diesen Satz noch alle gelacht - auf der ATP Tour ist dies aber offensichtlich das Motto des Jahres 2017 geworden.
Welcome to Montreal
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Montreal zur Achtelfinalpartie zwischen David Ferrer und Roger Federer.
Turnier
Finale
A. Zverev (GER/4)
6
6
R. Federer (SUI/2)
3
4
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